Marburg / Saarbrücken (kobinet)
Der DVBS macht bei einer Tagung mit.
DVBS bedeutet: Deutscher Verein der Blinden und Seh-Behinderten.
Die Tagung heißt: Deutscher EDV-Gerichts-Tag.
EDV bedeutet: Computer und Programme.
Ein EDV-Gerichts-Tag ist ein besonderer Tag.
Richter und Anwälte lernen neue Computer-Programme.
Diese Programme helfen bei der Arbeit.
Die Tagung ist vom 10. bis 12. September 2025.
Die Tagung ist in Saarbrücken.
Justitia ist das Symbol für Gerechtigkeit.
Justitia ist eine Figur aus alten Geschichten.
Sie steht für Gerechtigkeit.
Man sieht sie als Statue vor Gerichten.
Sie hat verbundene Augen.
Sie hat eine Waage in der Hand.
Sie trägt eine Augen-Binde.
Das bedeutet: Sie urteilt fair.
Sie macht keinen Unterschied zwischen Menschen.
Blinde Menschen arbeiten auch in der Justiz.
Seh-behinderte Menschen arbeiten auch in der Justiz.
Justiz bedeutet: Alle Gerichte in Deutschland.
Zur Justiz gehören Richter und Anwälte.
Sie sorgen für die Einhaltung der Gesetze.
Sie entscheiden bei Streit zwischen Menschen.
Sie sind Richter oder Staats-Anwältinnen.
Eine Person die bei Gericht arbeitet.
Sie prüft ob jemand bestraft werden muss.
Sie arbeiten auch in Geschäfts-Stellen.
Diese Menschen brauchen Computer ohne Barrieren.
Der DVBS zeigt einen Computer-Arbeits-Platz.
Er ist besonders für blinde Menschen.
Er hat eine Braille-Zeile.
Eine Braille-Zeile ist ein Hilfs-Mittel.
Sie ist für blinde Menschen.
Sie wird an den Computer angeschlossen.
Die Braille-Zeile macht kleine Punkte.
Man kann die Punkte fühlen.
So lesen blinde Menschen Computer-Texte mit den Fingern.
Er hat eine Sprach-Ausgabe.
Er kann Texte größer machen.
So arbeiten blinde Juristen jeden Tag.
So arbeiten seh-behinderte Juristen jeden Tag.
Juristen sind Menschen mit einem besonderen Beruf.
Sie kennen sich gut mit Gesetzen aus.
Juristen helfen anderen Menschen bei Problemen.
Zum Beispiel sind Anwälte Juristen.
Richter sind auch Juristen.
Andreas Carstens ist Richter in Niedersachsen.
Er arbeitet am Finanz-Gericht.
Ein Finanz-Gericht ist ein besonderes Gericht.
Dort entscheiden Richter über Streit mit Steuern.
Zum Beispiel: Jemand soll zu viel Steuern zahlen.
Das Finanz-Gericht prüft: Ist das richtig?
Er hilft anderen schwer-behinderten Richtern.
Er ist Mitglied im DVBS.
Es gibt eine besondere Veranstaltung.
Sie ist am 11. September 2025.
Sie ist um 14.30 Uhr.
Sie ist an der Universität des Saar-Landes.
Das Thema ist: Die barriere-freie elektronische Akte.
Eine elektronische Akte ist eine digitale Sammlung.
Alle wichtigen Papiere sind im Computer gespeichert.
Man kann die Dokumente am Bildschirm lesen.
Das spart Platz und Papier.
Ab 1. Januar 2026 gibt es eine neue Regel.
Alle Gerichte müssen elektronische Akten nutzen.
Alle Staats-Anwaltschaften müssen das auch machen.
Staats-Anwaltschaften sind wichtige Behörden in Deutschland.
Dort arbeiten Staats-Anwälte.
Sie prüfen: Hat jemand ein Verbrechen gemacht?
Dann sorgen sie dafür: Die Person kommt vor Gericht.
Der DVBS zeigt: So arbeiten blinde Menschen mit elektronischen Akten.
Sie zeigen auch: Welche Probleme gibt es dabei.
Mehr Infos gibt es hier: https://www.edvgt.de/veranstaltungen/arbeitskreis-barrierefreiheit-2/
Der DVBS ist eine Selbst-Hilfe-Organisation.
Eine Selbsthilfe-Organisation ist eine Gruppe von Menschen.
Sie haben alle die gleiche Krankheit oder Behinderung.
Der DVBS will: Blinde Menschen sollen die gleichen Chancen haben.
Seh-behinderte Menschen sollen die gleichen Chancen haben.
Im Beruf und in der Gesellschaft.
Mehr als 300 Juristen sind Mitglied im DVBS.
Fast alle arbeiten im Justiz-System.

