Am 6. Oktober 2025 war ein Treffen in Berlin.
Es war im Café Moskau.
Es war der Jahres-Empfang vom Behinderten-Beauftragten.
Ein Jahres-Empfang ist eine Feier.
Die Feier ist einmal im Jahr.
Viele Menschen kommen.
Sie reden und feiern zusammen.
Der Behinderten-Beauftragte heißt Jürgen Dusel.
Er arbeitet für die Bundes-Regierung.
Ein Beauftragter hilft Menschen mit Behinderung.
Er arbeitet für die Regierung.
Beim Treffen ging es um Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Menschen mit Behinderung gehören dazu.
Menschen ohne Behinderung gehören dazu.
Bundes-Präsident Frank-Walter Steinmeier hat eine Rede gehalten.
Der Bundes-Präsident ist der Chef von Deutschland.
Er spricht für alle Deutschen.
Er sagte: Inklusion ist ein Menschen-Recht.
Inklusion ist nicht nur eine Mode.
Barriere-Freiheit muss überall sein.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Es gibt keine Hindernisse.
Zum Beispiel in Schulen.
Zum Beispiel in Firmen.
Zum Beispiel im Internet.
Jürgen Dusel sprach auch.
Es waren Menschen aus der Politik da.
Es waren Menschen aus Behinderten-Verbänden da.
Behinderten-Verbände sind Gruppen.
In den Gruppen sind Menschen mit Behinderung.
Sie setzen sich für ihre Rechte ein.
Sie helfen sich gegenseitig.
Jürgen Dusel sagte: Gesetze allein reichen nicht.
Bund und Länder müssen mehr tun.
Menschen mit Behinderung müssen ihre Rechte bekommen.
Das muss sofort passieren.
Es gibt 3 wichtige Aufgaben.
1. Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz muss besser werden.
Das Gesetz hilft Menschen mit Behinderung.
Sie sollen die gleichen Rechte haben.
2. Die Sozial-Reform muss einfacher werden.
Eine Sozial-Reform bedeutet: Gesetze werden geändert.
Die Änderungen sollen den Menschen helfen.
Zum Beispiel bei Geld.
Oder bei Gesundheit.
Das Ziel ist ein besseres Leben.
Das bedeutet: Weniger komplizierte Regeln.
3. Es braucht mehr inklusive Angebote.
Das bedeutet: Weniger Extra-Angebote nur für Menschen mit Behinderung.
Stattdessen: Angebote für alle Menschen zusammen.
Bärbel Bas war auch beim Treffen.
Sie ist Bundes-Tags-Präsidentin.
Die Bundes-Tags-Präsidentin leitet den Bundes-Tag.
Der Bundes-Tag ist das deutsche Parlament.
Dort arbeiten die Politiker.
Die Präsidentin achtet auf die Regeln.
Sie sprach mit Jürgen Dusel über die Reform.
Bärbel Bas sagte: Die Privat-Wirtschaft soll barriere-frei werden.
Privat-Wirtschaft bedeutet: Firmen gehören einzelnen Menschen.
Der Staat besitzt diese Firmen nicht.
Die Firmen arbeiten für Geld.
Sie verkaufen Dinge oder Dienste.
Das soll noch in dieser Zeit passieren.
Diese Zeit dauert bis zur nächsten Wahl.
Bärbel Bas sagte auch: Menschen mit Behinderung sind wichtig.
Sie sind wichtig für die Wirtschaft.
Sie haben viel Geld zum Ausgeben.
Wenn Firmen barriere-frei sind, können mehr Menschen dort kaufen.
Das ist gut für die Firmen.
Es gibt schon Fortschritte.
Zum Beispiel beim Wahl-Recht für alle.
Aber es gibt noch viele Probleme.
Es gibt noch viele Barrieren.
Menschen mit Behinderung können oft nicht selbst-bestimmt leben.
Selbst-bestimmt leben bedeutet: Du entscheidest selbst.
Du bestimmst über dein Leben.
Niemand sagt dir, was du tun musst.
Jürgen Dusel sagte: Inklusion ist nie fertig.
Inklusion ist eine Dauer-Aufgabe.
Die Politik muss dabei helfen.
Die Verwaltung muss dabei helfen.
Die Gesellschaft muss dabei helfen.
Demokratie bedeutet: Das Volk entscheidet.
Das Volk entscheidet über wichtige Sachen.
Demokratie braucht Inklusion.
Alle müssen Barrieren abbauen wollen.
Mehr Infos gibt es hier:
Es gibt auch Videos von dem Treffen.
Die Videos sind auf YouTube.
Das hat der Nachrichten-Dienst EU Schwer-Behinderung gemacht.
Video mit der Rede von Jürgen Dusel

