Verena Bentele ist Präsidentin vom Sozial-Verband VdK.
Sozial-Verband bedeutet: Eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen helfen anderen Menschen.
Sie kämpfen für die Rechte von Menschen.
Zum Beispiel für Menschen mit Behinderung.
Michaela Engelmeier ist Vorstands-Vorsitzende vom Sozial-Verband Deutschland SoVD.
Vorstands-Vorsitzende bedeutet: Die Chef-Person in einem Verein.
Sie leitet die wichtigen Treffen.
Sie trifft wichtige Entscheidungen.
Beide haben einen Brief geschrieben.
Der Brief geht an Bundes-Kanzler Friedrich Merz.
Der Brief geht auch an die Bundes-Regierung.
In dem Brief fordern sie eine Reform.
Reform bedeutet: Etwas wird verändert und verbessert.
Zum Beispiel werden Gesetze geändert.
Das Ziel ist: Es soll besser werden.
Die Reform soll schnell kommen.
Die Reform soll beim Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz sein.
Das Gesetz hilft Menschen mit Behinderung.
Es soll Gleichstellung schaffen.
Das Gesetz heißt auch BGG.
VdK und SoVD sind große Sozial-Verbände in Deutschland.
Sie sagen: Barriere-Freiheit ist sehr wichtig.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Es gibt keine Hindernisse.
Barriere-Freiheit brauchen Millionen Menschen.
Menschen mit Behinderungen brauchen Barriere-Freiheit.
Blinde Menschen brauchen Barriere-Freiheit.
Menschen mit Seh-Problemen brauchen Barriere-Freiheit.
Menschen mit Hör-Problemen brauchen Barriere-Freiheit.
Menschen brauchen auch einfache Sprache.
Die Menschen in Deutschland werden älter.
Deshalb brauchen mehr Menschen Barriere-Freiheit.
Das betrifft viele Menschen in Deutschland.
Union und SPD haben bald eine Tagung.
Das nennt man Klausur-Tagung.
Klausur-Tagung bedeutet: Ein besonderes Treffen.
Die Menschen fahren weg.
Sie denken über wichtige Themen nach.
VdK und SoVD sagen: Dort sollen sie sich einigen.
Sie sollen eine gute Reform machen.
Die Reform soll verbindliche Regeln haben.
Verbindliche Regeln bedeutet: Regeln, die alle befolgen müssen.
Niemand kann die Regeln ignorieren.
Das bedeutet: Alle müssen sich daran halten.
Verena Bentele sagt etwas Wichtiges.
Der Abbau von Barrieren hilft allen Menschen.
Der Abbau hilft auch der Wirtschaft.
Deshalb sollen auch private Firmen mit-machen.
Private Firmen sollen sich auf Menschen einstellen.
Es gibt ein Problem mit der Reform.
Die Bundes-Regierung hatte ein 100-Tage-Sofort-Programm.
100-Tage-Sofort-Programm bedeutet: Ein Plan der Regierung.
Sie will in 100 Tagen wichtige Sachen ändern.
In dem Programm stand die BGG-Reform.
Aber die Reform ist blockiert.
Das heißt: Die Reform kommt nicht voran.
Ministerien müssen noch zustimmen.
Michaela Engelmeier fordert etwas Wichtiges.
Private Anbieter sollen auch Barriere-Freiheit machen.
Private Anbieter verkaufen Produkte.
Private Anbieter bieten Dienst-Leistungen an.
Auch sie sollen barriere-frei werden.
Bentele und Engelmeier erinnern an wichtige Gesetze.
Das Grund-Gesetz sagt: Alle Menschen haben gleiche Rechte.
Die UN-Behinderten-Rechts-Konvention sagt das auch.
UN-Behinderten-Rechts-Konvention bedeutet: Ein Vertrag zwischen vielen Ländern.
Der Vertrag sagt: Menschen mit Behinderung haben gleiche Rechte.
Diese Gesetze garantieren Teil-Habe.
Teil-Habe bedeutet: Alle Menschen sollen mit-machen können.
Sie sollen überall dabei sein.
Alle Menschen sollen gleich behandelt werden.
Die beiden Frauen bieten Hilfe an.
Sie haben viel Erfahrung mit dem Thema.
Sie wollen mit der Bundes-Regierung sprechen.
Sie wollen mit dem Innen-Ministerium sprechen.
Sie wollen auch mit dem Wirtschafts-Ministerium sprechen.
In diesen Ministerien gibt es noch Bedenken.
Die beiden Verbands-Vertreterinnen sagen: Nehmen Sie Barriere-Freiheit ernst.
Das ist ein wichtiger Schritt.
So wird die Gesellschaft inklusiver.
Inklusiv bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Menschen mit und ohne Behinderung sind zusammen.

