Menschen mit Behinderung warten seit 2023.
Behinderung bedeutet: Etwas funktioniert nicht so gut am Körper.
Deshalb ist manches schwerer zu machen.
Sie warten auf ein neues Gesetz.
Das Gesetz heißt: Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
Die kurze Form ist: BGG.
Gleich-stellung bedeutet: Alle Menschen werden gleich behandelt.
Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte wie alle anderen.
Das Gesetz soll besser werden.
Aber es passiert nichts.
Die Ampel-Regierung war bis 2025 an der Macht.
Regierung bedeutet: Eine Gruppe von Politikern leitet ein Land.
Der Chef heißt Kanzler oder Kanzlerin.
Ampel-Regierung bedeutet: 3 Parteien arbeiten zusammen.
Die Parteien haben die Farben rot, gelb und grün.
Die Ampel-Regierung hat das Gesetz nicht gemacht.
Jetzt ist eine neue Regierung da.
Die Regierung besteht aus CDU und SPD.
Aber auch diese Regierung macht nichts.
Die verschiedenen Minister sind sich nicht einig.
Minister bedeutet: Ein wichtiger Politiker.
Er arbeitet in der Regierung.
Der Deutsche Blinden- und Seh-behinderten-Verband ist sauer.
Die kurze Form ist: DBSV.
Verband bedeutet: Menschen mit dem gleichen Ziel arbeiten zusammen.
Sie helfen sich gegenseitig.
Der Verbands-Rat vom DBSV hat sich getroffen.
Verbands-Rat bedeutet: Eine Gruppe von Menschen trifft wichtige Entscheidungen für den Verband.
Das Treffen war am 10. Oktober 2025.
Das Treffen war in Freiburg.
Der Verbands-Rat fordert: Die Regierung muss handeln!
Die Regierung muss das neue Gesetz vorlegen.
Menschen mit Behinderung werden jeden Tag benachteiligt.
Es gibt zu viele Barrieren.
Barriere bedeutet: Etwas steht im Weg.
Barrieren hindern Menschen am Weiter-gehen.
Barrieren gibt es beim Einkaufen.
Barrieren gibt es beim Arzt.
Barrieren gibt es beim Wohnen.
Barrieren gibt es im Internet.
Das sagt der DBSV: Es braucht klare Regeln.
Die Regeln müssen eingehalten werden.
Nur so wird Barriere-Freiheit normal.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Es gibt keine Hindernisse.
Hans-Werner Lange ist Präsident vom DBSV.
Präsident bedeutet: Der Chef von einer Organisation.
Er leitet die Organisation und trifft Entscheidungen.
Er sagt: Barriere-Freiheit ist kein Luxus.
Barriere-Freiheit ist sehr wichtig.
Die Menschen in Deutschland werden immer älter.
Deshalb brauchen immer mehr Menschen Barriere-Freiheit.
Der Verbands-Rat sagt: Barriere-Freiheit hilft allen Menschen.
Menschen mit und ohne Behinderung leben besser zusammen.
Das macht die Gesellschaft stärker.
Gesellschaft bedeutet: Das sind alle Menschen zusammen.
Sie leben in einem Land.
Alle Nachrichten vom DBSV gibt es hier:

Foto: DBSV
Freiburg (kobinet) Seit 2023 warten behinderte Menschen in Deutschland auf die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG). Was die Ampelkoalition bereits vor sich herschob, kommt nun auch unter Schwarz-Rot nicht voran, weil die Ministerien sich uneinig sind. Der Verbandsrat des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) hat deshalb am 10. Oktober 2025 auf seiner Sitzung in Freiburg die Bundesregierung aufgefordert, endlich den überfälligen Gesetzentwurf zur BGG-Reform vorzulegen, wie es im Newsletter des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) "dbsv-direkt" heißt. "Täglich werden behinderte Menschen diskriminiert, weil es mit der Barrierefreiheit hapert – sei es beim Einkauf, in der Arztpraxis, beim Wohnen oder im Internet. Um das zu ändern und Barrierefreiheit zum Standard werden zu lassen, müssen klare gesetzliche Regelungen geschaffen und auch durchgesetzt werden", heißt es vonseiten des DBSV.
„Barrierefreiheit ist kein Luxus für gute Zeiten, sondern die Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit“, betont DBSV-Präsident Hans-Werner Lange, „denn in unserer alternden Gesellschaft werden künftig noch mehr Menschen auf Barrierefreiheit angewiesen sein als bereits heute.“ Der Verbandsrat weist zudem darauf hin, dass Barrierefreiheit für mehr Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung sorgt und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.
Alle Newsletter des DBSV gibt es unter:

Foto: DBSV
Freiburg (kobinet) Seit 2023 warten behinderte Menschen in Deutschland auf die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG). Was die Ampelkoalition bereits vor sich herschob, kommt nun auch unter Schwarz-Rot nicht voran, weil die Ministerien sich uneinig sind. Der Verbandsrat des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) hat deshalb am 10. Oktober 2025 auf seiner Sitzung in Freiburg die Bundesregierung aufgefordert, endlich den überfälligen Gesetzentwurf zur BGG-Reform vorzulegen, wie es im Newsletter des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) "dbsv-direkt" heißt. "Täglich werden behinderte Menschen diskriminiert, weil es mit der Barrierefreiheit hapert – sei es beim Einkauf, in der Arztpraxis, beim Wohnen oder im Internet. Um das zu ändern und Barrierefreiheit zum Standard werden zu lassen, müssen klare gesetzliche Regelungen geschaffen und auch durchgesetzt werden", heißt es vonseiten des DBSV.
„Barrierefreiheit ist kein Luxus für gute Zeiten, sondern die Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit“, betont DBSV-Präsident Hans-Werner Lange, „denn in unserer alternden Gesellschaft werden künftig noch mehr Menschen auf Barrierefreiheit angewiesen sein als bereits heute.“ Der Verbandsrat weist zudem darauf hin, dass Barrierefreiheit für mehr Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung sorgt und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.
Alle Newsletter des DBSV gibt es unter:




