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Stärke durch Vielfalt

Große Gruppe von Läufern schiebt ältere Personenmit Rollstuhl
Gemeinsam Sport treiben
Foto: Pixabay/HansMartinPaul

BERLIN (kobinet) Im Fokus des Parlamentarischen Abends des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) stand die Bedeutung der Paralympischen Spiele für Deutschland. Dieser fand erneut im Allianz Forum im Herzen Berlins statt und sendete vor rund 200 Gästen ein Signal für die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland. Das Motto: Stärke durch Vielfalt. Denn wie keine andere Veranstaltung stehen die Paralympics für Vielfalt und für die Kraft des Sports, Barrieren zu überwinden.

Kurz gesagt ()

Der Deutsche Behindertensportverband warb bei seinem Parlamentarischen Abend in Berlin unter dem Motto "Stärke durch Vielfalt" für eine deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele. DBS-Präsident Hans-Jörg Michels betonte vor 200 Gästen, dass Paralympics weit mehr als Sport seien – sie fungieren als Motor für Inklusion, schaffen Sichtbarkeit und überwinden Barrieren.

Eine Studie zu Paris 2024 bestätigt diese Wirkung: 73 Prozent der Befragten gaben an, dass die Paralympics ihre Einstellung gegenüber Menschen mit Behinderung positiv verändert haben, 80 Prozent gewannen eine positivere Sicht auf deren Fähigkeiten.

Das größte Sportfest der Welt für Menschen mit Behinderung begeistert und zieht ein immer größeres Publikum in seinen Bann. „Nicht nur deshalb sind die Paralympics eine Bereicherung für jede Bewerbung um die Austragung der Spiele – und wären auch für Deutschland ein großer Gewinn“, betonte DBS-Präsident Hans-Jörg Michels und fügte hinzu: „Paralympische Spiele sind weit mehr als sportliche Wettkämpfe. Sie sind ein Motor für Inklusion, sie schaffen Sichtbarkeit für den Sport von Menschen mit Behinderung, sie überwinden Barrieren und setzen Impulse für gelebte Teilhabe.“

Paris hat es vorgemacht: Menschen mit Behinderung wurden gefeiert wie selten zuvor, ihre Leistungen bewundert, der Sport gewann an Bedeutung in der Schule wie im Alltag, auch der öffentliche Raum wurde barriereärmer. Eine Studie des Internationalen Paralympischen Komitees, die ein Jahr nach der Eröffnungsfeier und dem dortigen Ausruf der Inklusions-Revolution veröffentlicht wurde, brachte eindrucksvolle Ergebnisse: 73 Prozent der 15.000 Befragten aus elf Ländern betonten, dass die Paralympics 2024 ihre Einstellung gegenüber Menschen mit Behinderung positiv verändert haben. 80 Prozent gaben an, dass sie durch die Spiele eine positivere Einstellung hinsichtlich der Fähigkeiten von Menschen mit Behinderung gewonnen haben.

Das zeigt, wie Hans-Jörg Michels betonte, dass die Paralympischen Spiele für Inklusion, Inspiration, Vielfalt und Respekt stehen. Es sind Werte, die insbesondere im Ausrichterland wahrgenommen und verinnerlicht werden. „Paralympics vereinen sportliche wie gesellschaftliche Potenziale, die Athletinnen und Athleten inspirieren als Mutmacherinnen und Mutmacher sowie Botschafterinnen und Botschafter für ein vielfältiges, leistungsfähiges und weltoffenes Deutschland“, sagte Michels.