Hamburg (kobinet)
Es gibt eine Petition auf campact.
Campact ist eine Organisation in Deutschland.
Die Organisation sammelt Unterschriften für wichtige Themen.
Viele Menschen können so ihre Meinung zeigen.
Eine Petition ist eine Bitte an Politiker.
Menschen bitten um Hilfe.
Die Petition heißt: Disability Studies bedroht.
Der ganze Titel ist: Kritisch-emanzipatorische Wissenschaft schützen und stärken.
Die Petition richtet sich an wichtige Personen.
Eine Person ist: Maryam Blumenthal aus Hamburg.
Sie ist Senatorin für Wissenschaft und Forschung.
Eine Senatorin ist eine Politikerin.
Sie arbeitet in der Regierung von Hamburg.
Eine Senatorin leitet ein wichtiges Amt.
Eine andere Person ist: Ina Brandes.
Sie kommt aus Nord-Rhein-Westfalen.
Sie ist Ministerin für Kultur und Wissenschaft.
Minister bedeutet: Eine wichtige Person in der Regierung.
Minister leiten ein Ministerium.
Auch die Chefs von 2 Hochschulen sollen helfen.
Das sind die Rektorate der Universität zu Köln.
Und die Rektorate der Ev. Hochschule Hamburg.
Rektorate sind die Chefs von Universitäten.
Diese Personen entscheiden wichtige Sachen für die Universität.
Es geht um Disability Studies.
Disability Studies bedeutet: Forschung über Menschen mit Behinderungen.
In Hamburg und Köln sind diese Programme bedroht.
Die Programme könnten geschlossen werden.
In Hamburg gibt es das Zentrum für Disability Studies.
Der volle Name ist: Zentrum für Disability Studies und Teilhabe-Forschung.
Das nennt man ZeDiSplus.
Es ist an der Ev. Hochschule Hamburg.
Die Hochschule gehört zur Stiftung Das Rauhe Haus.
Es gibt auch eine besondere Professur dort.
Eine Professur ist ein Arbeits-Platz an einer Universität.
Ein Professor unterrichtet Studenten dort.
Der Professor macht auch Forschung.
Das ist eine Interdisziplinäre Professur für Disability Studies.
Interdisziplinär bedeutet: Mehrere Fach-Bereiche arbeiten zusammen.
Verschiedene Experten bringen ihr Wissen zusammen.
Diese Professur gibt es nur einmal in Deutschland.
ZeDiSplus und die Professur sollen enden.
Das soll im September 2024 passieren.
Oder im Dezember 2024.
ZeDiSplus gibt es seit 2005.
Es war eine der ersten Einrichtungen in Deutschland.
Wenn ZeDiSplus wegfällt, ist das schlecht.
Es ist eine wichtige Forschungs-Einrichtung im Norden.
Es setzt sich für Inklusion ein.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Niemand wird ausgeschlossen oder vergessen.
Es setzt sich für Partizipation ein.
Partizipation bedeutet: Bei etwas mitmachen.
Oder bei etwas teilnehmen.
ZeDiSplus macht öffentliche Vorlesungen.
Diese Vorlesungen sind barriere-frei.
Aus den Vorlesungen sind viele Bücher entstanden.
Die Professur hat den Schatten-Bericht Hamburg gemacht.
Ein Schatten-Bericht ist ein besonderer Text.
Bürger schreiben diesen Text selbst.
Sie schreiben über Probleme in ihrem Land.
Der Bericht kritisiert die Politik der Stadt Hamburg.
ZeDiSplus macht auch Zertifikats-Studien-Gänge.
Zertifikats-Studien-Gänge sind kurze Kurse an der Uni.
Am Ende bekommt man ein Zeugnis.
Diese gibt es an mehreren Hochschulen.
Das ist Pionier-Arbeit.
Es hilft bei inklusiver Hochschul-Bildung.
In Köln gibt es die Internationale Forschungs-Stelle.
Der volle Name ist: Internationale Forschungs-Stelle Disability Studies.
Das nennt man iDiS.
Es gibt sie seit 2004.
Es gibt auch die erste ordentliche Professur dort.
