HAMBURG (kobinet)
EUCREA ist ein Verband.
Verband bedeutet: Menschen schließen sich zusammen.
Sie haben die gleichen Ziele.
Sie helfen sich gegenseitig.
Der Verband hilft Künstlern mit Behinderung.
EUCREA will diese Künstler sichtbarer machen.
Die Künstler sollen mehr mit-machen können.
EUCREA berät auch Kultur-Betriebe und Ausbildungs-Häuser.
Kultur-Betriebe bedeutet: Orte für Kunst und Kultur.
Dort gibt es Theater oder Konzerte.
Menschen können dort schöne Dinge sehen.
Ausbildungs-Häuser bedeutet: Orte zum Lernen.
Dort lernen Menschen einen Beruf.
Die Ausbildung dauert 2 bis 3 Jahre.
Vielfalt macht Kultur stärker.
Kunst kann die Gesellschaft verändern.
Kunst kann die Gesellschaft verbessern.
Das ist das Ziel von EUCREA.
EUCREA hilft Künstlern mit verschiedenen Behinderungen.
Dazu gehören Menschen mit chronischer Krankheit.
Chronische Krankheit bedeutet: Eine Krankheit bleibt sehr lange.
Die Krankheit geht nicht schnell weg.
Zum Beispiel: Diabetes oder Rheuma.
Dazu gehören gehörlose Menschen.
Dazu gehören neuro-divergente Menschen.
Neuro-divergent bedeutet: Menschen denken anders.
Ihr Gehirn arbeitet besonders.
Das ist normal.
Zum Beispiel: Menschen mit Autismus.
Inklusion beginnt bei der Ausbildung.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Menschen mit Behinderung sollen eine Ausbildung machen können.
Sie sollen an Kunst-Schulen lernen können.
Sie sollen an Musik-Schulen lernen können.
Sie sollen an Schauspiel-Schulen lernen können.
Eine gute Ausbildung bringt viele Vorteile.
Man lernt wichtige Menschen kennen.
Man bekommt bessere Chancen im Beruf.
Man kann später Geld mit Kunst verdienen.
EUCREA gibt es seit 1989.
Jetzt hat der Verband neue Angebote.
EUCREA hilft bei der Ausbildung.
EUCREA hilft beim Übergang in den Beruf.
Menschen mit Behinderung sind Teil der Gesellschaft.
Aber sie haben oft schlechtere Chancen.
Das gilt für Ausbildung und Arbeit.
Das gilt auch für künstlerische Berufe.
Viele Jahre wurden Menschen mit Behinderung ausgeschlossen.
Sie konnten oft nur in Werkstätten arbeiten.
Sie konnten nur in speziellen Projekten mit-machen.
Ihre Kunst wurde als Außenseiter-Kunst gesehen.
Außenseiter-Kunst bedeutet: Besondere Kunst von Menschen.
Diese Menschen haben keine Kunst-Schule besucht.
Sie machen Kunst auf ihre eigene Art.
Im Theater bekommen sie oft nur bestimmte Rollen.
Im Film bekommen sie oft nur bestimmte Rollen.
Diese Rollen zeigen oft nur die Behinderung.
Das ist nicht fair.
EUCREA hat ein neues Service-Angebot.
Service-Angebot bedeutet: Hilfe für Menschen.
Eine Organisation bietet diese Hilfe an.
Zum Beispiel: Beratung oder Unterstützung.
EUCREA berät Kultur-Schaffende mit Behinderung.
Kultur-Schaffende bedeutet: Menschen machen Kunst oder Kultur.
Das können Maler sein.
Oder Musiker oder Schauspieler.
EUCREA berät auch Ausbildungs-Häuser.
EUCREA berät auch Kultur-Betriebe.
Studierende bekommen während der Ausbildung Hilfe.
EUCREA betreut sie die ganze Zeit.
Nach der Ausbildung hilft EUCREA weiter.
EUCREA sucht Arbeits-Plätze im Kreativ-Bereich.
Kreativ-Bereich bedeutet: Ein Arbeits-Gebiet mit Kunst.
Menschen arbeiten dort mit Ideen.
Sie malen oder schreiben.
Oder sie machen Filme.
Kultur-Betriebe können sich beraten lassen.
Sie können lernen, wie sie Menschen mit Behinderung einstellen.
Mehr Informationen gibt es bei EUCREA: www.eucrea.de.

Foto: digihanger In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
HAMBURG (kobinet) Vielfalt stärkt Kultur, Kunst kann dazu beitragen, gesellschaftliche Prozesse zu verändern und zu verbessern. Unter diesem Motto arbeitet der Verband EUCREA an dem Ziel, Künstlerinnen und Künstler mit Behinderung, chronischer Erkrankung, Neurodivergenz und Gehörlosigkeit im Kulturbetrieb sichtbarer zu machen und teilhaben zu lassen. Mit seinem neuen Serviceangebot berät und begleitet EUCREA nicht nur Kulturschaffende mit Behinderungen, sondern auch Ausbildungshäuser und Kulturbetriebe. Künstlerinnen und Künstler mit Behinderung unterstützt EUCREA auf ihrem individuellen Weg.
