Berlin.
Heute gibt es einen neuen Bericht.
Der Bericht heißt: Zukunfts-Pakt Pflege.
Zukunfts-Pakt bedeutet: Mehrere Gruppen machen eine Vereinbarung.
Sie planen zusammen für die Zukunft.
Alle wollen etwas besser machen.
Bund und Länder haben den Bericht gemacht.
Das ist eine Arbeits-Gruppe.
Die Arbeits-Gruppe hat über Pflege gesprochen.
Joachim Rock arbeitet beim Paritätischen Gesamt-Verband.
Der Paritätische Gesamt-Verband ist ein großer Verein.
Er hilft vielen sozialen Einrichtungen.
Zum Beispiel Pflege-Heimen.
Der Verband setzt sich für Menschen in Not ein.
Er ist dort Haupt-Geschäfts-Führer.
Ein Haupt-Geschäfts-Führer ist der Chef.
Er leitet die Firma.
Er trifft wichtige Entscheidungen.
Er sagt: Der Bericht ist gut.
Bund und Länder zeigen zum ersten Mal: So ist die Lage bei der Pflege.
Aber Joachim Rock sagt auch: Der Bericht zeigt ein Problem.
Es gibt keinen System-Wechsel.
System-Wechsel bedeutet: Alles wird anders gemacht.
Es gibt neue Regeln.
Das ganze System wird verändert.
Die Pflege-Versicherung bleibt so wie sie ist.
Pflege-Versicherung bedeutet: Eine Versicherung bezahlt die Pflege.
Wenn du Hilfe im Alltag brauchst.
Die Versicherung zahlt dann Geld dafür.
Das ist nach seiner Meinung schlecht.
Joachim Rock sagt: Ohne System-Wechsel bringt die Reform nichts.
Eine Reform ist eine Verbesserung.
Man ändert Gesetze oder Regeln.
Das Ziel ist: Es soll besser funktionieren.
Die Reform ist dann nur Stück-Werk.
Stück-Werk bedeutet: Nur kleine Änderungen.
Keine große Veränderung.
Er fordert eine bessere Pflege-Versicherung.
Die Pflege-Versicherung muss alle Menschen absichern.
Sie muss vollständig absichern.
Sie muss verlässlich sein.
Der Bericht sagt: Die Kosten steigen.
Die Eigen-Anteile werden höher.
Eigen-Anteile bedeutet: Du zahlst selbst einen Teil.
Die Versicherung zahlt nicht alles.
Du zahlst den Rest selbst.
Aber der Bericht hat keine Lösungen.
Er beantwortet die wichtigen Fragen nicht.
Joachim Rock hat 3 Forderungen:
1. Die Eigen-Anteile müssen begrenzt werden.
2. Pflegende Angehörige brauchen mehr Hilfe.
3. Die Arbeits-Bedingungen in der Pflege müssen besser werden.
Bald kommt der Abschluss-Bericht.
Joachim Rock erwartet konkrete Schritte.
Es braucht eine solidarische Pflege-Versicherung.
Solidarisch bedeutet: Menschen helfen sich gegenseitig.
Sie unterstützen andere Menschen.
Die Pflege-Versicherung muss nachhaltig sein.
Nachhaltig bedeutet: Es funktioniert auch in Zukunft.
Alle Menschen sollen gut leben können.
Joachim Rock sagt: Die Pflege-Bedürftigen brauchen Entlastung.
Entlastung bedeutet: Du bekommst Hilfe.
Die Arbeit wird leichter für dich.
Du hast weniger Sorgen.
Ihre Familien brauchen Entlastung.
Ohne System-Wechsel ist die Reform eine vertane Chance.
Millionen Menschen sind betroffen.
Es geht um die Zukunft der Pflege in Deutschland.