Eine ordentliche Professur ist ein fester Arbeits-Platz.
Der Professor hat diesen Job für immer.
Die Professur ist für Soziologie und Politik.
Rehabilitation bedeutet: Etwas wieder gut machen.
So wie es vorher war.
Das ist an einer deutsch-sprachigen Universität.
Bis 2024 war Prof. Dr. Anne Waldschmidt dort.
Sie ist bundes-weit bekannt.
Sie ist auch international bekannt.
Diese Einrichtungen sind bedroht.
Das Land Nord-Rhein-Westfalen will sparen.
Die Forschungs-Stelle macht wichtige Arbeit.
Sie macht Lehr-Bücher und Hand-Bücher.
Sie macht grundlegende Sammel-Werke.
Die Deutsche Forschungs-Gemeinschaft hat Projekte gefördert.
Das nennt man DFG.
Die Europäische Union hat auch Projekte gefördert.
Der Kölner Ansatz verbindet verschiedene Wissenschaften.
Innovativ bedeutet: Neu und anders.
Etwas ganz Neues machen.
Die Professur hat eine besondere Orientierung.
Das macht ein einzigartiges Profil in Deutschland.
Der Lehr-Bereich braucht eine gesicherte Zukunft.
Der Forschungs-Bereich braucht auch eine gesicherte Zukunft.

Foto: campact
Hamburg (kobinet) "Disability Studies bedroht: Kritisch-emanzipatorische Wissenschaft schützen und stärken!" So lautet der Titel einer auf campact eingestellten Petition an die Hamburger Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Maryam Blumenthal, die nordrhein-westfälische Ministerin für Kultur und Wissenschaft Ina Brandes sowie an die Rektorate der Universität zu Köln und der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie Hamburg. Hintergrund ist, dass sowohl in Hamburg, als auch in Köln die renommierten Programme für Disability Studies in ihrer Fortführung massiv bedroht sind.
„Das Zentrum für Disability Studies und Teilhabeforschung (ZeDiSplus) an der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie, Stiftung Das Rauhe Haus Hamburg und die damit verbundene bundesweit einmalige Interdisziplinäre Professur für Disability Studies und Teilhabeforschung sollen zum September bzw. Dezember dieses Jahres enden. ZeDiSplus ist seit 2005 eine der ersten Einrichtungen, die Disability Studies in Deutschland institutionell vertreten. Sein drohender Wegfall würde nicht nur eine zentrale Forschungseinrichtung im Norden Deutschlands treffen, sondern auch eine der wenigen Stimmen verstummen lassen, die sich konsequent für Inklusion, Partizipation und menschenrechtsorientierte Forschung und Lehre einsetzen. Das ZeDiSplus hat mit seinen öffentlichen und weitgehend barrierefreien Ringvorlesungsreihen internationale Bekanntheit erlangt. Aus diesen Veranstaltungen sind zahlreiche Publikationen hervorgegangen. Die Professur für Disability Studies hat u.a. mit dem Schattenbericht Hamburg eine konkrete Kritik aktueller staatlicher Politiken in Bezug auf die Inklusion und Partizipation von Behinderung betroffener Menschen entwickelt. Mit der Entwicklung überhochschulischer Zertifikatsstudiengänge leistet das ZeDiSplus Pionierarbeit und einen dringend erforderlichen Beitrag zur inklusiven und transdisziplinären Hochschulbildung“, heißt es in der Petition.
