Stuttgart (kobinet)
Es gibt eine neue Initiative.
Eine Gruppe hat eine Idee.
Die Gruppe will etwas verbessern.
Die Gruppe macht einen Plan.
Dann startet sie die Initiative.
Die Initiative ist für Katastrophen-Schutz.
Ein sehr schlimmes Ereignis passiert.
Zum Beispiel Hoch-Wasser.
Oder ein großes Feuer.
Viele Menschen brauchen dann Hilfe.
Die Initiative heißt: Inklusive Katastrophen-Vorsorge.
Man tut etwas gegen Gefahren.
Man will gesund bleiben.
Die Initiative findet ein neues Gesetz gut.
Das Gesetz ist für Baden-Württemberg.
Das Gesetz heißt: Landes-Katastrophen-Schutz-Gesetz.
Die Abkürzung ist: LKatSG.
Der Land-Tag bespricht das Gesetz bald.
Im Land-Tag arbeiten Politiker vom Bundes-Land.
Sie machen neue Gesetze für das Land.
Das ist in den nächsten Wochen.
Hier können Sie das Gesetz lesen.
Die Initiative hat viel für das Gesetz getan.
Viele Mit-Glieder haben Stellungnahmen geschrieben.
Man schreibt seine Meinung auf.
Man sagt, was man von etwas hält.
Man erklärt, warum man dafür ist.
Oder warum man dagegen ist.
Das hat geholfen.
Im neuen Gesetz steht jetzt etwas Wichtiges.
Das steht in Paragraph 1.
Ein Paragraph ist ein Text-Abschnitt.
So kann man Texte besser lesen und verstehen.
Dort steht: Manche Menschen brauchen besonderen Schutz.
Manche Menschen brauchen besondere Hilfe.
Manche Menschen können sich nicht gut selbst helfen.
Das muss man bei der Planung bedenken.
Das Parlament muss dem Gesetz noch zu-stimmen.
Menschen treffen sich und machen Gesetze.
Diese Versammlung heißt Parlament.
Dann wäre das ein großer Erfolg.
Dann werden alle Menschen mit-gedacht.
Beim Katastrophen-Schutz.
Das sagt die Initiative in einer Presse-Information.
Marc Groß arbeitet beim DRK Baden-Württemberg.
Deutsches Rotes Kreuz.
Das ist eine Hilfs-Organisation.
Sie hilft Menschen in Not.
Zum Beispiel bei Unfällen.
Oder bei Katastrophen.
Er ist der Landes-Geschäfts-Führer.
Er leitet die Organisation im Bundes-Land.
Er ist der Chef.
Er trifft wichtige Entscheidungen.
Er plant die Arbeit.
Er sagt: Es geht nicht um Parteien.
Es geht um den Schutz von allen Menschen.
Es geht um die Sicherheit für alle Menschen.
In Baden-Württemberg.
Er sagt: Jetzt muss man Verantwortung über-nehmen.
Jetzt muss man dem Gesetz zu-stimmen.
Aber das ist nur der Anfang.
Es gibt noch viel zu tun.
In den letzten 1,5 Jahren gab es viele Gespräche.
Es gab viele Veranstaltungen.
Da hat man gemerkt: Es gibt noch viel zu tun.
Am 13. Oktober ist ein besonderer Tag.
Das ist der Internationale Tag der Katastrophen-Vorsorge.
An diesem Tag will die Initiative etwas erreichen.
Die Menschen sollen an Katastrophen-Vorsorge denken.
Die Menschen sollen zusammen arbeiten.
Dann ist die Gesellschaft gut vor-bereitet.
Dann kann die Gesellschaft mit Katastrophen um-gehen.
Die Initiative ist ein Sammel-Punkt.
Die Initiative ist eine An-Lauf-Stelle.
Dort kann man über Probleme sprechen.
Dort kann man über Lösungen sprechen.
Das gilt für das ganze Land.
Nora Welsch arbeitet für die Landes-Regierung.
Sie ist Beauftragte für Menschen mit Behinderungen.
Etwas funktioniert nicht so gut am Körper.
Deshalb ist manches schwerer zu machen.
Sie sagt: Katastrophen-Vorsorge beginnt bei den Bürgern.
Jeder Mensch kann etwas tun.
Jeder Mensch muss etwas tun.
So können wir Katastrophen besser bewältigen.
