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Sächsische Eingliederungshilfe-Clearingstelle zog Bilanz zum 5-jahrigen Bestehen

Landkarte Lage Sachsen in Deutschland
Deutschland Lage Sachsen
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland

Dresden (kobinet) Die Eingliederungshilfe-Clearingstelle zieht mit einer Klausurtagung Bilanz zum 5-jahrigen Bestehen Vor kurzem tagte die sächsische Clearingstelle fur den Bereich der Eingliederungshilfe fur Menschen mit Behinderungen anlasslich ihres 5-jahrigen Bestehens. Die Veranstaltung fand in der Sachsischen Aufbaubank statt und bot die Gelegenheit, auf die bisherige Arbeit zuruckzublicken, Engagement zu wurdigen und sich fortzubilden. Im Freistaat Sachsen wurde nach §10a Abs. 1 des Sachsischen Gesetzes zur Ausfuhrung des Sozialgesetzbuches (SachsAGSGB) im Zuge der landesrechtlichen Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes eine Clearingstelle beim unabhangigen Landesbeauftragten fur Inklusion der Menschen mit Behinderungen eingerichtet.

Die Clearingstelle ist paritatisch mit je zwei Mitgliedern der Leistungstrager, der Leistungserbringer und der Interessenvertretung der Menschen mit Behinderungen besetzt. Seit dem 1. Januar 2020 unterstutzt sie Menschen mit Behinderungen dabei, Konflikte mit Tragern der Eingliederungshilfe zu klaren und bietet Menschen mit Behinderungen eine niedrigschwellige und unentgeltliche Vermittlung, wie es in einer Presseinformation des Landesbehindertenbeauftragten von Sachsen heißt.

Ziel sei immer, eine einvernehmliche Losung zu finden, die den individuellen Bedurfnissen und Anliegen der Menschen gerecht wird bzw. entsprechende, allerdings rechtlich nicht bindende, Empfehlungen auszusprechen. Im Einzelfall könnten so langwierige Rechtsstreitigkeiten vermieden werden. Das Verfahren trage dazu bei, die selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe an allen Lebensbereichen zu sichern.

Im Blick auf eine konstruktive Zusammenarbeit betonte Bernd Wiesner, Mitglied der Clearingstelle als Vertreter der maßgeblichen Interessenvertretungen der Menschen mit Behinderungen: “Jede Einigung ein Erfolg und allemal besser als ein Klageverfahren. Doch ich hoffe auf denTag, an dem an die Stelle verbissener Auseinandersetzung Vertrauen und ein gemeinsames Streben nach einer rechtskonformen Anspruchsbewilligung und -erfullung treten.“