Düsseldorf (kobinet)
In Nord-Rhein-Westfalen gibt es ein Gesetz.
Das Gesetz heißt: Lehrer-Ausbildungs-Gesetz.
Das sind Regeln für alle.
An diese Regeln müssen sich alle halten.
Das Gesetz regelt die Ausbildung von Lehrern.
Es sagt: Was müssen Lehrer lernen?
Und: Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Abkürzung ist: LABG.
Das Gesetz soll jetzt geändert werden.
Die Regierung sagt: Das macht die Ausbildung besser.
Aber das stimmt nicht ganz.
Eine Fach-Frau hat das untersucht.
Sie sagt: Die Änderung ist nicht gut.
Brigitte Schumann hat einen Text geschrieben.
Sie ist Bildungs-Journalistin.
Sie schreibt Texte für Zeitungen.
Das ist ihr Beruf.
Sie schreibt über Schule und Lernen.
Sie hat den Titel Doktor.
Ihr Text steht auf der Internet-Seite bildungsklick.
Der Titel ist: NRW betreibt Sonder-Pädagogisierung.
Kinder werden getrennt unterrichtet.
Kinder mit Behinderung gehen in Extra-Schulen.
Sie lernen nicht mit anderen Kindern zusammen.
Das ist das Gegenteil von Inklusion.
Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Brigitte Schumann schreibt:
Früher waren 2 Bereiche getrennt.
Der 1. Bereich ist die Allgemeine Pädagogik.
Das bedeutet: Lehren und Erziehen lernen.
Es ist eine Wissenschaft über das Lernen.
Allgemeine Pädagogik ist für alle Kinder.
Sie sagt: Alle Kinder lernen zusammen.
Der 2. Bereich ist die Sonder-Pädagogik.
Besonderer Unterricht für Kinder mit Schwierigkeiten.
Diese Kinder brauchen mehr Hilfe beim Lernen.
Diese Trennung ist alt.
Die Trennung ist nicht gut für Inklusion.
Alle Kinder lernen zusammen.
Kinder mit Behinderung lernen mit Kindern ohne Behinderung.
Das ist wichtig für eine demokratische Schule.
Das Volk entscheidet über wichtige Sachen.
In einer demokratischen Schule bestimmen alle mit.
Das ist wichtig im 21. Jahr-Hundert.
Aber die neue Gesetz-Änderung macht das nicht.
Die Gesetz-Änderung stärkt die Sonder-Pädagogik.
Die Sonder-Pädagogik wird sehr wichtig gemacht.
Die Sonder-Pädagogik wird zum Mittel-Punkt.
Das ist nicht gut für Inklusion.
Mehr Infos gibt es im Text von Brigitte Schumann.
Der Text steht auf der Internet-Seite bildungsklick.

Foto: Bildungsklick
Düsseldorf (kobinet) Die vorgesehene Änderung des Lehrerausbildungsgesetzes in NRW verspricht Modernisierung und mehr Qualität. Gestärkt wird allerdings nicht der Stellenwert von Inklusion, sondern die Stellung der Sonderpädagogik. So heißt es zur Einführung des Kommentars der Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann, den diese auf der Internetplattform bildungsklick mit dem Titel "NRW betreibt ‚Sonderpädagogisierung' der Lehrerausbildung" veröffentlicht hat. "Eigentlich muss es in der Entwicklung eines demokratischen und inklusiven Schulsystems im 21. Jahrhundert darum gehen, die historische Abspaltung der Sonderpädagogik von der Allgemeinen Pädagogik zu überwinden und damit die inklusionswidrige strukturelle Trennung der Lehrämter für Allgemeine Pädagogik und Sonderpädagogik aufzuheben", schreibt Dr. Brigitte Schumann. Der aktuelle Entwurf für das dritte Gesetz zur Änderung des Lehrerausbildungsgesetzes (LABG) und die dazugehörige Änderung der Lehramtszugangsverordnung eröffneten allerdings keine Perspektive für Inklusion. Sie machten die Sonderpädagogik zum Ausgangspunkt und Zentrum für die Neustrukturierung der Lehrkräfteausbildung in NRW.
Link zum Beitrag von Dr. Brigitte Schumann auf bildungsklick

Foto: Bildungsklick
Düsseldorf (kobinet) Die vorgesehene Änderung des Lehrerausbildungsgesetzes in NRW verspricht Modernisierung und mehr Qualität. Gestärkt wird allerdings nicht der Stellenwert von Inklusion, sondern die Stellung der Sonderpädagogik. So heißt es zur Einführung des Kommentars der Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann, den diese auf der Internetplattform bildungsklick mit dem Titel "NRW betreibt ‚Sonderpädagogisierung' der Lehrerausbildung" veröffentlicht hat. "Eigentlich muss es in der Entwicklung eines demokratischen und inklusiven Schulsystems im 21. Jahrhundert darum gehen, die historische Abspaltung der Sonderpädagogik von der Allgemeinen Pädagogik zu überwinden und damit die inklusionswidrige strukturelle Trennung der Lehrämter für Allgemeine Pädagogik und Sonderpädagogik aufzuheben", schreibt Dr. Brigitte Schumann. Der aktuelle Entwurf für das dritte Gesetz zur Änderung des Lehrerausbildungsgesetzes (LABG) und die dazugehörige Änderung der Lehramtszugangsverordnung eröffneten allerdings keine Perspektive für Inklusion. Sie machten die Sonderpädagogik zum Ausgangspunkt und Zentrum für die Neustrukturierung der Lehrkräfteausbildung in NRW.
Link zum Beitrag von Dr. Brigitte Schumann auf bildungsklick




