Berlin
Verena Bentele ist die Chefin vom VdK.
Der VdK hilft Menschen mit Behinderung.
Frau Bentele hat eine wichtige Meinung gesagt.
Es geht um die Rente in Deutschland.
Rente bedeutet: Geld für alte Menschen.
Sie müssen nicht mehr arbeiten.
Einige junge Politiker sind gegen neue Renten-Regeln.
Frau Bentele sagt: Das ist falsch.
Die neuen Renten-Regeln heißen: Renten-Paket.
Das Renten-Paket muss so bleiben.
Die Rente muss mit den Löhnen mit-wachsen.
Sonst können die Menschen weniger kaufen.
Das war in den letzten Jahren schon so.
Das soll nicht wieder passieren.
Die jungen Politiker sagen: Das Renten-Paket ist schlecht.
Frau Bentele sagt: Das stimmt nicht.
Das Renten-Paket steht im Koalitions-Vertrag.
Koalitions-Vertrag bedeutet: Vertrag zwischen Parteien.
Dort stehen Regeln für gemeinsame Arbeit.
Alle Parteien hatten das versprochen.
Jetzt müssen sie das Versprechen ein-halten.
Es gibt Berechnungen für die Zukunft.
Die Berechnungen gehen bis zum Jahr 2040.
Das Renten-Niveau darf nicht zu stark sinken.
Das Renten-Niveau zeigt: So viel Geld bekommt man als Rente.
Man vergleicht die Rente mit dem Lohn.
Ein hohes Renten-Niveau bedeutet: Die Rente ist hoch.
Das Renten-Paket verhindert ein starkes Sinken.
Ohne das Paket sinkt das Niveau auf 45 Prozent.
Prozent ist eine Zahl zum Vergleichen.
100 Prozent bedeutet: alles.
50 Prozent bedeutet: die Hälfte.
Mit dem Renten-Paket sinkt es nur auf 46 Prozent.
Das ist 1 Prozent-Punkt mehr.
Ein Prozent-Punkt ist eine Einheit zum Messen.
Man nutzt Prozent-Punkte beim Vergleichen von Zahlen.
Beispiel: Von 20 auf 25 sind 5 Prozent-Punkte mehr.
Für Politiker ist das vielleicht egal.
Die Politiker bekommen genug Geld.
Aber für andere Menschen ist das wichtig.
Beispiel: Eine Pflege-Kraft ist heute 50 Jahre alt.
Sie bekommt später 1400 Euro Rente im Monat.
Ein LKW-Fahrer bekommt auch 1400 Euro Rente.
Ohne das Renten-Paket bekommen sie weniger.
Sie verlieren 400 Euro im Jahr.
Das ist sehr viel Geld für diese Menschen.
Das Renten-Paket kostet Geld.
Das Geld kommt aus Steuer-Mitteln.
Steuer-Mittel bedeutet: Geld vom Staat.
Alle Menschen zahlen Steuern.
Der Staat nutzt dieses Geld für wichtige Dinge.
So zahlen viele Menschen für die Rente.
Das ist gerecht.
Die jungen Menschen müssen dann weniger zahlen.
Die Bevölkerung wird älter.
Das nennt man: Demografischer Wandel.
Das bedeutet Veränderung bei Menschen im Land.
Man vergleicht früher und heute.
Das kostet viel Geld.
Viele Menschen müssen das Geld zusammen bezahlen.
Dann ist es für jeden leichter.
Frau Bentele hat einen Vorschlag gemacht.
Sehr reiche Menschen sollen mehr zahlen.
Es gibt Beitrags-Bemessungs-Grenzen.
Das ist eine Grenze für Beiträge.
Man zahlt nur bis zu einem bestimmten Verdienst.
Wer mehr verdient, zahlt nicht mehr Beiträge.
Diese Grenzen sollen höher werden.
Dann zahlen reiche Menschen mehr.
Große Vermögen sollen mehr Steuern zahlen.
Vermögen ist alles was man hat.
Zum Beispiel Geld und Häuser.
Auch Erbschaften sollen mehr Steuern zahlen.
Eine Erbschaft bedeutet: Man bekommt etwas von einem verstorbenen Menschen.
Das kann Geld sein oder ein Haus.
So können alle den Sozial-Staat bezahlen.
