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Special Olympics in Mecklenburg-Vorpommern

Fünf Sportler mit unterschiedlichem Sportdress vor einer großen Tafel mit dem Signet der Special Olympics
Special Olympics 2025 in Mecklenburg-Vorpommern eröffnet
Foto: Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport

ROSTOCK (kobinet) Gestern wurden die Special Olympics für Mecklenburg-Vorpommern in der traditionsreichen Stadt an der Warnow, in Rostock eröffnet. Noch bis zum Mittwoch messen sich dort mehr als 200 Athletinnen und Athleten mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung in den Sportarten Basketball, Boccia, Fußball, Leichtathletik und Schwimmen. Landesportministerin Stefanie Drese hatte diese Sportveranstaltung am späten Montagnachmittag als Schirmherrin der ersten Special Olympics Landesspiele in Mecklenburg-Vorpommern (SOMV) eröffnet. Bei diesem Anlass betonete die Ministerin, dass sie sich von diesen Spielen einen Schub für gelebte Inklusion im Sport und Alltag erhoffe.

Neben guten Leistungen und Platzierungen, unvergesslichen Erlebnissen sowie großem Spaß geht es dabei auch um die Qualifikation für die Nationalen Spiele 2026 im Saarland. Weitere rund 350 Menschen mit Beeinträchtigung nehmen an wettbewerbsfreien Angeboten teil. Das Land unterstützt die Special Olympics-Bewegung und die Schaffung nachhaltiger Strukturen in Mecklenburg-Vorpommern.

Drese hob in ihrer Eröffnungsrede die ersten Special Olympics MV als großes Ereignis für den Sport hervor. Die Landesspiele hätten aber weit darüber hinaus auch eine Strahlkraft für die gesellschaftliche Inklusionsbewegung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. „Diese Veranstaltung lebt Inklusion und ist ein starkes Zeichen für eine offene und menschliche Gesellschaft“, so die Ministerin. „Ich erhoffe mir, dass die Landesspiele einen gewaltigen Schub für gelebte Inklusion im Sport, aber auch im Alltag leisten“, so Drese.

Die Ministerin formulierte zum Start der SOMV ihren großen Wunsch an die Sportfamilie im Land: „Ich appelliere an unsere fantastischen über 1.800 Sportvereine im Land, mehr dauerhafte inklusive Sportangebote und Möglichkeiten zu chancengerechter Teilhabe zu schaffen, damit mehr Menschen mit Behinderungen am Sport teilhaben können.“ Das sei wichtig, da bisher laut Zahlen des Special Olympics Verbandes Deutschlands nur knapp zehn Prozent der Menschen mit geistiger Behinderung auch regelmäßig Sport in Vereinen treiben.

„Niemand muss dabei Berührungsängste haben. Menschen mit Beeinträchtigung können meist einfach in den normalen Ablauf integriert werden. Die Begeisterung für den Sport ist bei ihnen riesengroß und reißt einen förmlich mit“, verdeutlichte Drese.