Marburg (kobinet)
Die Stadt Marburg hat Bau-Stellen.
Das macht Probleme für Menschen mit Behinderung.
Franz-Josef Hanke aus Marburg sagt das.
Er ist Journalist.
Journalist bedeutet: Ein Journalist schreibt Texte für Zeitungen und Internet-Seiten.
Er schreibt über die Probleme.
Die Probleme sind in der Wehrdaer Straße.
Und im Wehrdaer Weg.
Dort können keine Stadt-Busse fahren.
Es gibt 2 Bau-Stellen gleichzeitig.
Die Bus-Halte-Stellen sind gesperrt.
Gesperrt bedeutet: Die Bus-Halte-Stelle ist zu.
Busse können dort nicht halten.
Die Menschen dort haben große Probleme.
Besonders ältere Menschen.
Und Menschen mit Behinderung.
Claudia und Wilhelm Gerike wohnen dort.
Sie fahren mit dem Bus zur Arbeit.
Jetzt können sie das nicht mehr.
Die Bus-Halte-Stellen sind gesperrt.
Das sind die Halte-Stellen Diakonie-Kranken-Haus.
Diakonie-Kranken-Haus bedeutet: Das ist ein Kranken-Haus der christlichen Kirche.
Dort werden kranke Menschen behandelt.
Und Schulze Berg.
Die Sperrung dauert einen Monat.
Die nächste Bus-Halte-Stelle ist weit weg.
Sie heißt Lärchen-Weg.
Der Weg dorthin ist fast 2 Kilo-Meter lang.
Das ist sehr weit für Menschen mit Behinderung.
Familie Gerike kann das nicht schaffen.
Franz-Josef Hanke sagt:
Es gibt bestimmt noch mehr Familien mit diesem Problem.
Die Stadt muss besser planen.
Sie muss an Menschen mit Behinderung denken.
Menschen mit Behinderung sollen nicht ausgeschlossen werden.
Ausgeschlossen bedeutet: Man darf nicht mit-machen.
Man wird weg-gelassen.
Die Stadt Marburg hat auf Fragen geantwortet.
Die Antworten kann man lesen.
Sie stehen auf der Internet-Seite marburg.news.
Internet-Seite bedeutet: Das ist eine Seite im Internet.
Dort kann man Texte lesen.

Foto: privat
Marburg (kobinet) Das Baustellenmanagement muss die Belange behinderter Betroffener bei Baumaßnahmen berücksichtigen. Diese Forderung erhebt Franz-Josef-Hanke aus Marburg. In einem Bericht auf marburg.news schildert der Journalist die Herausforderungen, die sich bei aktuellen Baumaßnahmen für blinde Menschen in Marburg ergeben. "Abgeschnitten vom Stadtbusverkehr sind derzeit die Anwohner der Wehrdaer Straße und des Wehrdaer Wegs. Gleich zwei Baustellen verhindern die Anbindung durch Stadtbusse. Durch die Bauarbeiten werden die Anwohnerinnen und Anwohner erheblich in ihrer Lebensgestaltung eingeschränkt. Ganz besonders gilt das für ältere und behinderte Menschen. Claudia und Wilhelm Gerike beispielsweise wohnen an der Wehrdaer Straße. Beide fahren mit dem Stadtbus zur Arbeit. Wegen zweier – gleichzeitig eingerichteter – Baustellen können die Stadtwerke Marburg (SWM) die Haltestelle 'Diakonie-Krankenhaus' und 'Schulze Berg' an der Wehrdaer Straße voraussichtlich einen Monat lang nichtt bedienen. Nächste erreichbare Bushaltestelle, die auch während der Bauarbeiten an der Haltestelle Mengelsgasse bedient wird, ist 'Lärchenweg'. Der Weg dorthin wäre, wenn man der Baustelle an der Mengelsgasse ausweicht, knapp 2 Kilometer weit. Das ist für Behinderte wie die Gerikes absolut nicht darstellbar", berichtet Franz-Josef Hanke.
„Sicherlich ist die betreffende Familie kein Einzelfall. Wichtig wäre, zu wissen, wie die Stadt Marburg die besonderen Bedürfnisse behinderter Bürgerinnen und Bürger bei der Bauplanung in den Blick nimmt. Wie sehen Ihre Bemühungen aus, Behinderte und ältere Bürgerinnen und Bürger auch bei der Einrichtung von Baustellen nicht nachhaltig aus dem gesellschaftlichen Leben auszugrenzen?“ heißt es weiter im Bericht von marburg.news. Wie die Stadt auf eine entsprechende Anfrage geantwortet hat, das kann man im Beitrag auf marburg.news nachlesen.

Foto: privat
Marburg (kobinet) Das Baustellenmanagement muss die Belange behinderter Betroffener bei Baumaßnahmen berücksichtigen. Diese Forderung erhebt Franz-Josef-Hanke aus Marburg. In einem Bericht auf marburg.news schildert der Journalist die Herausforderungen, die sich bei aktuellen Baumaßnahmen für blinde Menschen in Marburg ergeben. "Abgeschnitten vom Stadtbusverkehr sind derzeit die Anwohner der Wehrdaer Straße und des Wehrdaer Wegs. Gleich zwei Baustellen verhindern die Anbindung durch Stadtbusse. Durch die Bauarbeiten werden die Anwohnerinnen und Anwohner erheblich in ihrer Lebensgestaltung eingeschränkt. Ganz besonders gilt das für ältere und behinderte Menschen. Claudia und Wilhelm Gerike beispielsweise wohnen an der Wehrdaer Straße. Beide fahren mit dem Stadtbus zur Arbeit. Wegen zweier – gleichzeitig eingerichteter – Baustellen können die Stadtwerke Marburg (SWM) die Haltestelle 'Diakonie-Krankenhaus' und 'Schulze Berg' an der Wehrdaer Straße voraussichtlich einen Monat lang nichtt bedienen. Nächste erreichbare Bushaltestelle, die auch während der Bauarbeiten an der Haltestelle Mengelsgasse bedient wird, ist 'Lärchenweg'. Der Weg dorthin wäre, wenn man der Baustelle an der Mengelsgasse ausweicht, knapp 2 Kilometer weit. Das ist für Behinderte wie die Gerikes absolut nicht darstellbar", berichtet Franz-Josef Hanke.
„Sicherlich ist die betreffende Familie kein Einzelfall. Wichtig wäre, zu wissen, wie die Stadt Marburg die besonderen Bedürfnisse behinderter Bürgerinnen und Bürger bei der Bauplanung in den Blick nimmt. Wie sehen Ihre Bemühungen aus, Behinderte und ältere Bürgerinnen und Bürger auch bei der Einrichtung von Baustellen nicht nachhaltig aus dem gesellschaftlichen Leben auszugrenzen?“ heißt es weiter im Bericht von marburg.news. Wie die Stadt auf eine entsprechende Anfrage geantwortet hat, das kann man im Beitrag auf marburg.news nachlesen.




