Düsseldorf
In den Schulen gibt es einen großen Wandel.
Dieser Wandel passiert still.
Die Schulen arbeiten jetzt mehr mit Computer-Daten.
Computer-Daten sind Infos im Computer gespeichert.
Sie wollen damit das Lernen besser machen.
Das Start-Chancen-Programm verspricht viel Gutes.
Ein Start-Chancen-Programm hilft Schulen mit Geld.
Es hilft Kindern beim Lernen besser.
Aber die Schüler müssen mehr Tests machen.
Diese Tests prüfen ihre Leistungen.
Das Schul-System bleibt aber gleich.
Es teilt die Schüler in gut und schlecht ein.
Die Politik hat ein Ziel.
Die Wissenschaft hat das gleiche Ziel.
Sie wollen ein Bildungs-Verlaufs-Register machen.
Ein Bildungs-Verlaufs-Register ist eine große Computer-Liste.
Da stehen alle Infos über Schüler drin.
Jeder Schüler bekommt eine eigene Nummer.
Dr. Brigitte Schumann schreibt darüber.
Eine Bildungs-Journalistin schreibt über Schulen.
Sie schreibt für Zeitungen.
Sie sagt: Wir sollten über dieses Ziel sprechen.
Wir müssen fragen: Ist das sinnvoll?
Warum brauchen wir das?
Dr. Brigitte Schumann hat einen Artikel geschrieben.
Der Artikel heißt: Hunger auf Bildungs-Daten.
Sie hat ihn im Internet veröffentlicht.
Veröffentlicht bedeutet: Für alle Menschen sichtbar machen.
Das war auf der Internet-Seite Bildungs-Klick.

Foto: Bildungsklick
Düsseldorf (kobinet) "Der Paradigmenwechsel zu einer datengestützten Lern-, Unterrichts- und Schulentwicklung vollzieht sich geräuschlos und präsentiert sich beispielsweise im Rahmen des Startchancenprogramms mit großen bildungspolitischen Versprechungen, während die Lernenden in den Schulen mit immer mehr diagnostischen Tests überzogen und an normierten Leistungsvorgaben in einem unverändert selektiven Schulsystem gemessen werden. Die bildungspolitische und wissenschaflich gestützte Zielperspektive eines Bildungsverlaufsregisters mit Schüler-ID sollte nicht so einfach ohne Diskussion über Sinn und Zweck hingenommen werden." Dies schreibt die Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann zu einem von ihr auf der Plattform Bildungsklick veröffentlichten Beitrag mit dem Titel "Hunger auf Bildungsdaten".

Foto: Bildungsklick
Düsseldorf (kobinet) "Der Paradigmenwechsel zu einer datengestützten Lern-, Unterrichts- und Schulentwicklung vollzieht sich geräuschlos und präsentiert sich beispielsweise im Rahmen des Startchancenprogramms mit großen bildungspolitischen Versprechungen, während die Lernenden in den Schulen mit immer mehr diagnostischen Tests überzogen und an normierten Leistungsvorgaben in einem unverändert selektiven Schulsystem gemessen werden. Die bildungspolitische und wissenschaflich gestützte Zielperspektive eines Bildungsverlaufsregisters mit Schüler-ID sollte nicht so einfach ohne Diskussion über Sinn und Zweck hingenommen werden." Dies schreibt die Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann zu einem von ihr auf der Plattform Bildungsklick veröffentlichten Beitrag mit dem Titel "Hunger auf Bildungsdaten".




