Berlin (kobinet)
Die Regierung hat neue Pläne.
Die Pläne sind für arme Menschen.
Arme Menschen bekommen Geld vom Staat.
Das Geld heißt: Grund-Sicherung.
Das ist Geld vom Staat für Menschen ohne Geld.
Die Regierung will das Geld streichen.
Das Geld für die Wohnung soll weg-fallen.
Das Geld heißt: Kosten der Unterkunft.
Das ist Geld für die Miete.
Auch für Heizung und Wasser.
Das Amt kann das bezahlen.
Der Sozial-Verband VdK ist dagegen.
Das ist eine Gruppe von Menschen.
Sie hilft anderen Menschen.
Sie berät bei Problemen mit Ämtern.
Sie kämpft für die Rechte von Menschen.
Der VdK hat einen Brief geschrieben.
Der Brief geht an alle Politiker.
Die Politiker arbeiten im Bundes-Tag.
Das ist eine Gruppe von Menschen.
Sie vertritt alle Bürger von Deutschland.
Verena Bentele ist die Chefin vom VdK.
Sie sagt: Das ist gefährlich.
Viele Menschen können ihre Miete nicht zahlen.
Dann verlieren sie ihre Wohnung.
Vermieter wollen sichere Miete.
Vermieter sind Personen.
Sie vermieten eine Wohnung.
Sie bekommen dafür Geld.
Das Geld heißt Miete.
Ohne Geld vom Staat gibt es keine Sicherheit.
Dann bekommen arme Menschen keine Wohnung mehr.
Viele Verbände haben Angst.
Sie sagen: Mehr Menschen werden obdach-los.
Das bedeutet: Eine Person hat keine Wohnung.
Die Person lebt auf der Straße.
Oder die Person schläft an einem anderen Ort.
Diese Menschen haben dann keine Wohnung mehr.
Besonders gefährdet sind:
Behinderung bedeutet: Eine Person kann manche Sachen nicht so einfach machen.
Manche Sachen sind schwieriger.
Verena Bentele bittet die Politiker:
Denken Sie noch mal nach.
Jeder Mensch hat ein Recht auf Würde.
Das bedeutet: Jeder Mensch ist wichtig.
Jeder Mensch hat Wert.
Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Jeder Mensch braucht ein Dach über dem Kopf.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Die aktuellen Verabredungen des Koalitionsausschusses sehen die Option vor, alle Leistungen der sogenannten neuen Grundsicherung einschließlich der Kosten der Unterkunft (KdU) komplett einzustellen. Der Sozialverband VdK Deutschland teilt in einem offenen Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages die Sorge vieler Sozial- und Wohlfahrtsverbände, dass diese geplanten Verschärfungen zu einem Anstieg der Wohnungslosigkeit führen können. VdK-Präsidentin Verena Bentele warnt: "Die Verlässlichkeit der Mietzahlungen ist ein zentrales Kriterium auf dem angespannten Wohnungsmarkt. Wenn diese nicht mehr gewährleistet ist, geraten nicht nur Einzelpersonen, sondern ganze Familien in existenzielle Notlagen. Für mich steht fest: Wenn Wohnen zum Druckmittel wird, verliert die Politik ihre soziale Verantwortung."
Die im Koalitionsausschuss diskutierte Möglichkeit, Leistungen einschließlich der Kosten der Unterkunft vollständig einzustellen, birgt aus Sicht des VdK erhebliche Risiken für einkommensarme Haushalte. Sollte diese Regelung umgesetzt werden, sei mit einer deutlichen Zunahme von Wohnungslosigkeit zu rechnen. Besonders betroffen wären schutzbedürftige Personengruppen wie Familien mit Kindern, Menschen mit Behinderungen und pflegebedürftige Angehörige.
„Ich appelliere an die Bundestagsabgeordneten: Überdenken Sie diese Pläne kritisch und stellen Sie sicher, dass der verfassungsrechtlich garantierte Schutz der Menschenwürde und des Existenzminimums gewahrt bleibt“, erklärte Verena Bentele.
Link zum offenen Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Die aktuellen Verabredungen des Koalitionsausschusses sehen die Option vor, alle Leistungen der sogenannten neuen Grundsicherung einschließlich der Kosten der Unterkunft (KdU) komplett einzustellen. Der Sozialverband VdK Deutschland teilt in einem offenen Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages die Sorge vieler Sozial- und Wohlfahrtsverbände, dass diese geplanten Verschärfungen zu einem Anstieg der Wohnungslosigkeit führen können. VdK-Präsidentin Verena Bentele warnt: "Die Verlässlichkeit der Mietzahlungen ist ein zentrales Kriterium auf dem angespannten Wohnungsmarkt. Wenn diese nicht mehr gewährleistet ist, geraten nicht nur Einzelpersonen, sondern ganze Familien in existenzielle Notlagen. Für mich steht fest: Wenn Wohnen zum Druckmittel wird, verliert die Politik ihre soziale Verantwortung."
Die im Koalitionsausschuss diskutierte Möglichkeit, Leistungen einschließlich der Kosten der Unterkunft vollständig einzustellen, birgt aus Sicht des VdK erhebliche Risiken für einkommensarme Haushalte. Sollte diese Regelung umgesetzt werden, sei mit einer deutlichen Zunahme von Wohnungslosigkeit zu rechnen. Besonders betroffen wären schutzbedürftige Personengruppen wie Familien mit Kindern, Menschen mit Behinderungen und pflegebedürftige Angehörige.
„Ich appelliere an die Bundestagsabgeordneten: Überdenken Sie diese Pläne kritisch und stellen Sie sicher, dass der verfassungsrechtlich garantierte Schutz der Menschenwürde und des Existenzminimums gewahrt bleibt“, erklärte Verena Bentele.
Link zum offenen Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages




