Berlin (kobinet)
Am 23. September ist ein besonderer Tag.
Es ist der Welt-Tag der Gebärden-Sprache.
An diesem Tag denken alle Menschen an die Gebärden-Sprache.
Gebärden-Sprache ist sehr wichtig.
Sie ist die Sprache von gehör-losen Menschen.
Die Vereinten Nationen haben diesen Tag gemacht.
Die Vereinten Nationen bedeutet: 193 Länder arbeiten zusammen.
Sie wollen Frieden auf der Welt.
Sie sind eine große Organisation.
Organisation bedeutet: Eine Gruppe von Menschen.
Sie arbeiten zusammen für ein Ziel.
Sie haben den Tag im Jahr 2017 gemacht.
Seit 2018 feiern Menschen den Tag jedes Jahr.
Der Tag soll zeigen: Gebärden-Sprache ist wichtig.
Der Landes-Verband Bayern der Gehör-losen macht mit.
Landes-Verband bedeutet: Eine Gruppe von Menschen in einem Bundes-Land.
Sie setzen sich für andere Menschen ein.
Sie kämpfen für die Rechte von gehör-losen Menschen.
Die Deutsche Gebärden-Sprache soll mehr gefördert werden.
Gefördert bedeutet: Jemand bekommt Hilfe.
Zum Beispiel: Geld oder Unterstützung.
Deutsche Gebärden-Sprache heißt kurz: DGS.
Der Welt-Verband der Gehör-losen hat ein Motto.
Ein Motto ist ein wichtiger Satz.
Das Motto für 2025 heißt: Keine Menschen-Rechte ohne Gebärden-Sprache-Rechte.
Das bedeutet: Gebärden-Sprache ist ein Menschen-Recht.
Ohne Gebärden-Sprache können gehör-lose Menschen nicht mit-machen.
Die UN-Behinderten-Rechts-Konvention sagt das auch.
Konvention bedeutet: Ein wichtiger Vertrag.
Viele Länder haben unterschrieben.
Der Vertrag sagt: Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte.
Der Vertrag sagt auch: Gebärden-Sprache ist genauso wichtig wie normale Sprache.
Gehör-lose Menschen haben die gleichen Rechte.
In Bayern arbeiten verschiedene Gruppen zusammen.
Der Landes-Verband arbeitet mit dem Ministerium zusammen.
Ministerium bedeutet: Ein Teil der Regierung.
Dort arbeiten wichtige Politiker.
Das Team Bayern barriere-frei macht auch mit.
Sie machen eine große Aktion in den sozialen Medien.
Die Aktion ist in der Woche vom 22. bis 28. September.
Das ist die Woche der Gehör-losen.
Die Ministerin Ulrike Scharf macht auch mit.
Sie wird einige Wörter in Gebärden-Sprache zeigen.
Das zeigt: Gebärden-Sprache ist wichtig.
Die Ministerin sagt: Barriere-freie Kommunikation ist ein Grund-Recht.
Kommunikation bedeutet: mit anderen Menschen sprechen.
Niemand darf ausgeschlossen werden.
Alle Menschen müssen mit-machen können.
Die Deutsche Gebärden-Sprache ist eine vollwertige Sprache.
Vollwertig bedeutet: Etwas ist komplett gut.
Es fehlt nichts Wichtiges.
Sie soll mehr gefördert werden.
Aber es gibt noch viele Probleme.
Gehör-lose Menschen können noch nicht überall mit-machen.
Im Jahr 2002 wurde die DGS anerkannt.
Anerkannt bedeutet: Andere Menschen sagen: Das ist richtig und gut.
Das war sehr wichtig.
Lange Zeit war Gebärden-Sprache verboten.
Jetzt ist sie erlaubt.
Aber es gibt noch viele Barrieren.
Barrieren bedeutet: Etwas ist im Weg.
Man kann nicht weiter gehen.
Barrieren sind Hindernisse.
