Berlin (kobinet)
Die Grünen haben ein neues Papier gemacht.
Die Grünen arbeiten im Abgeordneten-Haus von Berlin.
Abgeordneten-Haus bedeutet: Das ist das Parlament von Berlin.
Parlament bedeutet: Gewählte Menschen treffen sich und machen zusammen neue Gesetze.
Papier bedeutet: Das ist ein Text mit einem Plan, in dem steht, was wir machen wollen.
Das war am 20. Oktober 2025.
Das Papier ist für mehr Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen mit und niemand wird ausgeschlossen.
Es geht um Inklusion in der Ausbildung.
Das neue Ausbildungs-Jahr hat gerade angefangen.
Drei Frauen haben das Papier vorgestellt.
Die Frauen heißen Klara Schedlich und Tonka Wojahn und Catrin Wahlen.
Sie sind Sprecherinnen der Grünen.
Sprecherinnen bedeutet: Sie sprechen für eine Gruppe und sagen die Meinung der Gruppe.
Sie sind für Ausbildung zuständig.
Und sie sind für Arbeit zuständig.
Catrin Wahlen sagt:
Menschen mit Behinderungen wollen einen Beruf lernen.
Sie werden oft daran gehindert.
Das ist nicht richtig.
Berlin muss das ändern.
Es soll Inklusions-Lotsinnen geben.
Lotsinnen bedeutet: Das sind Helferinnen, die den Weg zeigen und bei schwierigen Dingen helfen.
Die Lotsinnen arbeiten bei den Jugend-Berufs-Agenturen.
Jugend-Berufs-Agenturen bedeutet: Das sind Büros für junge Menschen, die bei der Suche nach Arbeit und Ausbildung helfen.
Die Lotsinnen helfen jungen Menschen mit Behinderungen.
Die jungen Menschen müssen dann nicht mehr von Amt zu Amt gehen.
Sie sollen leichter eine Ausbildung finden.
Und sie sollen leichter Arbeit finden.
Klara Schedlich sagt:
Inklusive Ausbildung ist sehr wichtig.
Es ist kein Rand-Thema.
Rand-Thema bedeutet: Das ist ein unwichtiges Thema, für das sich viele Menschen nicht interessieren.
Es ist Zukunfts-Politik.
Es soll mehr duale Ausbildungs-Plätze geben.
Duale Ausbildungs-Plätze bedeutet: Du lernst an 2 Orten, du arbeitest in einer Firma und gehst in eine Berufs-Schule.
Es soll auch Ausbildungen mit weniger Theorie geben.
Junge Menschen mit Lern-Schwierigkeiten sollen einen Abschluss machen können.
Der Abschluss muss anerkannt sein.
Dann haben sie echte Chancen auf dem Arbeits-Markt.
Arbeits-Markt bedeutet: Menschen suchen Arbeit und Firmen suchen Mitarbeiter.
Tonka Wojahn sagt:
Es gibt Lücken im System.
Diese Lücken müssen geschlossen werden.
Das Thema soll mehr Aufmerksamkeit bekommen.
Es soll eine neue Stiftung geben.
Stiftung bedeutet: Das ist eine Gruppe mit Geld, die Menschen hilft und das Geld für gute Dinge ausgibt.
Die Stiftung ist für inklusive Ausbildung.
Die Stiftung gehört dem Land Berlin.
Die Stiftung hilft jungen Menschen mit Beeinträchtigungen.
Sie fördert individuelle Bildungs-Wege.
Die Stiftung unterstützt auch Betriebe.
Die Betriebe können Zusatz-Qualifikationen machen.
Zusatz-Qualifikationen bedeutet: Du lernst noch mehr extra, dann kannst du mehr Dinge.
Die Zusatz-Qualifikationen sind für Menschen mit Beeinträchtigungen.
Barrieren sollen keine Karrieren mehr verhindern.
Barrieren bedeutet: Das sind Hindernisse, die im Weg sind.
Karriere bedeutet: Du machst einen guten Weg im Beruf und kommst voran in der Arbeit.
Tonka Wojahn findet die Situation absurd.
Es gibt zu wenige Fach-Kräfte.
Fach-Kräfte bedeutet: Das sind Menschen mit einer guten Ausbildung, die einen Beruf gut machen können.
Aber Menschen, die arbeiten wollen, werden daran gehindert.
Das muss sich ändern.
Das Positions-Papier gibt es im Internet.
Positions-Papier bedeutet: Eine Gruppe schreibt ihre Meinung auf, was ihr wichtig ist und was sie ändern will.
Hier ist der Link zum Positions-Papier.

Foto: Catrin Wahlen
Berlin (kobinet) Zum Start des neuen Ausbildungsjahres hat die Grüne Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin am 20. Oktober 2025 ihr Positionspapier für mehr Inklusion in der Ausbildung vorgestellt. Dazu kommentierten Klara Schedlich, Sprecherin für Berufliche Bildung, Tonka Wojahn, Sprecherin für Aus- und Weiterbildung und Fachkräftesicherung, und Catrin Wahlen das neue Positionspapier. Catrin Wahlen betonte beispielsweise: "Berlin darf nicht länger hinnehmen, dass Menschen, die einen Beruf erlernen wollen, daran gehindert werden. Wir wollen mit Inklusionslotsinnen an allen Jugendberufsagenturen sicherstellen, dass junge Menschen mit Behinderungen nicht mehr von Amt zu Amt geschickt werden, sondern ohne große Hürden und Umwege in Ausbildung und Arbeit kommen."
Klara Schedlich erklärte: „Inklusive Ausbildung ist kein Randthema, sondern Zukunftspolitik. Mit unserem Positionspapier wollen wir duale und theoriereduzierte Ausbildungsplätze stärken – damit junge Menschen mit Lernschwierigkeiten anerkannte Abschlüsse und somit echte Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt erhalten.“ Für Tonka Wojahn ist wichtig: „Wir wollen Lücken im System schließen und eine breite Aufmerksamkeit schaffen – mit einer landeseigenen Stiftung für inklusive Ausbildung. Sie fördert individuelle Bildungswege, unterstützt Betriebe bei der Zusatzqualifikation für Menschen mit Beeinträchtigungen und sorgt dafür, dass Barrieren nicht länger Karrieren verhindern. Es ist absurd, dass wir einerseits Fachkräftemangel haben und andererseits Menschen, die arbeiten wollen, daran hindern, einen Beruf auszuüben.“
Das Positionspapier ist hier zu finden.

Foto: Catrin Wahlen
Berlin (kobinet) Zum Start des neuen Ausbildungsjahres hat die Grüne Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin am 20. Oktober 2025 ihr Positionspapier für mehr Inklusion in der Ausbildung vorgestellt. Dazu kommentierten Klara Schedlich, Sprecherin für Berufliche Bildung, Tonka Wojahn, Sprecherin für Aus- und Weiterbildung und Fachkräftesicherung, und Catrin Wahlen das neue Positionspapier. Catrin Wahlen betonte beispielsweise: "Berlin darf nicht länger hinnehmen, dass Menschen, die einen Beruf erlernen wollen, daran gehindert werden. Wir wollen mit Inklusionslotsinnen an allen Jugendberufsagenturen sicherstellen, dass junge Menschen mit Behinderungen nicht mehr von Amt zu Amt geschickt werden, sondern ohne große Hürden und Umwege in Ausbildung und Arbeit kommen."
Klara Schedlich erklärte: „Inklusive Ausbildung ist kein Randthema, sondern Zukunftspolitik. Mit unserem Positionspapier wollen wir duale und theoriereduzierte Ausbildungsplätze stärken – damit junge Menschen mit Lernschwierigkeiten anerkannte Abschlüsse und somit echte Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt erhalten.“ Für Tonka Wojahn ist wichtig: „Wir wollen Lücken im System schließen und eine breite Aufmerksamkeit schaffen – mit einer landeseigenen Stiftung für inklusive Ausbildung. Sie fördert individuelle Bildungswege, unterstützt Betriebe bei der Zusatzqualifikation für Menschen mit Beeinträchtigungen und sorgt dafür, dass Barrieren nicht länger Karrieren verhindern. Es ist absurd, dass wir einerseits Fachkräftemangel haben und andererseits Menschen, die arbeiten wollen, daran hindern, einen Beruf auszuüben.“
Das Positionspapier ist hier zu finden.