Foto: DVBS
Marburg / Saarbrücken (kobinet) Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) am Deutschen EDV-Gerichtstag vom 10. bis 12. September 2025 in Saarbrücken. Justitia, das Symbol der Justiz mit Schwert und Waage, trägt eine Augenbinde – sie urteilt ohne Ansehen der Person und ist blind. Wie aber sieht der Arbeitsalltag für blinde oder sehbehinderte Beschäftigte in der Justiz aus? Für blinde und sehbehinderte Menschen, die als Richter, Staatsanwältinnen, Rechtspfleger, Urkundsbeamtinnen oder Mitarbeiter der Geschäftsstellen in der Justiz arbeiten, ist die Barrierefreiheit der Informationstechnik von zentraler Bedeutung, heißt es in einer Presseinformation des Verbands.
„An einem mit Braillezeile, Sprachausgabe und Vergrößerungsmöglichkeiten ausgestatteten PC-Arbeitsplatz demonstrieren wir, wie blinde und sehbehinderte Juristinnen und Juristen ihren Arbeitsalltag bewältigen. Wir informieren über die Anforderungen an barrierefreie Informationstechnik und beraten zur barrierefreien Gestaltung von grafischen Benutzeroberflächen, Programmen und elektronischen Dokumenten“, heißt es vonseiten des DVBS.
Andreas Carstens (Richter am Niedersächsischen Finanzgericht, Vertrauensperson der schwerbehinderten Richterinnen und Richter und Mitglied der Fachgruppe Jura im DVBS) wirft einen Blick in die Praxis:
„Die barrierefreie elektronische Akte“, so lautet der Titel einer Veranstaltung, die am 11. September 2025 um 14.30 Uhr an der Universität des Saarlandes im Gebäude 4.1 im Hörsaal 0.24 stattfindet. „Die Prozessakten bei allen Gerichten und Staatsanwaltschaften sind spätestens ab dem 1. Januar 2026 elektronisch zu führen. In einer Live-Präsentation zeigen wir, wie blinde und sehbeeinträchtigte Nutzer mit der elektronischen Akte arbeiten, welche Hindernisse sich dabei ergeben und wie sich diese Hindernisse durch eine barrierefreie Gestaltung vermeiden lassen“, heißt es in der Ankündigung.
Details gibt’s unter: https://www.edvgt.de/veranstaltungen/arbeitskreis-barrierefreiheit-2/
Der DVBS ist eine Selbsthilfeorganisation, zu deren Zielen die gleichberechtigte Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen in Beruf und Gesellschaft gehört. Zu seinen Mitgliedern zählen mehr als 300 Juristinnen und Juristen, die fast alle in irgendeiner Weise mit dem Justizsystem zu tun haben.

Foto: DVBS
Marburg / Saarbrücken (kobinet) Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) am Deutschen EDV-Gerichtstag vom 10. bis 12. September 2025 in Saarbrücken. Justitia, das Symbol der Justiz mit Schwert und Waage, trägt eine Augenbinde – sie urteilt ohne Ansehen der Person und ist blind. Wie aber sieht der Arbeitsalltag für blinde oder sehbehinderte Beschäftigte in der Justiz aus? Für blinde und sehbehinderte Menschen, die als Richter, Staatsanwältinnen, Rechtspfleger, Urkundsbeamtinnen oder Mitarbeiter der Geschäftsstellen in der Justiz arbeiten, ist die Barrierefreiheit der Informationstechnik von zentraler Bedeutung, heißt es in einer Presseinformation des Verbands.
„An einem mit Braillezeile, Sprachausgabe und Vergrößerungsmöglichkeiten ausgestatteten PC-Arbeitsplatz demonstrieren wir, wie blinde und sehbehinderte Juristinnen und Juristen ihren Arbeitsalltag bewältigen. Wir informieren über die Anforderungen an barrierefreie Informationstechnik und beraten zur barrierefreien Gestaltung von grafischen Benutzeroberflächen, Programmen und elektronischen Dokumenten“, heißt es vonseiten des DVBS.
Andreas Carstens (Richter am Niedersächsischen Finanzgericht, Vertrauensperson der schwerbehinderten Richterinnen und Richter und Mitglied der Fachgruppe Jura im DVBS) wirft einen Blick in die Praxis:
„Die barrierefreie elektronische Akte“, so lautet der Titel einer Veranstaltung, die am 11. September 2025 um 14.30 Uhr an der Universität des Saarlandes im Gebäude 4.1 im Hörsaal 0.24 stattfindet. „Die Prozessakten bei allen Gerichten und Staatsanwaltschaften sind spätestens ab dem 1. Januar 2026 elektronisch zu führen. In einer Live-Präsentation zeigen wir, wie blinde und sehbeeinträchtigte Nutzer mit der elektronischen Akte arbeiten, welche Hindernisse sich dabei ergeben und wie sich diese Hindernisse durch eine barrierefreie Gestaltung vermeiden lassen“, heißt es in der Ankündigung.
Details gibt’s unter: https://www.edvgt.de/veranstaltungen/arbeitskreis-barrierefreiheit-2/
Der DVBS ist eine Selbsthilfeorganisation, zu deren Zielen die gleichberechtigte Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen in Beruf und Gesellschaft gehört. Zu seinen Mitgliedern zählen mehr als 300 Juristinnen und Juristen, die fast alle in irgendeiner Weise mit dem Justizsystem zu tun haben.