Es gibt Behörden und Organisationen.
Eine Organisation ist eine Gruppe von Menschen.
Sie arbeiten zusammen.
Zum Beispiel: Katastrophen-Schutz-Behörden.
Zum Beispiel: Feuer-Wehren.
Zum Beispiel: Hilfs-Organisationen.
Zum Beispiel: Polizei.
Diese können helfen.
Aber sie können nicht alles machen.
Wir alle müssen mit-helfen.
Das Bundes-Amt hat einen Rat-Geber gemacht.
Das ist eine Behörde vom Bund.
Der Bund ist ganz Deutschland.
Die Behörde arbeitet für alle Bundes-Länder.
Sie hat bestimmte Aufgaben.
Das Bundes-Amt heißt: Bundes-Amt für Bevölkerungs-Schutz.
Und Katastrophen-Hilfe.
Der Rat-Geber heißt: Vorsorgen für Krisen und Katastrophen.
Hier können Sie den Rat-Geber lesen.
Der Rat-Geber erklärt mögliche Gefahren.
Der Rat-Geber gibt hilf-reiche Tipps.
So kann man sich selbst vor-bereiten.
So kann man seine Familie vor-bereiten.
Auf Katastrophen.
Hinter-Grund:
Die Initiative gibt es seit Juni 2024.
Die Initiative wurde gegründet von 2 Stellen.
Von der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen.
Und vom Landes-Verband des Deutschen Roten Kreuzes.
Hier können Sie mehr über die Initiative lesen.
Die Initiative will einen guten Katastrophen-Schutz.
Einen Schutz für alle Menschen.
Alle Menschen sollen mit-gedacht werden.
Alle Menschen sollen mit-wirken können.
Das Ministerium des Inneren ist Schirm-Herr.
Eine wichtige Person unterstützt ein Projekt.
Sie gibt ihren Namen dafür her.
Dadurch wird das Projekt bekannter.
Und wichtiger.
Das ist eine Behörde der Regierung.
Ein Minister oder eine Ministerin leitet das Ministerium.
Dort arbeiten viele Menschen.
Sie kümmern sich um bestimmte Themen.
Das ist das Ministerium für Digitalisierung.
Und für Kommunen.
Viele Organisationen arbeiten zusammen.
Organisationen aus dem Katastrophen-Schutz.
Organisationen aus der Politik.
Organisationen aus der Wohlfahrts-Arbeit.
Und Selbst-Vertretungen.
Sie prüfen die Strukturen im Katastrophen-Schutz.
Wie Dinge aufgebaut sind.
Und wie sie organisiert sind.
Zum Beispiel: Wer macht was.
Wer ist zuständig.
Das ist die Struktur.
Sie entwickeln die Strukturen weiter.
Zusammen.
Es gibt immer mehr Katastrophen.
Die Schäden durch Katastrophen werden größer.
Besonders Hoch-Wasser waren schlimm.
Und Hitze-Perioden.
In den letzten Jahren.
Das hat gezeigt: Auch Deutschland ist betroffen.
Von Extrem-Ereignissen.
Sachen passieren sehr selten.
Und die Sachen sind sehr heftig.
Zum Beispiel: Ein großer Sturm.
Oder eine Flut.
Solche Ereignisse sind außer-gewöhnlich.
Diese können zu Katastrophen werden.
Seit 2009 gibt es einen besonderen Tag.
Das ist der 13. Oktober.
Das ist der Internationale Tag der Katastrophen-Vorsorge.
Auf Englisch: International Day for Disaster Risk Reduction.
An diesem Tag denken Menschen über Katastrophen nach.
Über Vorsorge.
Der Staat soll vor-sorgen.
Und jeder Mensch selbst soll vor-sorgen.

Foto: Gemeinfrei, public domain
Stuttgart (kobinet) Die Initiative Inklusive Katastrophenvorsorge begrüßt den neuen Entwurf des Gesetzes über den Katastrophenschutz (Landeskatastrophenschutzgesetzes – LKatSG) Baden-Württemberg. In den nächsten Wochen wird die Neufassung des Landeskatastrophenschutzgesetzes im Landtag Baden-Württemberg verhandelt. Dem Engagement der Initiative Inklusive Katastrophenvorsorge und den zahlreichen Stellungnahmen ihrer Mitgliedsorganisationen ist es zu verdanken, dass in der Neufassung im § 1 nun darauf verwiesen wird, dass "einzelne Personen oder Personengruppen in besonderer Weise Schutz und Hilfe benötigen und in ihrer Selbsthilfefähigkeit eingeschränkt sein können" und dies bei der Planung zu berücksichtigen ist. Wird dieser Entwurf im Parlament bestätigt, wäre das ein riesiger Teilerfolg auf dem Weg zu einem Katastrophenschutz, in dem alle Menschen mit ihren Fähigkeiten und Hilfebedarfen mitgedacht werden, wie es von Seiten der Initiative in einer Presseinformation heißt.
