Düsseldorf (kobinet)
In 5 Wochen sind Wahlen in NRW.
Die Menschen wählen dann neue Stadt-Räte.
Stadt-Räte sind gewählte Menschen in einer Stadt.
Sie entscheiden über wichtige Dinge in der Stadt.
Zum Beispiel über neue Straßen oder Schulen.
Der Sozial-Verband VdK NRW hat eine wichtige Bitte.
Sozial-Verband ist eine Gruppe von Menschen.
Sie helfen anderen Menschen bei Problemen.
Zum Beispiel bei Geld-Sorgen oder Krankheit.
Die Städte und Gemeinden sollen mehr für soziale Themen tun.
Soziale Themen sind Probleme von Menschen zusammen.
Zum Beispiel Armut oder Arbeits-Losigkeit.
Thomas Zander arbeitet für den VdK NRW.
Er sagt: Die Kommune ist sehr wichtig für die Menschen.
Kommune bedeutet: Menschen leben zusammen in einer Gruppe.
Sie machen Regeln für das Zusammen-leben.
Die Kommune entscheidet über viele wichtige Dinge.
Zum Beispiel über Pflege und Busse.
Oder über günstige Wohnungen.
Der VdK kritisiert die Kommunen.
Kritisieren bedeutet: Jemand sagt seine Meinung.
Die Person findet etwas nicht gut.
Das ist erlaubt in einer Demokratie.
Demokratie bedeutet: Das Volk entscheidet über wichtige Sachen.
Viele Kommunen sagen: Das ist nicht unser Problem.
Das sollen Bund oder Land machen.
Aber das ist falsch.
Alle müssen zusammen-arbeiten.
Nur so können sich Dinge ändern.
Die sozialen Probleme werden immer größer.
Gleichzeitig haben die Kommunen wenig Geld.
Trotzdem müssen sie für alle Menschen sorgen.
Besonders für ältere Menschen.
Und für Menschen mit Behinderung.
Behinderung macht Sachen schwer.
Und für arme Familien.
Der VdK hilft vielen Menschen.
Pro Jahr gibt es über 125.000 Beratungen.
Beratung ist ein Hilfe-gespräch.
Jemand gibt Rat und Tipps.
Dabei sehen die Mitarbeiter ein neues Problem.
Viele Menschen sind jetzt zwischen 50 und 70 Jahre alt.
Diese Menschen müssen 2 Dinge gleichzeitig machen:
Sie müssen für ihr eigenes Alter vorsorgen.
Vorsorgen bedeutet: Du bereitest dich auf später vor.
Du sparst Geld für schlechte Zeiten.
Und sie müssen ihre Eltern pflegen.
Diese Situation wird noch schwieriger.
Im Jahr 2030 leben in NRW viel mehr alte Menschen.
10 von 100 Menschen mehr sind dann über 67 Jahre alt.
10 von 100 bedeutet: 10 Prozent.
Prozent ist ein Teil von 100.
Auf dem Land sind es sogar 20 von 100 Menschen mehr.
Das wird für die Kommunen sehr schwer.
Carsten Ohm arbeitet auch für den VdK NRW.
Er sagt: Die Politik muss anders sprechen.
Die Menschen verstehen die Politiker nicht mehr.
Die Stadt-Politiker müssen zu den Menschen gehen.
Sie müssen mit den Menschen reden.
Die Kommune ist wichtig für die Demokratie.

Foto: VdK Nordrhein-Westfalen
DÜSSELDORF (kobinet) Fünf Wochen vor den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen appelliert der Sozialverband VdK NRW an Kreise, Städte und Gemeinden, ihrer zentralen Verantwortung in der Sozialpolitik gerecht zu werden. "Kommunalpolitik bestimmt den Alltag von Millionen Menschen", betont Thomas Zander, Vorstandssprecher des VdK NRW. "Ob Pflege, Nahverkehr, Gesundheit oder bezahlbarer Wohnraum – viele Entscheidungen, die das Leben vor Ort maßgeblich beeinflussen, werden auf kommunaler Ebene getroffen und umgesetzt. Hier fordern wir eine klare soziale Priorisierung", so Thomas Zander.
