ROSTOCK (kobinet)
Gestern haben die Special Olympics in Rostock begonnen.
Special Olympics bedeutet: Sport-Wettkampf für Menschen mit Behinderung.
Die Stadt Rostock liegt an der Warnow.
Das ist ein Fluss.
Mehr als 200 Sport-Menschen machen mit.
Diese Menschen haben eine geistige Behinderung.
Das bedeutet: Das Gehirn arbeitet anders.
Menschen mit geistiger Behinderung lernen langsamer.
Sie brauchen oft Hilfe im Alltag.
Das ist völlig normal.
Oder sie haben mehrere Behinderungen.
Sie kämpfen in 5 Sport-Arten.
Das sind: Basketball, Boccia, Fußball, Leicht-Athletik und Schwimmen.
Leicht-Athletik ist Sport.
Menschen laufen schnell.
Menschen springen weit oder hoch.
Menschen werfen Bälle oder Speere.
Die Spiele gehen bis Mittwoch.
Stefanie Drese hat die Spiele eröffnet.
Sie ist die Sport-Ministerin von Mecklenburg-Vorpommern.
Das ist ein Bundes-Land in Deutschland.
Sie ist auch die Schirm-Herrin.
Schirm-Herrin bedeutet: Sie unterstützt die Spiele.
Die Ministerin hat eine Rede gehalten.
Sie sagte: Die Spiele sollen Inklusion fördern.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen oder vergessen.
Menschen mit und ohne Behinderung.
Bei den Spielen geht es um gute Leistungen.
Es geht auch um Spaß.
Die besten Sport-Menschen können sich für etwas geeignet machen.
Sie zeigen: Ich kann das gut.
Sie erfüllen alle Regeln dafür.
Dann dürfen sie zu den National-Spielen 2026.
National-Spiele sind Sport-Wettkämpfe in einem Land.
Viele Sportler machen mit.
Sie kommen aus dem ganzen Land.
Sie kämpfen um Preise.
Die National-Spiele sind im Saarland.
Noch 350 Menschen mit Behinderung machen mit.
Sie machen bei Angeboten ohne Wettkampf mit.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die Special Olympics.
Es will Hilfe für immer schaffen.
Die Hilfe hört nicht auf.
Menschen bekommen diese Hilfe ihr ganzes Leben lang.
Die Ministerin sagte in ihrer Rede: Die Special Olympics sind wichtig für den Sport.
Sie sind auch wichtig für die Menschen-Gruppe.
Menschen-Gruppe sind alle Menschen die zusammen leben.
Zum Beispiel alle Menschen in Deutschland.
Die Spiele zeigen: Alle Menschen können mitmachen.
Sie sind ein Zeichen für eine offene Menschen-Gruppe.
Die Ministerin wünscht sich mehr Mit-Machen im Sport.
Sie wünscht sich auch mehr Mit-Machen im Alltag.
Sie sagte zu den Sport-Vereinen im Land: Schafft mehr Sport für alle Menschen.
Das bedeutet: Menschen mit Behinderung machen mit.
Menschen ohne Behinderung machen auch mit.
Alle können zusammen Sport machen.
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es über 1.800 Sport-Vereine.
Die Ministerin bat sie: Macht mehr Angebote für immer für Menschen mit Behinderung.
So können mehr Menschen mit Behinderung Sport machen.
Ein Problem ist: Nur 10 Prozent der Menschen mit geistiger Behinderung machen oft Sport.
Oft bedeutet: Immer zur gleichen Zeit.
Zum Beispiel: Jeden Montag um 10 Uhr.
Oder jeden Monat am 15. Tag.
Das sind Zahlen vom Special Olympics Deutschland.
Das soll sich ändern.
Die Ministerin sagte: Niemand muss Angst haben vor Menschen mit Behinderung.
Menschen mit Behinderung können oft einfach mitmachen.
Sie können in normale Sport-Gruppen gehen.
Menschen mit Behinderung freuen sich sehr über Sport.
Diese Freude macht andere Menschen auch froh.

Foto: Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport
ROSTOCK (kobinet) Gestern wurden die Special Olympics für Mecklenburg-Vorpommern in der traditionsreichen Stadt an der Warnow, in Rostock eröffnet. Noch bis zum Mittwoch messen sich dort mehr als 200 Athletinnen und Athleten mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung in den Sportarten Basketball, Boccia, Fußball, Leichtathletik und Schwimmen. Landesportministerin Stefanie Drese hatte diese Sportveranstaltung am späten Montagnachmittag als Schirmherrin der ersten Special Olympics Landesspiele in Mecklenburg-Vorpommern (SOMV) eröffnet. Bei diesem Anlass betonete die Ministerin, dass sie sich von diesen Spielen einen Schub für gelebte Inklusion im Sport und Alltag erhoffe.