Hindernisse bedeutet: Dinge stehen im Weg.
Diese Dinge machen das Leben schwer.
Der Landes-Verband sagt: Es muss sich noch viel ändern.
Gehör-lose Menschen brauchen mehr Hilfe.
Sie sollen in allen Bereichen mit-machen können.
Der Verband fordert von der Regierung:
Die Rechte auf Gebärden-Sprache sind Menschen-Rechte.
Die Regierung muss das ernst nehmen.
Sie muss mehr für gehör-lose Menschen tun.
In allen Lebens-Bereichen sollen sie mit-machen können.
Lebens-Bereiche bedeutet: Verschiedene Teile vom Leben.
Zum Beispiel: Familie, Arbeit, Freizeit und Gesundheit.
Das ist sehr wichtig für eine gerechte Gesellschaft.
Gesellschaft bedeutet: Viele Menschen leben zusammen.
Das sind alle Menschen in einem Land.

Foto: public domain
Berlin (kobinet) Am 23. September wird weltweit der Internationale Tag der Gebärdensprachen begangen, um die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Gehörlosen- und Gebärdensprachgemeinschaft zu würdigen und auf die Bedeutung von Gebärdensprachen hinzuweisen. Der Tag wurde 2017 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ausgerufen und wird seit 2018 jährlich gefeiert. Aus diesem Anlass bekräftigt der Landesverband Bayern der Gehörlosen ein klares Bekenntnis zu den Rechten gehörloser Menschen und zur Förderung der Deutschen Gebärdensprache (DGS). Das Motto des Weltverbandes der Gehörlosen (WFD) für 2025, "No Human Rights Without Sign Language Rights", verdeutlicht, dass die Rechte auf Gebärdensprache keine isolierte Forderung darstellen, sondern untrennbar mit den allgemeinen Menschenrechten verbunden sind.
Dies spiegelt sich in der UN-Behindertenrechtskonvention wider, die Gebärdensprachen als den Lautsprachen gleichgestellt anerkennt. Der Landesverband Bayern der Gehörlosen würdigt in diesem Kontext die positive Entwicklung der Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales. Gemeinsam mit dem Team „Bayern barrierefrei“ wird anlässlich der Internationalen Woche der Gehörlosen (22. bis 28. September 2025) eine umfangreiche Social-Media-Kampagne umgesetzt. Als besonderes Highlight wird die bayerische Sozialministerin Ulrike Scharf in einer Rede einige Wörter in DGS zeigen, um die Wichtigkeit von Gebärdensprache zu betonen.
„Barrierefreie Kommunikation ist ein Grundrecht und für unsere Gesellschaft unerlässlich. Niemand darf ausgeschlossen werden, und es ist unsere gemeinsame Verantwortung, die Voraussetzungen für eine gleichberechtigte Teilhabe zu schaffen. Die Deutsche Gebärdensprache ist eine vollwertige Sprache, deren Förderung uns ein wichtiges Anliegen ist. Mit unserer gemeinsamen Kampagne senden wir ein starkes Signal der Wertschätzung und Anerkennung an die Gehörlosen- und Gebärdensprachgemeinschaft in Bayern“, heißt es in der Presseinformation des Landesverbands Bayern der Gehörlosen.
Trotz dieser sichtbaren Fortschritte bestehen nach Informationen des Verbands in Bayern weiterhin große Defizite bei der tatsächlichen Teilhabe. Der Landesverband erinnert daran, dass die gesetzliche Anerkennung der DGS im Jahr 2002 zwar ein historischer Sieg war, der das Ende einer jahrhundertelangen Unterdrückung von Gebärdensprachen markierte, doch viele Barrieren weiterhin bestehen. „Der Internationale Tag der Gebärdensprachen ist für uns in Bayern auch eine Mahnung. Während wir die wertvolle Kooperation mit dem Ministerium feiern, müssen wir konsequent auf die noch ungelösten Ungleichheiten hinweisen. Eine gleichberechtigte Teilhabe ist ohne die Beseitigung weiterer Barrieren nicht möglich. Wir fordern die Landesregierung auf, die Rechte auf Gebärdensprache als festen Bestandteil der Menschenrechte ernst zu nehmen und die Voraussetzungen für eine tatsächliche Teilhabe in allen Lebensbereichen zu schaffen“, heißt es vonseiten des Verbands.

