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Aufarbeitung mit Gedulds-Garantie? – Sexualisierte Gewalt durch die Rheinwerkstatt Boppard

Bunter Vogel auf einer Wolke mit Heiligenschein und Text: Die himmlische Warteschleife
Symbolische Welt
Foto: Mathias Kruck

Boppard (kobinet) 2022 meldete Janina sexualisierte Übergriffe durch eine Leitungsperson der Rheinwerkstatt Boppard. Der Mann wurde zwar umgehend angezeigt und entlassen – doch jede Form von Aufarbeitung, Unterstützung oder Nachsorge blieb aus.

Wir haben die Rheinwerkstatt mehrfach schriftlich um eine inhaltliche Stellungnahme gebeten. Statt echter Antworten bekamen wir Gesprächseinladungen – obwohl persönliche Gespräche in der Vergangenheit nie zu verbindlichen Ergebnissen führten. Der Werkstattleiter teilte uns mit, man habe aus „Respekt vor Janinas Wunsch nach Diskretion“ auf eine weitergehende Aufarbeitung sowie jegliche Dokumentation in ihrer Rehabilitandinnenakte verzichtet.

Weil die sexualisierte Gewalt tiefe Spuren hinterlassen hat – Janina leidet bis heute an einer posttraumatischen Belastungsstörung mit all ihren Folgen – und weil wir mit diesem Umgang nicht einverstanden waren, wandten wir uns vor vier Monaten an die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Seither warten wir auf eine substanzielle Reaktion und fühlen uns wie in einer endlosen Warteschleife.

Unser Protokoll eines beschwerlichen Weges – jetzt als Beitrag auf unserer Website:

https://www.mueselmulm.de/aufarbeitung-mit-geduldsgarantie