Mehr Infos zum Bericht gibt es hier:

Foto: Pixabay/sabinevanerp
BERLIN (kobinet) Aus Anlass der heutigen Veröffentlichung des Sachstandsberichts der Bund-Länder-AG ‚Zukunftspakt Pflege' erklärt der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Joachim Rock, dass es zu begrüßen sei, dass Bund und Länder mit dem Sachstandsbericht der Arbeitsgruppe ‚Zukunftspakt Pflege' erstmals ein gemeinsames Lagebild zur Pflegefinanzierung und -versorgung vorlegen. Der Zwischenbericht zeigt nach seinen Worten aber leider, dass ein grundlegender Systemwechsel in der Pflegeversicherung derzeit nicht geplant ist. "...und das ist das eigentliche Problem", so Joachim Rock.
Ohne einen echten Systemwechsel bleibt nach Einschätzung des Paritätischen Gesamtverbandes die Reform Stückwerk. Der Hauptgeschäftsführer hebt in diesem Zusammenhang hervor: „Wir brauchen eine Pflegeversicherung, die die Menschen wirklich absichert – vollständig und verlässlich, nicht nur teilweise.“
Zwar benennt der Bericht nach Rocks Worten die steigenden Kosten und Eigenanteile klar, aber liefert keine Antworten auf die zentralen Zukunftsfragen. Joachim Rock fordert in diesem Zusammenhang: „Die Eigenanteile müssen verbindlich begrenzt, pflegende Angehörige deutlich entlastet und die Arbeitsbedingungen in der Pflege endlich spürbar verbessert werden. Vom Abschlussbericht erwarten wir konkrete Schritte hin zu einer solidarischen und nachhaltigen Pflegeversicherung sowie klare Zusagen zur Entlastung der Pflegebedürftigen und ihrer Familien. Ohne diesen Systemwechsel bleibt die Reform eine vertane Chance – für Millionen Betroffene und für die Zukunft der Pflege in Deutschland.“
Weitere Einzelheiten zum aktuellen Stand des Sachstandsberichts der Bund-Länder-AG „Zukunftspakt Pflege“ sind auf dieser Internetseite nachzulesen.

Foto: Pixabay/sabinevanerp
BERLIN (kobinet) Aus Anlass der heutigen Veröffentlichung des Sachstandsberichts der Bund-Länder-AG ‚Zukunftspakt Pflege' erklärt der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Joachim Rock, dass es zu begrüßen sei, dass Bund und Länder mit dem Sachstandsbericht der Arbeitsgruppe ‚Zukunftspakt Pflege' erstmals ein gemeinsames Lagebild zur Pflegefinanzierung und -versorgung vorlegen. Der Zwischenbericht zeigt nach seinen Worten aber leider, dass ein grundlegender Systemwechsel in der Pflegeversicherung derzeit nicht geplant ist. "...und das ist das eigentliche Problem", so Joachim Rock.
Ohne einen echten Systemwechsel bleibt nach Einschätzung des Paritätischen Gesamtverbandes die Reform Stückwerk. Der Hauptgeschäftsführer hebt in diesem Zusammenhang hervor: „Wir brauchen eine Pflegeversicherung, die die Menschen wirklich absichert – vollständig und verlässlich, nicht nur teilweise.“
Zwar benennt der Bericht nach Rocks Worten die steigenden Kosten und Eigenanteile klar, aber liefert keine Antworten auf die zentralen Zukunftsfragen. Joachim Rock fordert in diesem Zusammenhang: „Die Eigenanteile müssen verbindlich begrenzt, pflegende Angehörige deutlich entlastet und die Arbeitsbedingungen in der Pflege endlich spürbar verbessert werden. Vom Abschlussbericht erwarten wir konkrete Schritte hin zu einer solidarischen und nachhaltigen Pflegeversicherung sowie klare Zusagen zur Entlastung der Pflegebedürftigen und ihrer Familien. Ohne diesen Systemwechsel bleibt die Reform eine vertane Chance – für Millionen Betroffene und für die Zukunft der Pflege in Deutschland.“
Weitere Einzelheiten zum aktuellen Stand des Sachstandsberichts der Bund-Länder-AG „Zukunftspakt Pflege“ sind auf dieser Internetseite nachzulesen.




