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Gold folgt Doppel-Bronze beim Para-Kanu

Bronzemedaille an einem Band darauf einen Ährenkranz mit einer 3 in der Mitte
Bronzemedaille
Foto: Alexey_Hulsov In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

FRECHEN (kobinet) Das deutsche Para Kanu-Nationalteam hat bei den Weltmeisterschaften in Italiens Stadt Mailand am Sonnabend zwei Bronzemedaillen gewonnen. Neben Anja Adler jubelte auch Felicia Laberer in ihrer Startklasse über Rang drei im Kajak, musste sich den Platz auf dem Podium allerdings teilen - mit ihrer befreundeten Konkurrentin. Bereits am Freitag holte Chinette Lauridsen bei ihrem WM-Debüt direkt den Titel im Auslegerkanu.

Am zweiten Tag der Medaillenentscheidungen wiederholten Anja Adler und Felicia Laberer am Samstag ihre Platzierungen von Paris 2024 und jubelten im Kajak jeweils über Bronze. In der paralympischen Disziplin musste sich Adler in der Startklasse KL2 nur den Dauerrivalinnen Charlotte Henshaw aus Großbritannien sowie der Ungarin Katalin Varga geschlagen geben. „Ich bin mega happy – es ist immer wieder ein Traum, auf so einer großen internationalen Bühne eine WM-Medaille zu gewinnen. Das ist ein wunderbarer Teamerfolg und es macht mich total glücklich, dass wir es wieder geschafft haben, auf den Punkt topfit zu sein. Alleine würde ich das nie so rocken“, betont die 36-Jährige vom SV Halle.

Kurios war der Medaillenkampf in der KL3. Die Entscheidung brachte das Zielfoto: Felicia Laberer kam nach 200 Metern zeitgleich mit der Britin Hope Gordon ins Ziel (47,59 Sekunden), so dass sich beide schließlich den Platz auf dem Treppchen teilten und Bronze gewannen. Das Duo kennt sich nicht nur seit vielen Jahren, da sich ihre Wege bereits beim Para Schwimmen kreuzten, sondern sie sind zudem auch befreundet.