BERLIN (kobinet)
Der Paritätische Wohlfahrts-Verband hilft Menschen.
Das ist eine große Hilfs-Organisation.
Der Verein unterstützt Menschen in Not.
Zum Beispiel arme Menschen.
Oder kranke Menschen.
Viele soziale Einrichtungen gehören zum Verband.
Der Verband kritisiert die Regierung.
Es geht um das Bürger-Geld.
Das ist Geld vom Staat.
Man bekommt es jeden Monat.
Die Regierung plant neue Regeln.
Die neuen Regeln sind schlecht.
Dr. Joachim Rock leitet den Verband.
Er sagt: Die Regierung hat etwas versprochen.
Sie wollte arbeits-suchenden Menschen helfen.
Aber die Regierung macht das Gegen-Teil.
Es gibt jetzt mehr Bürokratie.
Das bedeutet: Viele komplizierte Regeln und Formulare.
Die Regierung macht neue Regeln.
Die Regeln sind hart.
Die Regierung traut den Menschen nicht.
Das ist nicht gerecht.
Das Bundes-Verfassungs-Gericht hat etwas entschieden.
Das ist das wichtigste Gericht in Deutschland.
Es ist in Karlsruhe.
Die neuen Regeln passen nicht dazu.
Die Regierung will Menschen bestrafen.
Sie will nicht helfen.
Das hat schlimme Folgen.
Familien können arm werden.
Sie haben dann nicht genug Geld.
Das ist gefährlich.
Manche Menschen kommen nicht zu Terminen.
Das sind nur wenige Menschen.
Aber die Regierung macht Regeln für alle.
Das betrifft Millionen von Menschen.
Das ist nicht richtig.
Das hilft nicht bei der Job-Suche.
Menschen können ihr Geld verlieren.
Das Geld kommt vom Staat.
Man muss es nicht zurück-zahlen.
Das passiert nach 3 verpassten Terminen.
Dann bekommen sie kein Geld mehr.
Sie können keine Wohnung mehr bezahlen.
Sie können kein Essen mehr kaufen.
Menschen können ihre Kranken-Versicherung verlieren.
Sie hilft kranken Menschen.
Sie bezahlt den Arzt und das Kranken-Haus.
Das zerstört ihre Lebens-Grundlage.
Das braucht man zum Leben.
Zum Beispiel Essen und Trinken.
Oder eine Wohnung.
Oder Kleidung.
Sie finden so keine Arbeit.
Sie geraten in große Not.
Vielleicht werden mehr Menschen wohnungs-los.
Es gibt noch mehr Probleme.
Früher gab es Karenz-Zeiten.
Das bedeutet: Man muss warten.
Eine bestimmte Zeit lang darf man nichts machen.
In der Karenz-Zeit wurde das Vermögen nicht geprüft.
Vermögen ist alles was man hat.
Zum Beispiel Geld und Häuser.
Diese Karenz-Zeiten soll es nicht mehr geben.
Das macht viel mehr Arbeit.
Es gibt Regeln für Eltern.
Die Kinder sind erst 1 Jahr alt.
Schon dann drohen Strafen.
Das ist sehr hart.
Das finden viele Menschen falsch.
Dr. Joachim Rock sagt:
Die Beschlüsse sind falsch.
Die Regierung macht alles schlimmer.
Das muss sich ändern.

Foto: H. Smikac
BERLIN (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert die Bürgergeld-Pläne der Regierung scharf. Er beurteilt die Vorschläge der Bundesregierung als ungerechtfertigtes und unsoziales Misstrauensvotum gegen Arbeitsuchende und sieht in diesen Vorschlägen ein Bürokratie-Monster statt versprochener Arbeitsmarktintegration.
Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Dr. Joachim Rock, erklärt den Standpunkt seines Verbandes mit folgenden Worten: „Statt des versprochenen Rückenwinds für Arbeitsmarktintegration schafft die Bundesregierung ein Bürokratie-Monster. Die Pläne der Bundesregierung sind ein ungerechtfertigtes und unsoziales Misstrauensvotum gegen Arbeitsuchende. Zudem widersprechen sie den Urteilen des Bundesverfassungsgerichts. Wo Menschen auf individuelle Unterstützung bei der Jobsuche hoffen, setzt die Bundesregierung auf Strafen statt auf Hilfe. Damit riskiert sie, Haushalte und Familien in verfestigte Armut und Existenznot zu treiben.
