Kassel (kobinet)
Seit über einem Jahr gibt es ein Problem.
Assistenz-Hunde können nicht geprüft werden.
Das sind Hunde, die Menschen mit Behinderung helfen.
Die Hunde sind speziell ausgebildet.
Das bedeutet: Viele Menschen mit Behinderung warten.
Sie brauchen dringend einen Assistenz-Hund.
Aber sie bekommen keine Hilfe.
Jürgen Dusel hat darauf hingewiesen.
Er ist der Beauftragte der Bundes-Regierung für Menschen mit Behinderung.
Das ist eine Person, die Menschen mit Behinderung hilft.
Die Person arbeitet für die deutsche Regierung.
Er fordert: Das Problem muss schnell gelöst werden.
Die kobinet-Nachrichten bekommen viele Berichte.
Das ist eine Internet-Seite mit Nachrichten für Menschen mit Behinderung.
Manche Menschen suchen Assistenz-Hunde im Ausland.
Zum Beispiel in Österreich.
Dort werden oft falsche Versprechen gemacht.
Die Ausbildung ist manchmal schlecht.
Die Anerkennungen gelten nicht in Deutschland.
Das bedeutet: Etwas wird als richtig oder gut akzeptiert.
Eine Mutter hat den kobinet-Nachrichten geschrieben.
Sie sagt: Man muss vorsichtig sein.
Die Gesetze in Deutschland sind noch nicht klar.
Jürgen Dusel erklärt das Problem:
Ausbildungs-Stätten für Assistenz-Hunde brauchen ein Zertifikat.
Das ist ein Ort, wo Menschen oder Tiere einen Beruf lernen.
Ein Zertifikat ist ein offizielles Papier.
Es beweist: Du hast etwas gelernt.
Aber im Moment gibt es keine Zertifikate.
Nur Hunde aus zertifizierten Stätten dürfen geprüft werden.
Das bedeutet: Eine Prüf-Stelle hat etwas kontrolliert und für gut befunden.
Das heißt: Keine Ausbildungs-Stätte hat ein Zertifikat.
Deshalb kann kein Hund geprüft werden.
Und ohne Prüfung gibt es keine Zulassung.
Das ist eine Erlaubnis, etwas Bestimmtes zu machen.
Die Zulassung für Assistenz-Hunde funktioniert nicht.
Mehr Informationen gibt es auf Facebook.

Foto: Bundesbehindertenbeauftragter
Kassel (kobinet) Seit mehr als einem Jahr können Assistenzhunde in Deutschland nicht geprüft werden – dadurch stehen Hunderte Menschen mit Behinderung, die dringend einen Assistenzhund benötigen, ohne Unterstützung da. Darauf hat der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, aufmerksam gemacht und eine schnelle Lösung gefordert. Die kobinet-nachrichten erreichen immer wieder Nachrichten, dass behinderte Menschen, die einen Assistenzhund suchen, diesen aus anderen Ländern wie Österreich mit falschen Versprechungen, schlechter Ausbildung und Anerkennungen beziehen, die hierzulande nicht gelten. Bei diesem Thema sei nicht zuletzt aufgrund der schwebenden gesetzlichen Situation in Deutschland Vorsicht geboten, wie eine Mutter eines behinderten Menschen den kobinet-nachrichten mitteilte.
Zum Hintergrund der derzeitigen Probleme mit der Anerkennung von Assistenzhunden schrieb Jürgen Dusel auf Facebook: „Derzeit kann keine Zertifizierung der Ausbildungsstätten für Assistenzhunde erfolgen. Nach geltendem Recht ist eine Prüfung jedoch nur möglich, wenn der Hund in einer zertifizierten Ausbildungsstätte ausgebildet wurde! Das heißt: Ohne Ausbildung in der zertifizierten Ausbildungsstätte gibt es keine Prüfung und damit auch keine Zulassung als Assistenzhund. Die ganze Zulassung liegt brach!“

Foto: Bundesbehindertenbeauftragter
Kassel (kobinet) Seit mehr als einem Jahr können Assistenzhunde in Deutschland nicht geprüft werden – dadurch stehen Hunderte Menschen mit Behinderung, die dringend einen Assistenzhund benötigen, ohne Unterstützung da. Darauf hat der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, aufmerksam gemacht und eine schnelle Lösung gefordert. Die kobinet-nachrichten erreichen immer wieder Nachrichten, dass behinderte Menschen, die einen Assistenzhund suchen, diesen aus anderen Ländern wie Österreich mit falschen Versprechungen, schlechter Ausbildung und Anerkennungen beziehen, die hierzulande nicht gelten. Bei diesem Thema sei nicht zuletzt aufgrund der schwebenden gesetzlichen Situation in Deutschland Vorsicht geboten, wie eine Mutter eines behinderten Menschen den kobinet-nachrichten mitteilte.
Zum Hintergrund der derzeitigen Probleme mit der Anerkennung von Assistenzhunden schrieb Jürgen Dusel auf Facebook: „Derzeit kann keine Zertifizierung der Ausbildungsstätten für Assistenzhunde erfolgen. Nach geltendem Recht ist eine Prüfung jedoch nur möglich, wenn der Hund in einer zertifizierten Ausbildungsstätte ausgebildet wurde! Das heißt: Ohne Ausbildung in der zertifizierten Ausbildungsstätte gibt es keine Prüfung und damit auch keine Zulassung als Assistenzhund. Die ganze Zulassung liegt brach!“