Marc Groß, Landesgeschäftsführer des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg, erklärte: „Es geht jetzt hoffentlich nicht um Parteipolitik, sondern um den Schutz und die Sicherheit für alle Menschen in Baden-Württemberg. Jetzt ist der Moment, Verantwortung zu übernehmen und diesem Gesetz die Zustimmung zu geben.“ Zugleich könne das nur der Auftakt sein. In den vergangenen anderthalb Jahren wurde durch zahlreiche Gespräche und Veranstaltungen deutlich, dass noch viel zu tun ist. Anlässlich des am 13. Oktober begangenen Internationalen Tags der Katastrophenvorsorge möchte die Initiative Inklusive Katastrophenvorsorge dafür werben, den Schwung und das Bewusstsein für das Thema der Katastrophenvorsorge aufzunehmen und gemeinsam daran zu arbeiten, dass unsere Gesellschaft für zukünftige Extremereignisse gut aufgestellt ist. Die Initiative Inklusive Katastrophenvorsorge versteht sich hierbei als Sammelpunkt und Anlaufstelle für Probleme und Lösungsansätze aus dem ganzen Land.
Nora Welsch, Beauftragte der Landesregierung Baden-Württemberg für die Belange von Menschen mit Behinderungen, betonte: „Katastrophenvorsorge beginnt bei der Bevölkerung. Jede und jeder Einzelne kann und muss seinen und ihren Beitrag leisten, um Extremereignisse zu bewältigen. Katastrophenschutzbehörden, Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Polizeien können dieses Handeln unterstützen, aber niemals vollständig ersetzen. Wir alle sind gefragt, unseren Beitrag zu leisten.“
Verbunden mit dem Internationalen Tag der Katastrophenvorsorge veröffentlichte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe die Neufassung seines Ratgebers Vorsorgen für Krisen und Katastrophen. Dieser Leitfaden soll Bürgerinnen und Bürger über mögliche Gefahren aufklären und hilfreiche Tipps geben, wie man sich selbst und seine An- und Zugehörigen auf Katastrophen vorbereiten kann.
Hintergrund:
Die Initiative Inklusive Katastrophenvorsorge wurde im Juni 2024 von der Beauftragten der Landesregierung Baden-Württemberg für die Belange von Menschen mit Behinderungen und dem Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes Baden-Württemberg gegründet. Sie setzt sich für einen Katastrophenschutz ein, in dem alle Menschen mitgedacht werden und mitwirken können. Unter der Schirmherrschaft des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen wirken zahlreiche Organisationen aus dem Katastrophenschutz, der Politik, der Wohlfahrtsarbeit und der Selbstvertretung zusammen, um gemeinsam Strukturen im Katastrophenschutz zu prüfen und weiterzuentwickeln.
Die Anzahl von Katastrophen und das Ausmaß der durch sie verursachten Schäden steigen stetig an. Vor allem die Hochwasser und Hitzeperioden der letzten Jahre haben vor Augen geführt, dass auch Deutschland von Extremereignissen betroffen ist, die das Risiko haben, zu Katastrophen zu werden.
Um dafür zu sensibilisieren und gesamtgesellschaftlich ein Bewusstsein für die Notwendigkeit staatlicher und privater Katastrophenvorsorge zu schaffen, wird seit 2009 jedes Jahr am 13. Oktober der Internationale Tag der Katastrophenvorsorge (International Day for Disaster Risk Reduction) begangen.