Foto: ZDF / heute
Berlin (kobinet) Verena Bentele (Präsidentin des Sozialverbands VdK) und Michaela Engelmeier (Vorstandsvorsitzende des Sozialverbands Deutschland SoVD) fordern in einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz und die Bundesregierung eine zügige und wirksame Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG). Im Schreiben machen die beiden größten Sozialverbände Deutschlands deutlich, dass Barrierefreiheit für Millionen von Menschen essenziell ist. Betroffen seien unter anderem mobilitätseingeschränkte Personen, blinde, seh- oder hörbehinderte sowie auf einfache Sprache angewiesene Bürgerinnen und Bürger. In einer alternden Gesellschaft betrifft Barrierefreiheit nicht nur einzelne Gruppen, sondern weite Teile der Bevölkerung, heißt es vonseiten des VdK und SoVD. Mit Blick auf die bevorstehende Klausurtagung der Spitzen von Union und SPD rufen VdK und SoVD dazu auf, zeitnah Einigkeit über eine wirkungsvolle Reform des BGG mit verbindlichen Durchsetzungsmechanismen herzustellen.
„Der flächendeckende Abbau von Barrieren nutzt sowohl den Menschen als auch der Wirtschaft“, betont Verena Bentele. „Es ist deshalb höchste Zeit, dass sich auch die private Wirtschaft auf die Bedürfnisse einer vielfältigen Gesellschaft einstellt.“ Ein großer Kritikpunkt ist, dass trotz Aufnahme der BGG-Reform ins 100-Tage-Sofortprogramm der Bundesregierung der Entwurf weiterhin in der Ressortabstimmung blockiert wird. „Wir fordern, dass durch die angekündigte Reform endlich auch private Anbieter von Produkten und Dienstleistungen zur Barrierefreiheit verpflichtet werden“, unterstreicht Michaela Engelmeier.
Bentele und Engelmeier erinnern an das Grundgesetz und die UN-Behindertenrechtskonvention, die das Recht auf Teilhabe und Gleichstellung garantieren sollen. Sie bieten der Bundesregierung ihre Unterstützung und Expertise an, insbesondere im Dialog mit dem Innen- sowie dem Wirtschaftsministerium, in denen es offenbar noch Bedenken gibt.
„Wir bitten Sie, die Forderung nach mehr Barrierefreiheit endlich ernst zu nehmen und damit einen wichtigen Schritt für eine inklusivere Gesellschaft zu machen“, so die beiden Verbandsvertreterinnen abschließend.
Link zum offenen Brief des VdK und SoVD
Link zu den Kernforderungen zur Barrierefreiheit des VdK und SoVD

Foto: ZDF / heute
Berlin (kobinet) Verena Bentele (Präsidentin des Sozialverbands VdK) und Michaela Engelmeier (Vorstandsvorsitzende des Sozialverbands Deutschland SoVD) fordern in einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz und die Bundesregierung eine zügige und wirksame Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG). Im Schreiben machen die beiden größten Sozialverbände Deutschlands deutlich, dass Barrierefreiheit für Millionen von Menschen essenziell ist. Betroffen seien unter anderem mobilitätseingeschränkte Personen, blinde, seh- oder hörbehinderte sowie auf einfache Sprache angewiesene Bürgerinnen und Bürger. In einer alternden Gesellschaft betrifft Barrierefreiheit nicht nur einzelne Gruppen, sondern weite Teile der Bevölkerung, heißt es vonseiten des VdK und SoVD. Mit Blick auf die bevorstehende Klausurtagung der Spitzen von Union und SPD rufen VdK und SoVD dazu auf, zeitnah Einigkeit über eine wirkungsvolle Reform des BGG mit verbindlichen Durchsetzungsmechanismen herzustellen.
„Der flächendeckende Abbau von Barrieren nutzt sowohl den Menschen als auch der Wirtschaft“, betont Verena Bentele. „Es ist deshalb höchste Zeit, dass sich auch die private Wirtschaft auf die Bedürfnisse einer vielfältigen Gesellschaft einstellt.“ Ein großer Kritikpunkt ist, dass trotz Aufnahme der BGG-Reform ins 100-Tage-Sofortprogramm der Bundesregierung der Entwurf weiterhin in der Ressortabstimmung blockiert wird. „Wir fordern, dass durch die angekündigte Reform endlich auch private Anbieter von Produkten und Dienstleistungen zur Barrierefreiheit verpflichtet werden“, unterstreicht Michaela Engelmeier.
Bentele und Engelmeier erinnern an das Grundgesetz und die UN-Behindertenrechtskonvention, die das Recht auf Teilhabe und Gleichstellung garantieren sollen. Sie bieten der Bundesregierung ihre Unterstützung und Expertise an, insbesondere im Dialog mit dem Innen- sowie dem Wirtschaftsministerium, in denen es offenbar noch Bedenken gibt.
„Wir bitten Sie, die Forderung nach mehr Barrierefreiheit endlich ernst zu nehmen und damit einen wichtigen Schritt für eine inklusivere Gesellschaft zu machen“, so die beiden Verbandsvertreterinnen abschließend.
Link zum offenen Brief des VdK und SoVD
Link zu den Kernforderungen zur Barrierefreiheit des VdK und SoVD




