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Vorsicht in Sachen Anerkennung von Assistenzhunden geboten

Sharepic für Lösung der Prüfung von Assistenzhunden
Sharepic für Lösung der Prüfung von Assistenzhunden
Foto: Bundesbehindertenbeauftragter

Kassel (kobinet) Seit mehr als einem Jahr können Assistenzhunde in Deutschland nicht geprüft werden – dadurch stehen Hunderte Menschen mit Behinderung, die dringend einen Assistenzhund benötigen, ohne Unterstützung da. Darauf hat der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, aufmerksam gemacht und eine schnelle Lösung gefordert. Die kobinet-nachrichten erreichen immer wieder Nachrichten, dass behinderte Menschen, die einen Assistenzhund suchen, diesen aus anderen Ländern wie Österreich mit falschen Versprechungen, schlechter Ausbildung und Anerkennungen beziehen, die hierzulande nicht gelten. Bei diesem Thema sei nicht zuletzt aufgrund der schwebenden gesetzlichen Situation in Deutschland Vorsicht geboten, wie eine Mutter eines behinderten Menschen den kobinet-nachrichten mitteilte.

Zum Hintergrund der derzeitigen Probleme mit der Anerkennung von Assistenzhunden schrieb Jürgen Dusel auf Facebook: „Derzeit kann keine Zertifizierung der Ausbildungsstätten für Assistenzhunde erfolgen. Nach geltendem Recht ist eine Prüfung jedoch nur möglich, wenn der Hund in einer zertifizierten Ausbildungsstätte ausgebildet wurde! Das heißt: Ohne Ausbildung in der zertifizierten Ausbildungsstätte gibt es keine Prüfung und damit auch keine Zulassung als Assistenzhund. Die ganze Zulassung liegt brach!“

Link zum Facebook-Post des Bundesbehindertenbeauftragten