Menu Close

Zusammen wachsen – Projekt zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit gestartet

Infozeichen
Info blau Symbol
Foto: Susanne Göbel

Hamburg (kobinet) Freizeitangebote sind häufig für Kinder und Jugendliche mit Behinderung nicht oder nur erschwert nutzbar. Zudem machen junge Menschen mit Beeinträchtigung häufiger Diskriminierungserfahrungen, und Zukunftssorgen treiben sie öfter um. Auch fällt es ihnen deutlich schwerer, Freundschaften zu schließen. So das Ergebnis einer Studie der Aktion Mensch (https://www.aktion-mensch.de/inklusion/studien/inklusionsbarometer-jugend). Mit dem neuen, von der Aktion Mensch geförderten Projekt "Zusammen wachsen – Offene Kinder- und Jugendarbeit für alle!" möchte sich Leben mit Behinderung Hamburg dafür einsetzen, diese unsichtbaren Grenzen zu überwinden. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung gleichberechtigt in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) zusammenzubringen.

„Über einen Zeitraum von vier Jahren begleitet das Projektteam von Leben mit Behinderung Hamburg zwei Einrichtungen der OKJA bei ihrer inklusiven Öffnung. Das Projektteam bringt Wissen, Erfahrungen aus der Eingliederungshilfe und Kontakte zur Zielgruppe mit in die Zusammenarbeit ein. Es unterstützt praxisnah im Aufbau inklusiver Angebote. Grundlage der Arbeit ist der ‚Index für Inklusion‘, ein Instrument, mit dem Strukturen, Haltungen und Angebote reflektiert und Schritt für Schritt weiterentwickelt werden“, heißt es in der Pressemitteilung von Leben mit Behinderung.

Vier Jahre werden zwei Einrichtungen durch das Projektteam bei ihrer inklusiven Öffnung begleitet.

Mit dem Jugendcafé Lurup ist bereits eine erste Kooperationseinrichtung gefunden. Eine zweite Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit, die sich bei ihrer inklusiven Öffnung Begleitung durch ein Expertenteam wünscht, wird noch gesucht.

Kontakt:

E-Mail: [email protected]

Telefon: 040 270 790-604, mobil: 0151 12 57 95 46