Inklusion im Kulturbereich beginnt bei der Teilhabe an Ausbildung. Wer an einer Kunst-, Musik- oder Schauspielschule eine Ausbildung absolviert, wird im späteren Leben weit höhere Chancen haben, am künstlerischen Diskurs teilzunehmen, in der Kunstwelt in Erscheinung zu treten und den persönlichen Lebensunterhalt hierüber zu erwirtschaften. Ein Studium zu absolvieren bedeutet auch, Kontakte aufzubauen und Referenzen zu erwerben, die eine berufliche Tätigkeit wahrscheinlicher werden lassen. Um dies zu erreichen, richtet der 1989 gegründete Verband sein Angebot neu aus. Zentrale Handlungsfelder sind die Ermöglichung von Ausbildung und der Übergang von Kreativen mit Assistenzbedarf in kreative Berufsfelder.
Menschen mit Behinderungen sind Teil der Gesellschaft. Dennoch haben sie im Bereich Ausbildung und Arbeit – nicht nur im künstlerischen Bereich – nach wie vor deutlich schlechtere Zugangsmöglichkeiten und Chancen. Kreative mit Behinderung wurden über Jahrzehnte in Sonderbereiche verwiesen – oft begrenzt auf Werkstätten oder Projekte im Rahmen der Behindertenhilfe. Bildnerische Werke wurden unter Sonderkategorien wie „Art brut“ oder „Outsiderkunst“ von der Kunstwelt wahrgenommen. Auf Bühnen und im Film erhalten Menschen mit Behinderungen immer wieder stigmatisierende Rollen. Eine gleichberechtigte Teilhabe an künstlerischer Ausbildung oder Arbeit gelingt nur den wenigsten – und wenn, dann überwiegend unterstützt durch das soziale Umfeld.
Mit seinem neuen Serviceangebot berät und begleitet EUCREA nicht nur Kulturschaffende mit Behinderungen, sondern auch Ausbildungshäuser und Kulturbetriebe. Studierende werden während ihrer Ausbildung kontinuierlich betreut und beraten. In Anschluss sollen Möglichkeiten für sie gefunden werden, im Kreativsektor beruflich tätig zu werden. Kulturbetriebe und Kreativwirtschaft können sich hinsichtlich der Einstellung von Kreativen mit Behinderung bei EUCREA beraten lassen.

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HAMBURG (kobinet) Vielfalt stärkt Kultur, Kunst kann dazu beitragen, gesellschaftliche Prozesse zu verändern und zu verbessern. Unter diesem Motto arbeitet der Verband EUCREA an dem Ziel, Künstlerinnen und Künstler mit Behinderung, chronischer Erkrankung, Neurodivergenz und Gehörlosigkeit im Kulturbetrieb sichtbarer zu machen und teilhaben zu lassen. Mit seinem neuen Serviceangebot berät und begleitet EUCREA nicht nur Kulturschaffende mit Behinderungen, sondern auch Ausbildungshäuser und Kulturbetriebe. Künstlerinnen und Künstler mit Behinderung unterstützt EUCREA auf ihrem individuellen Weg.
Inklusion im Kulturbereich beginnt bei der Teilhabe an Ausbildung. Wer an einer Kunst-, Musik- oder Schauspielschule eine Ausbildung absolviert, wird im späteren Leben weit höhere Chancen haben, am künstlerischen Diskurs teilzunehmen, in der Kunstwelt in Erscheinung zu treten und den persönlichen Lebensunterhalt hierüber zu erwirtschaften. Ein Studium zu absolvieren bedeutet auch, Kontakte aufzubauen und Referenzen zu erwerben, die eine berufliche Tätigkeit wahrscheinlicher werden lassen. Um dies zu erreichen, richtet der 1989 gegründete Verband sein Angebot neu aus. Zentrale Handlungsfelder sind die Ermöglichung von Ausbildung und der Übergang von Kreativen mit Assistenzbedarf in kreative Berufsfelder.
Menschen mit Behinderungen sind Teil der Gesellschaft. Dennoch haben sie im Bereich Ausbildung und Arbeit – nicht nur im künstlerischen Bereich – nach wie vor deutlich schlechtere Zugangsmöglichkeiten und Chancen. Kreative mit Behinderung wurden über Jahrzehnte in Sonderbereiche verwiesen – oft begrenzt auf Werkstätten oder Projekte im Rahmen der Behindertenhilfe. Bildnerische Werke wurden unter Sonderkategorien wie „Art brut“ oder „Outsiderkunst“ von der Kunstwelt wahrgenommen. Auf Bühnen und im Film erhalten Menschen mit Behinderungen immer wieder stigmatisierende Rollen. Eine gleichberechtigte Teilhabe an künstlerischer Ausbildung oder Arbeit gelingt nur den wenigsten – und wenn, dann überwiegend unterstützt durch das soziale Umfeld.
Mit seinem neuen Serviceangebot berät und begleitet EUCREA nicht nur Kulturschaffende mit Behinderungen, sondern auch Ausbildungshäuser und Kulturbetriebe. Studierende werden während ihrer Ausbildung kontinuierlich betreut und beraten. In Anschluss sollen Möglichkeiten für sie gefunden werden, im Kreativsektor beruflich tätig zu werden. Kulturbetriebe und Kreativwirtschaft können sich hinsichtlich der Einstellung von Kreativen mit Behinderung bei EUCREA beraten lassen.