Foto: Gemeinfrei, public domain
Stuttgart (kobinet) Die Initiative Inklusive Katastrophenvorsorge begrüßt den neuen Entwurf des Gesetzes über den Katastrophenschutz (Landeskatastrophenschutzgesetzes – LKatSG) Baden-Württemberg. In den nächsten Wochen wird die Neufassung des Landeskatastrophenschutzgesetzes im Landtag Baden-Württemberg verhandelt. Dem Engagement der Initiative Inklusive Katastrophenvorsorge und den zahlreichen Stellungnahmen ihrer Mitgliedsorganisationen ist es zu verdanken, dass in der Neufassung im § 1 nun darauf verwiesen wird, dass "einzelne Personen oder Personengruppen in besonderer Weise Schutz und Hilfe benötigen und in ihrer Selbsthilfefähigkeit eingeschränkt sein können" und dies bei der Planung zu berücksichtigen ist. Wird dieser Entwurf im Parlament bestätigt, wäre das ein riesiger Teilerfolg auf dem Weg zu einem Katastrophenschutz, in dem alle Menschen mit ihren Fähigkeiten und Hilfebedarfen mitgedacht werden, wie es von Seiten der Initiative in einer Presseinformation heißt.
Marc Groß, Landesgeschäftsführer des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg, erklärte: „Es geht jetzt hoffentlich nicht um Parteipolitik, sondern um den Schutz und die Sicherheit für alle Menschen in Baden-Württemberg. Jetzt ist der Moment, Verantwortung zu übernehmen und diesem Gesetz die Zustimmung zu geben.“ Zugleich könne das nur der Auftakt sein. In den vergangenen anderthalb Jahren wurde durch zahlreiche Gespräche und Veranstaltungen deutlich, dass noch viel zu tun ist. Anlässlich des am 13. Oktober begangenen Internationalen Tags der Katastrophenvorsorge möchte die Initiative Inklusive Katastrophenvorsorge dafür werben, den Schwung und das Bewusstsein für das Thema der Katastrophenvorsorge aufzunehmen und gemeinsam daran zu arbeiten, dass unsere Gesellschaft für zukünftige Extremereignisse gut aufgestellt ist. Die Initiative Inklusive Katastrophenvorsorge versteht sich hierbei als Sammelpunkt und Anlaufstelle für Probleme und Lösungsansätze aus dem ganzen Land.
Nora Welsch, Beauftragte der Landesregierung Baden-Württemberg für die Belange von Menschen mit Behinderungen, betonte: „Katastrophenvorsorge beginnt bei der Bevölkerung. Jede und jeder Einzelne kann und muss seinen und ihren Beitrag leisten, um Extremereignisse zu bewältigen. Katastrophenschutzbehörden, Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Polizeien können dieses Handeln unterstützen, aber niemals vollständig ersetzen. Wir alle sind gefragt, unseren Beitrag zu leisten.“
Verbunden mit dem Internationalen Tag der Katastrophenvorsorge veröffentlichte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe die Neufassung seines Ratgebers Vorsorgen für Krisen und Katastrophen. Dieser Leitfaden soll Bürgerinnen und Bürger über mögliche Gefahren aufklären und hilfreiche Tipps geben, wie man sich selbst und seine An- und Zugehörigen auf Katastrophen vorbereiten kann.
Hintergrund:
Die Initiative Inklusive Katastrophenvorsorge wurde im Juni 2024 von der Beauftragten der Landesregierung Baden-Württemberg für die Belange von Menschen mit Behinderungen und dem Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes Baden-Württemberg gegründet. Sie setzt sich für einen Katastrophenschutz ein, in dem alle Menschen mitgedacht werden und mitwirken können. Unter der Schirmherrschaft des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen wirken zahlreiche Organisationen aus dem Katastrophenschutz, der Politik, der Wohlfahrtsarbeit und der Selbstvertretung zusammen, um gemeinsam Strukturen im Katastrophenschutz zu prüfen und weiterzuentwickeln.
Die Anzahl von Katastrophen und das Ausmaß der durch sie verursachten Schäden steigen stetig an. Vor allem die Hochwasser und Hitzeperioden der letzten Jahre haben vor Augen geführt, dass auch Deutschland von Extremereignissen betroffen ist, die das Risiko haben, zu Katastrophen zu werden.
Um dafür zu sensibilisieren und gesamtgesellschaftlich ein Bewusstsein für die Notwendigkeit staatlicher und privater Katastrophenvorsorge zu schaffen, wird seit 2009 jedes Jahr am 13. Oktober der Internationale Tag der Katastrophenvorsorge (International Day for Disaster Risk Reduction) begangen.