Ein Sozial-Staat ist ein Land.
Das Land hilft seinen Bürgern.
Zum Beispiel: Wenn jemand krank ist.
Oder wenn jemand alt ist.
Die jungen Politiker sollen dafür kämpfen.
Dann werden junge Menschen wirklich ent-lastet.
Und die Menschen vertrauen der Rente wieder mehr.
Die gesetzliche Rente ist für alle da.
Die gesetzliche Rente ist Geld.
Das Geld bekommen alte Menschen.
Die Menschen haben vorher gearbeitet.
Dann haben sie Geld eingezahlt.
Jetzt bekommen sie das Geld zurück.
Die Rente muss gerecht bleiben.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Die VdK-Präsidentin Verena Bentele kritisiert den Widerstand junger Unionsabgeordneter gegen das Rentenpaket und betonte: "Das Rentenpaket muss unverändert verabschiedet werden, damit die Rente auch in Zukunft mit der Lohnentwicklung mithalten kann und immense Kaufkraftverluste wie in den vergangenen Jahren vermieden werden. Die Kritik der jungen Abgeordneten ist völlig haltlos. Das Rentenpaket entspricht zu 100 Prozent dem Wortlaut des Koalitionsvertrags. Der Rest sind lediglich Modellrechnungen über die zukünftige Entwicklung des Rentenniveaus bis 2040. Demnach verhindert das Rentenpaket bis 2040 den Absturz des Rentenniveaus um exakt einen Prozentpunkt auf 46 statt auf 45 Prozent. Für gut abgesicherte Bundestagsabgeordnete mag das irrelevant sein, aber für eine heute 50-jährige Pflegekraft oder einen LKW-Fahrer mit 1.400 Euro Rente wären das Rentenverluste in Höhe von 400 Euro im Jahr."
„Durch die Erstattung der Mehrausgaben aus Steuermitteln eröffnet das Rentenpaket die Chance, die unausweichlichen Kosten des demografischen Wandels auf breitere Schultern zu verteilen, und es entlastet die junge Generation von zusätzlichen Beitragssteigerungen. Die jungen Abgeordneten sollten dafür eintreten, dass Superreiche über höhere Beitragsbemessungsgrenzen und eine gerechte Besteuerung großer Vermögen und Erbschaften angemessen zur Finanzierung des Sozialstaats beitragen. Dann würden sie die junge Generation spürbar entlasten und das Vertrauen in die gesetzliche Rente stärken“, empfiehlt Verena Bentele.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Die VdK-Präsidentin Verena Bentele kritisiert den Widerstand junger Unionsabgeordneter gegen das Rentenpaket und betonte: "Das Rentenpaket muss unverändert verabschiedet werden, damit die Rente auch in Zukunft mit der Lohnentwicklung mithalten kann und immense Kaufkraftverluste wie in den vergangenen Jahren vermieden werden. Die Kritik der jungen Abgeordneten ist völlig haltlos. Das Rentenpaket entspricht zu 100 Prozent dem Wortlaut des Koalitionsvertrags. Der Rest sind lediglich Modellrechnungen über die zukünftige Entwicklung des Rentenniveaus bis 2040. Demnach verhindert das Rentenpaket bis 2040 den Absturz des Rentenniveaus um exakt einen Prozentpunkt auf 46 statt auf 45 Prozent. Für gut abgesicherte Bundestagsabgeordnete mag das irrelevant sein, aber für eine heute 50-jährige Pflegekraft oder einen LKW-Fahrer mit 1.400 Euro Rente wären das Rentenverluste in Höhe von 400 Euro im Jahr."
„Durch die Erstattung der Mehrausgaben aus Steuermitteln eröffnet das Rentenpaket die Chance, die unausweichlichen Kosten des demografischen Wandels auf breitere Schultern zu verteilen, und es entlastet die junge Generation von zusätzlichen Beitragssteigerungen. Die jungen Abgeordneten sollten dafür eintreten, dass Superreiche über höhere Beitragsbemessungsgrenzen und eine gerechte Besteuerung großer Vermögen und Erbschaften angemessen zur Finanzierung des Sozialstaats beitragen. Dann würden sie die junge Generation spürbar entlasten und das Vertrauen in die gesetzliche Rente stärken“, empfiehlt Verena Bentele.