Der VdK kritisiert, dass sich Kommunen zu oft auf Zuständigkeiten von Bund oder Land berufen – doch nur im Zusammenspiel aller Ebenen lässt sich echte Veränderung erreichen. „Gerade in Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit und knapper Kassen müssen Kommunen für sozial gerechte Lebensverhältnisse sorgen“, betont der Vorstandssprecher. Ältere Menschen, Pflegebedürftige und deren Angehörige, Menschen mit Behinderungen sowie einkommensschwache Haushalte müssen dabei im Fokus der kommunalen Planung stehen.
Wie die Beratungspraxis des VdK zeigt kommt dazu eine neue gesellschaftliche Herausforderung. Bei mehr als 125.000 Sprechstundenkontakten pro Jahr stellt der Verband fest, dass viele Menschen der Babyboomer-Generation inzwischen in ein Alter kommen, in dem sie nicht nur für ihre eigene Gesundheit und Altersvorsorge sorgen müssen, sondern zunehmend auch für die Pflege ihrer Eltern verantwortlich sind. „Diese Entwicklung wird sich zuerst in den Kommunen bemerkbar machen“, betont Carsten Ohm, Vorstand des VdK NRW – vor allem mit Blick darauf, dass bereits im Jahr 2030 in NRW zehn Prozent mehr Menschen leben werden, die 67 Jahre oder älter sind. In ländlichen Gebieten liegt der Anteil sogar häufig bei 20 Prozent.
Darüber hinaus mahnt der VdK: Politik muss wieder eine Sprache finden, die die Menschen erreicht. „Gerade Kommunalpolitikerinnen und -politiker sind jetzt gefragt, den direkten Austausch zu suchen und wieder näher an die Menschen heranzurücken. Die Kommune ist die Keimzelle der Demokratie“, sagt Carsten Ohm.

Foto: VdK Nordrhein-Westfalen
DÜSSELDORF (kobinet) Fünf Wochen vor den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen appelliert der Sozialverband VdK NRW an Kreise, Städte und Gemeinden, ihrer zentralen Verantwortung in der Sozialpolitik gerecht zu werden. "Kommunalpolitik bestimmt den Alltag von Millionen Menschen", betont Thomas Zander, Vorstandssprecher des VdK NRW. "Ob Pflege, Nahverkehr, Gesundheit oder bezahlbarer Wohnraum – viele Entscheidungen, die das Leben vor Ort maßgeblich beeinflussen, werden auf kommunaler Ebene getroffen und umgesetzt. Hier fordern wir eine klare soziale Priorisierung", so Thomas Zander.
Der VdK kritisiert, dass sich Kommunen zu oft auf Zuständigkeiten von Bund oder Land berufen – doch nur im Zusammenspiel aller Ebenen lässt sich echte Veränderung erreichen. „Gerade in Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit und knapper Kassen müssen Kommunen für sozial gerechte Lebensverhältnisse sorgen“, betont der Vorstandssprecher. Ältere Menschen, Pflegebedürftige und deren Angehörige, Menschen mit Behinderungen sowie einkommensschwache Haushalte müssen dabei im Fokus der kommunalen Planung stehen.
Wie die Beratungspraxis des VdK zeigt kommt dazu eine neue gesellschaftliche Herausforderung. Bei mehr als 125.000 Sprechstundenkontakten pro Jahr stellt der Verband fest, dass viele Menschen der Babyboomer-Generation inzwischen in ein Alter kommen, in dem sie nicht nur für ihre eigene Gesundheit und Altersvorsorge sorgen müssen, sondern zunehmend auch für die Pflege ihrer Eltern verantwortlich sind. „Diese Entwicklung wird sich zuerst in den Kommunen bemerkbar machen“, betont Carsten Ohm, Vorstand des VdK NRW – vor allem mit Blick darauf, dass bereits im Jahr 2030 in NRW zehn Prozent mehr Menschen leben werden, die 67 Jahre oder älter sind. In ländlichen Gebieten liegt der Anteil sogar häufig bei 20 Prozent.
Darüber hinaus mahnt der VdK: Politik muss wieder eine Sprache finden, die die Menschen erreicht. „Gerade Kommunalpolitikerinnen und -politiker sind jetzt gefragt, den direkten Austausch zu suchen und wieder näher an die Menschen heranzurücken. Die Kommune ist die Keimzelle der Demokratie“, sagt Carsten Ohm.