Neben guten Leistungen und Platzierungen, unvergesslichen Erlebnissen sowie großem Spaß geht es dabei auch um die Qualifikation für die Nationalen Spiele 2026 im Saarland. Weitere rund 350 Menschen mit Beeinträchtigung nehmen an wettbewerbsfreien Angeboten teil. Das Land unterstützt die Special Olympics-Bewegung und die Schaffung nachhaltiger Strukturen in Mecklenburg-Vorpommern.
Drese hob in ihrer Eröffnungsrede die ersten Special Olympics MV als großes Ereignis für den Sport hervor. Die Landesspiele hätten aber weit darüber hinaus auch eine Strahlkraft für die gesellschaftliche Inklusionsbewegung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. „Diese Veranstaltung lebt Inklusion und ist ein starkes Zeichen für eine offene und menschliche Gesellschaft“, so die Ministerin. „Ich erhoffe mir, dass die Landesspiele einen gewaltigen Schub für gelebte Inklusion im Sport, aber auch im Alltag leisten“, so Drese.
Die Ministerin formulierte zum Start der SOMV ihren großen Wunsch an die Sportfamilie im Land: „Ich appelliere an unsere fantastischen über 1.800 Sportvereine im Land, mehr dauerhafte inklusive Sportangebote und Möglichkeiten zu chancengerechter Teilhabe zu schaffen, damit mehr Menschen mit Behinderungen am Sport teilhaben können.“ Das sei wichtig, da bisher laut Zahlen des Special Olympics Verbandes Deutschlands nur knapp zehn Prozent der Menschen mit geistiger Behinderung auch regelmäßig Sport in Vereinen treiben.
„Niemand muss dabei Berührungsängste haben. Menschen mit Beeinträchtigung können meist einfach in den normalen Ablauf integriert werden. Die Begeisterung für den Sport ist bei ihnen riesengroß und reißt einen förmlich mit“, verdeutlichte Drese.

Foto: Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport
ROSTOCK (kobinet) Gestern wurden die Special Olympics für Mecklenburg-Vorpommern in der traditionsreichen Stadt an der Warnow, in Rostock eröffnet. Noch bis zum Mittwoch messen sich dort mehr als 200 Athletinnen und Athleten mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung in den Sportarten Basketball, Boccia, Fußball, Leichtathletik und Schwimmen. Landesportministerin Stefanie Drese hatte diese Sportveranstaltung am späten Montagnachmittag als Schirmherrin der ersten Special Olympics Landesspiele in Mecklenburg-Vorpommern (SOMV) eröffnet. Bei diesem Anlass betonete die Ministerin, dass sie sich von diesen Spielen einen Schub für gelebte Inklusion im Sport und Alltag erhoffe.
Neben guten Leistungen und Platzierungen, unvergesslichen Erlebnissen sowie großem Spaß geht es dabei auch um die Qualifikation für die Nationalen Spiele 2026 im Saarland. Weitere rund 350 Menschen mit Beeinträchtigung nehmen an wettbewerbsfreien Angeboten teil. Das Land unterstützt die Special Olympics-Bewegung und die Schaffung nachhaltiger Strukturen in Mecklenburg-Vorpommern.
Drese hob in ihrer Eröffnungsrede die ersten Special Olympics MV als großes Ereignis für den Sport hervor. Die Landesspiele hätten aber weit darüber hinaus auch eine Strahlkraft für die gesellschaftliche Inklusionsbewegung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. „Diese Veranstaltung lebt Inklusion und ist ein starkes Zeichen für eine offene und menschliche Gesellschaft“, so die Ministerin. „Ich erhoffe mir, dass die Landesspiele einen gewaltigen Schub für gelebte Inklusion im Sport, aber auch im Alltag leisten“, so Drese.
Die Ministerin formulierte zum Start der SOMV ihren großen Wunsch an die Sportfamilie im Land: „Ich appelliere an unsere fantastischen über 1.800 Sportvereine im Land, mehr dauerhafte inklusive Sportangebote und Möglichkeiten zu chancengerechter Teilhabe zu schaffen, damit mehr Menschen mit Behinderungen am Sport teilhaben können.“ Das sei wichtig, da bisher laut Zahlen des Special Olympics Verbandes Deutschlands nur knapp zehn Prozent der Menschen mit geistiger Behinderung auch regelmäßig Sport in Vereinen treiben.
„Niemand muss dabei Berührungsängste haben. Menschen mit Beeinträchtigung können meist einfach in den normalen Ablauf integriert werden. Die Begeisterung für den Sport ist bei ihnen riesengroß und reißt einen förmlich mit“, verdeutlichte Drese.