Millionen Arbeitsuchende aufgrund von wenigen tausend Leistungsminderungsfällen unter Generalverdacht zu stellen, ist maßlos und kontraproduktiv. Die geplante vollständige Streichung von Geldleistungen nach dem dritten Meldeversäumnis sowie die Möglichkeit, in weiteren Schritten sämtliche Leistungen einzustellen, ist zudem sozialpolitisch gefährlich und integrationshemmend. Der Verlust von Nahrung, Wohnung und Krankenversicherung zerstört Lebensgrundlagen. So bringt man niemanden in Arbeit, sondern treibt Betroffene in existenzielle Not.
Wenn selbst die Kosten der Unterkunft gestrichen werden können, droht die Zunahme von Wohnungslosigkeit.
Auch die geplante Abschaffung der Karenzzeiten bei der Vermögensanrechnung ist ein Rückschritt. Schon bei kurzfristigem Hilfebedarf werden dadurch aufwendige Verwaltungsverfahren ausgelöst, die weder effizient noch gerecht sind. Besonders befremdlich ist es zudem, Eltern bereits ab dem ersten Lebensjahr ihres Kindes mit Sanktionen zu drohen.
Die Beschlüsse des Koalitionsausschusses führen in die falsche Richtung – und das mit erhöhter Geschwindigkeit.“

Foto: H. Smikac
BERLIN (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert die Bürgergeld-Pläne der Regierung scharf. Er beurteilt die Vorschläge der Bundesregierung als ungerechtfertigtes und unsoziales Misstrauensvotum gegen Arbeitsuchende und sieht in diesen Vorschlägen ein Bürokratie-Monster statt versprochener Arbeitsmarktintegration.
Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Dr. Joachim Rock, erklärt den Standpunkt seines Verbandes mit folgenden Worten: „Statt des versprochenen Rückenwinds für Arbeitsmarktintegration schafft die Bundesregierung ein Bürokratie-Monster. Die Pläne der Bundesregierung sind ein ungerechtfertigtes und unsoziales Misstrauensvotum gegen Arbeitsuchende. Zudem widersprechen sie den Urteilen des Bundesverfassungsgerichts. Wo Menschen auf individuelle Unterstützung bei der Jobsuche hoffen, setzt die Bundesregierung auf Strafen statt auf Hilfe. Damit riskiert sie, Haushalte und Familien in verfestigte Armut und Existenznot zu treiben.
Millionen Arbeitsuchende aufgrund von wenigen tausend Leistungsminderungsfällen unter Generalverdacht zu stellen, ist maßlos und kontraproduktiv. Die geplante vollständige Streichung von Geldleistungen nach dem dritten Meldeversäumnis sowie die Möglichkeit, in weiteren Schritten sämtliche Leistungen einzustellen, ist zudem sozialpolitisch gefährlich und integrationshemmend. Der Verlust von Nahrung, Wohnung und Krankenversicherung zerstört Lebensgrundlagen. So bringt man niemanden in Arbeit, sondern treibt Betroffene in existenzielle Not.
Wenn selbst die Kosten der Unterkunft gestrichen werden können, droht die Zunahme von Wohnungslosigkeit.
Auch die geplante Abschaffung der Karenzzeiten bei der Vermögensanrechnung ist ein Rückschritt. Schon bei kurzfristigem Hilfebedarf werden dadurch aufwendige Verwaltungsverfahren ausgelöst, die weder effizient noch gerecht sind. Besonders befremdlich ist es zudem, Eltern bereits ab dem ersten Lebensjahr ihres Kindes mit Sanktionen zu drohen.
Die Beschlüsse des Koalitionsausschusses führen in die falsche Richtung – und das mit erhöhter Geschwindigkeit.“




