Der Sozial-Verband VdK ist enttäuscht.
Ein Sozial-Verband ist eine Gruppe.
Die Gruppe hilft Menschen.
Zum Beispiel alten Menschen.
Oder kranken Menschen.
Der VdK ist aus Nordrhein-Westfalen.
Es gibt einen neuen Bericht.
Der Bericht ist über Pflege.
Eine Arbeits-Gruppe hat den Bericht geschrieben.
Die Arbeits-Gruppe heißt: Zukunfts-Pakt Pflege.
Ein Zukunfts-Pakt ist eine Vereinbarung.
Mehrere Gruppen machen Pläne zusammen.
Die Pläne sind für die Zukunft.
Der VdK findet den Bericht nicht gut.
Horst Vöge ist Präsident vom VdK.
Ein Präsident ist der Chef von einem Land.
Er leitet das Land und trifft Entscheidungen.
Horst Vöge sagt: Der Bericht hat gute Ideen.
Aber es fehlen konkrete Maßnahmen.
Konkret bedeutet: genau und klar.
Nicht allgemein oder unklar.
Maßnahmen sind Dinge die man tut.
Man will damit etwas verbessern.
Zum Beispiel: mehr Pflege-Kräfte einstellen.
Die Menschen brauchen jetzt Hilfe.
Pflege-Bedürftige brauchen jetzt Hilfe.
Pflege-bedürftig bedeutet: Ein Mensch braucht Hilfe im Alltag.
Der Mensch kann nicht alles alleine machen.
Zum Beispiel: sich waschen oder anziehen.
Auch Angehörige brauchen jetzt Hilfe.
Angehörige sind Menschen aus der Familie.
Das können Eltern sein.
Oder Kinder.
Oder Ehe-Partner.
In Nordrhein-Westfalen leben über 1,39 Millionen Menschen.
Diese Menschen sind pflege-bedürftig.
Das sind 7,6 Prozent der Bevölkerung.
Prozent ist eine Zahl.
Die Zahl zeigt Teile von 100.
Das Zeichen ist: %
Bevölkerung bedeutet: Alle Menschen in einem Land.
Fast 88 Prozent werden zu Hause gepflegt.
Horst Vöge sagt: Die Arbeits-Gruppe arbeitet zu langsam.
Vieles bleibt unklar.
Vieles wird auf das Jahr 2027 verschoben.
So geht es nicht weiter.
Pflege-Bedürftige haben Erwartungen.
Erwartungen bedeutet: Man hofft auf etwas.
Man will dass etwas bestimmtes passiert.
Ihre Angehörigen haben auch Erwartungen.
Sie wollen wissen: Was zahlt die Pflege-Versicherung?
Die Pflege-Versicherung hilft kranken Menschen.
Die Versicherung bezahlt einen Teil der Hilfe.
Alle Menschen in Deutschland haben eine Pflege-Versicherung.
Die Politik diskutiert über den Pflege-Grad 1.
Diskutieren bedeutet: Man redet über etwas.
Mehrere Menschen reden zusammen.
Sie haben verschiedene Meinungen.
Der Pflege-Grad zeigt: Wie viel Hilfe braucht ein Mensch?
Es gibt 5 Pflege-Grade.
Pflege-Grad 1 bedeutet: Wenig Hilfe nötig.
Vielleicht wird der Pflege-Grad 1 gestrichen.
Viele Menschen haben jetzt Angst.
Sie schreiben E-Mails an den VdK.
Sie brauchen Nachbarschafts-Hilfe.
Nachbarschafts-Hilfe bedeutet: Nachbarn helfen sich gegenseitig.
Zum Beispiel beim Einkaufen.
Oder im Garten.
Sie haben Angst: Die Hilfe fällt weg.
Horst Vöge sagt: Diese Menschen brauchen Sicherheit.
Sicherheit bedeutet: Man fühlt sich sicher.
Man weiß was passiert.
Man hat keine Angst.
Der Bericht hilft Angehörigen kaum.

Foto: Pixabay/Bucarama-TLM
DÜSSELDORF (kobinet) Mit Enttäuschung reagiert der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen auf den aktuellen Sachstandsbericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe "Zukunftspakt Pflege". VdK-Präsident Horst Vöge stellt dazu fest: "Wir erkennen einige richtige Ansätze, aber es fehlt an konkreten Maßnahmen, die die Pflegebedürftigen und ihre pflegenden Angehörigen sofort entlasten."
In Nordrhein-Westfalen leben mehr als 1,39 Millionen pflegebedürftige Menschen, das sind 7,6 Prozent der Bevölkerung, von denen knapp 88 Prozent zu Hause versorgt werden.
„Das Tempo der Arbeitsgruppe ist zu langsam. Vieles bleibt im Konjunktiv oder wird zum Teil bis 2027 auf Wiedervorlage gelegt. So kommen wir nicht weiter“, betont Horst Vöge. Zudem erwarten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen von Seiten der Politik ein klares Bekenntnis zum Leistungsumfang der Pflegeversicherung. Die öffentliche Diskussion über die mögliche Streichung des Pflegegrades 1 hat in der Bevölkerung große Verunsicherung ausgelöst. „Innerhalb kürzester Zeit erreichte uns eine Vielzahl von E-Mails besorgter Mitglieder, die Angst davor haben, in Zukunft auf die dringend benötigte Nachbarschaftshilfe verzichten zu müssen. Diese Menschen darf man nicht länger im Regen stehen lassen“, fordert Horst Vöge und stellt fest: „Darüber hinaus enthält der Bericht kaum etwas, das pflegenden Angehörigen wirklich zugutekommt.“

Foto: Pixabay/Bucarama-TLM
DÜSSELDORF (kobinet) Mit Enttäuschung reagiert der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen auf den aktuellen Sachstandsbericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe "Zukunftspakt Pflege". VdK-Präsident Horst Vöge stellt dazu fest: "Wir erkennen einige richtige Ansätze, aber es fehlt an konkreten Maßnahmen, die die Pflegebedürftigen und ihre pflegenden Angehörigen sofort entlasten."
In Nordrhein-Westfalen leben mehr als 1,39 Millionen pflegebedürftige Menschen, das sind 7,6 Prozent der Bevölkerung, von denen knapp 88 Prozent zu Hause versorgt werden.
„Das Tempo der Arbeitsgruppe ist zu langsam. Vieles bleibt im Konjunktiv oder wird zum Teil bis 2027 auf Wiedervorlage gelegt. So kommen wir nicht weiter“, betont Horst Vöge. Zudem erwarten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen von Seiten der Politik ein klares Bekenntnis zum Leistungsumfang der Pflegeversicherung. Die öffentliche Diskussion über die mögliche Streichung des Pflegegrades 1 hat in der Bevölkerung große Verunsicherung ausgelöst. „Innerhalb kürzester Zeit erreichte uns eine Vielzahl von E-Mails besorgter Mitglieder, die Angst davor haben, in Zukunft auf die dringend benötigte Nachbarschaftshilfe verzichten zu müssen. Diese Menschen darf man nicht länger im Regen stehen lassen“, fordert Horst Vöge und stellt fest: „Darüber hinaus enthält der Bericht kaum etwas, das pflegenden Angehörigen wirklich zugutekommt.“