In Bezug auf das bedrohte Angebot in Köln heißt es: „Die 2004 gegründete Internationale Forschungsstelle Disability Studies (iDiS) an der Universität zu Köln sowie die erste ordentliche Professur für Soziologie und Politik der Rehabilitation, Disability Studies an einer deutschsprachigen Universität – bis 2024 mit bundesweiter und internationaler Sichtbarkeit durch Prof. Dr. Anne Waldschmidt vertreten – sind aktuell durch Sparpläne des Landes NRW in ihrer Existenz bedroht. An der Forschungsstelle werden zentrale, profilbildende Beiträge zu den deutschsprachigen Disability Studies geleistet, u.a. Lehrwerke, ein interdisziplinäres Handbuch Disability Studies, grundlegende Sammelwerke sowie einführende und programmatische Texte. Auch einschlägige Drittmittelprojekte wurden durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und Forschungsprogramme der Europäischen Union gefördert. Der Kölner Ansatz verbindet Sozial- und Kulturwissenschaften auf innovative Weise. Hervorzuheben ist die grundlagentheoretische Orientierung der Professur, die in Verbindung mit den Disability Studies ein einzigartiges Profil innerhalb der deutschen Hochschullandschaft begründet hat. Der wegweisende Lehr- und Forschungsbereich an der Universität zu Köln braucht eine gesicherte Zukunft!“

Foto: campact
Hamburg (kobinet) "Disability Studies bedroht: Kritisch-emanzipatorische Wissenschaft schützen und stärken!" So lautet der Titel einer auf campact eingestellten Petition an die Hamburger Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Maryam Blumenthal, die nordrhein-westfälische Ministerin für Kultur und Wissenschaft Ina Brandes sowie an die Rektorate der Universität zu Köln und der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie Hamburg. Hintergrund ist, dass sowohl in Hamburg, als auch in Köln die renommierten Programme für Disability Studies in ihrer Fortführung massiv bedroht sind.
„Das Zentrum für Disability Studies und Teilhabeforschung (ZeDiSplus) an der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie, Stiftung Das Rauhe Haus Hamburg und die damit verbundene bundesweit einmalige Interdisziplinäre Professur für Disability Studies und Teilhabeforschung sollen zum September bzw. Dezember dieses Jahres enden. ZeDiSplus ist seit 2005 eine der ersten Einrichtungen, die Disability Studies in Deutschland institutionell vertreten. Sein drohender Wegfall würde nicht nur eine zentrale Forschungseinrichtung im Norden Deutschlands treffen, sondern auch eine der wenigen Stimmen verstummen lassen, die sich konsequent für Inklusion, Partizipation und menschenrechtsorientierte Forschung und Lehre einsetzen. Das ZeDiSplus hat mit seinen öffentlichen und weitgehend barrierefreien Ringvorlesungsreihen internationale Bekanntheit erlangt. Aus diesen Veranstaltungen sind zahlreiche Publikationen hervorgegangen. Die Professur für Disability Studies hat u.a. mit dem Schattenbericht Hamburg eine konkrete Kritik aktueller staatlicher Politiken in Bezug auf die Inklusion und Partizipation von Behinderung betroffener Menschen entwickelt. Mit der Entwicklung überhochschulischer Zertifikatsstudiengänge leistet das ZeDiSplus Pionierarbeit und einen dringend erforderlichen Beitrag zur inklusiven und transdisziplinären Hochschulbildung“, heißt es in der Petition.
In Bezug auf das bedrohte Angebot in Köln heißt es: „Die 2004 gegründete Internationale Forschungsstelle Disability Studies (iDiS) an der Universität zu Köln sowie die erste ordentliche Professur für Soziologie und Politik der Rehabilitation, Disability Studies an einer deutschsprachigen Universität – bis 2024 mit bundesweiter und internationaler Sichtbarkeit durch Prof. Dr. Anne Waldschmidt vertreten – sind aktuell durch Sparpläne des Landes NRW in ihrer Existenz bedroht. An der Forschungsstelle werden zentrale, profilbildende Beiträge zu den deutschsprachigen Disability Studies geleistet, u.a. Lehrwerke, ein interdisziplinäres Handbuch Disability Studies, grundlegende Sammelwerke sowie einführende und programmatische Texte. Auch einschlägige Drittmittelprojekte wurden durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und Forschungsprogramme der Europäischen Union gefördert. Der Kölner Ansatz verbindet Sozial- und Kulturwissenschaften auf innovative Weise. Hervorzuheben ist die grundlagentheoretische Orientierung der Professur, die in Verbindung mit den Disability Studies ein einzigartiges Profil innerhalb der deutschen Hochschullandschaft begründet hat. Der wegweisende Lehr- und Forschungsbereich an der Universität zu Köln braucht eine gesicherte Zukunft!“