Foto: public domain
Berlin (kobinet) Am 23. September wird weltweit der Internationale Tag der Gebärdensprachen begangen, um die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Gehörlosen- und Gebärdensprachgemeinschaft zu würdigen und auf die Bedeutung von Gebärdensprachen hinzuweisen. Der Tag wurde 2017 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ausgerufen und wird seit 2018 jährlich gefeiert. Aus diesem Anlass bekräftigt der Landesverband Bayern der Gehörlosen ein klares Bekenntnis zu den Rechten gehörloser Menschen und zur Förderung der Deutschen Gebärdensprache (DGS). Das Motto des Weltverbandes der Gehörlosen (WFD) für 2025, "No Human Rights Without Sign Language Rights", verdeutlicht, dass die Rechte auf Gebärdensprache keine isolierte Forderung darstellen, sondern untrennbar mit den allgemeinen Menschenrechten verbunden sind.
Dies spiegelt sich in der UN-Behindertenrechtskonvention wider, die Gebärdensprachen als den Lautsprachen gleichgestellt anerkennt. Der Landesverband Bayern der Gehörlosen würdigt in diesem Kontext die positive Entwicklung der Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales. Gemeinsam mit dem Team „Bayern barrierefrei“ wird anlässlich der Internationalen Woche der Gehörlosen (22. bis 28. September 2025) eine umfangreiche Social-Media-Kampagne umgesetzt. Als besonderes Highlight wird die bayerische Sozialministerin Ulrike Scharf in einer Rede einige Wörter in DGS zeigen, um die Wichtigkeit von Gebärdensprache zu betonen.
„Barrierefreie Kommunikation ist ein Grundrecht und für unsere Gesellschaft unerlässlich. Niemand darf ausgeschlossen werden, und es ist unsere gemeinsame Verantwortung, die Voraussetzungen für eine gleichberechtigte Teilhabe zu schaffen. Die Deutsche Gebärdensprache ist eine vollwertige Sprache, deren Förderung uns ein wichtiges Anliegen ist. Mit unserer gemeinsamen Kampagne senden wir ein starkes Signal der Wertschätzung und Anerkennung an die Gehörlosen- und Gebärdensprachgemeinschaft in Bayern“, heißt es in der Presseinformation des Landesverbands Bayern der Gehörlosen.
Trotz dieser sichtbaren Fortschritte bestehen nach Informationen des Verbands in Bayern weiterhin große Defizite bei der tatsächlichen Teilhabe. Der Landesverband erinnert daran, dass die gesetzliche Anerkennung der DGS im Jahr 2002 zwar ein historischer Sieg war, der das Ende einer jahrhundertelangen Unterdrückung von Gebärdensprachen markierte, doch viele Barrieren weiterhin bestehen. „Der Internationale Tag der Gebärdensprachen ist für uns in Bayern auch eine Mahnung. Während wir die wertvolle Kooperation mit dem Ministerium feiern, müssen wir konsequent auf die noch ungelösten Ungleichheiten hinweisen. Eine gleichberechtigte Teilhabe ist ohne die Beseitigung weiterer Barrieren nicht möglich. Wir fordern die Landesregierung auf, die Rechte auf Gebärdensprache als festen Bestandteil der Menschenrechte ernst zu nehmen und die Voraussetzungen für eine tatsächliche Teilhabe in allen Lebensbereichen zu schaffen“, heißt es vonseiten des Verbands.