Foto: Behindertenbeauftragter der Bundesregierung
Berlin (kobinet) "Beim Jahresempfang 2025 des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen stand das Thema Inklusion als gelebte Demokratie und als Menschenrecht im Fokus. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier betonte in seiner Rede: "Inklusion ist kein Nice-to-have für gute Zeiten, und sie ist auch keine politische Mode, die man einfach wieder beiseitelegt. Inklusion ist ein Menschenrecht!" Er rief dazu auf, Barrierefreiheit von Anfang an mitzudenken – in Schulen, Unternehmen und in der digitalen Welt." So heißt es rückblickend auf den Jahresempfang, der am 6. Oktober 2025 im Café Moskau in Berlin stattfand, vonseiten des Bundesbehindertenbeauftragten auf Facebook.
Der Online-Nachrichtendienst EU Schwerbehinderung hat die Reden von Jürgen Dusel, Frank-Walter Steinmeier und das Gespräch mit Bärbel Bas aufgezeichnet und unter folgenden Links auf YouTube dokumentiert:
Link zum ersten Beitrag mit der Rede von Jürgen Dusel:
Jahresempfang des Bundesbehindertenbeauftragten 2025: Ansprache Jürgen Dusel – YouTube
Link zur Rede des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier:
Steinmeier fordert konsequente Umsetzung der Inklusion als Menschenrecht
Link zur Gesprächsrunde mit der Bundestagspräsidentin Bärbel Bas:
Gesprächsrunde Jahresempfang mit Jürgen Dusel und Bärbel Bas zu behindertenpolitischen Themen

Foto: Behindertenbeauftragter der Bundesregierung
Berlin (kobinet) "Beim Jahresempfang 2025 des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen stand das Thema Inklusion als gelebte Demokratie und als Menschenrecht im Fokus. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier betonte in seiner Rede: "Inklusion ist kein Nice-to-have für gute Zeiten, und sie ist auch keine politische Mode, die man einfach wieder beiseitelegt. Inklusion ist ein Menschenrecht!" Er rief dazu auf, Barrierefreiheit von Anfang an mitzudenken – in Schulen, Unternehmen und in der digitalen Welt." So heißt es rückblickend auf den Jahresempfang, der am 6. Oktober 2025 im Café Moskau in Berlin stattfand, vonseiten des Bundesbehindertenbeauftragten auf Facebook.
Der Online-Nachrichtendienst EU Schwerbehinderung hat die Reden von Jürgen Dusel, Frank-Walter Steinmeier und das Gespräch mit Bärbel Bas aufgezeichnet und unter folgenden Links auf YouTube dokumentiert:
Link zum ersten Beitrag mit der Rede von Jürgen Dusel:
Jahresempfang des Bundesbehindertenbeauftragten 2025: Ansprache Jürgen Dusel – YouTube
Link zur Rede des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier:
Steinmeier fordert konsequente Umsetzung der Inklusion als Menschenrecht
Link zur Gesprächsrunde mit der Bundestagspräsidentin Bärbel Bas:
Gesprächsrunde Jahresempfang mit Jürgen Dusel und Bärbel Bas zu behindertenpolitischen Themen





„Inklusion ist gelebte Demokratie und ein Menschenrecht“
Aber nur, wenn wir unsere Demokratie nicht stören, sonst sind wir raus.
2017 – Steinmeier:
„Inklusion ist gelebte Demokratie.“
2021 – Merkel / Dusel:
„Demokratie braucht Inklusion.“
2022 – Dusel:
Banner: „Demokratie braucht Inklusion.“
2025 – Steinmeier / Dusel:
„Inklusion ist kein Nice-to-have … Inklusion ist ein Menschenrecht.“
„Inklusion ist keine Behindertenpolitik, sondern gelebte Demokratie.“
Prognose 2026 – schwierig, aber nicht unmöglich:
„Demokratie ist Menschenrecht, Inklusion ist Demokratie.“
Unsere Utopie ist die Inklusiokratie!
Auch diese Zitate zeigen sehr schön wie der Begriff in Sonntagsreden groß im Munde geführt wird aber kaum tatsächlich ernsthaft umgesetzt werden soll. Den Menschen mit Behinderungen werden eben immer noch als Gruppe betrachtet für die man etwas macht und zwar im Rahmen eines Systems als vorrangig auf Menschen ohne Behinderung zugeschnitten ist. Zu Beruhigung lässt man sie dann ab und an teilhaben und nennt das Partizipation. An dem grundlegenden Prinzip ändert das nichts. Im übrigen war es ja der jetzige Bundespräsident der noch in seiner Zeit als Kanzleramtsminister maßgeblich am Konzept Hartz IV mitrumgeschustert hat…. Obwohl jemand jetzt von Menschenrechten im Zusammenhang mit Inklusion reden soll, diese Beurteilung überlasse ich eben selbst…..
Martin Theben