Brüssel (kobinet)
Die Europa-Abgeordnete Katrin Langensiepen hat gute Nachrichten.
Europa-Abgeordnete sind gewählte Politiker.
Sie arbeiten für das Europa-Parlament.
Das Europa-Parlament macht Gesetze für Europa.
Katrin Langensiepen ist von der Partei Die Grünen.
Sie schreibt in ihrem Sommer-Newsletter:
Newsletter ist eine E-Mail mit Neuigkeiten.
Die Horizontale Anti-Diskriminierungs-Richtlinie ist gerettet.
Das ist ein Europa-Gesetz gegen Benachteiligung.
Es schützt alle Menschen vor ungerechter Behandlung.
Die Europäische Kommission wollte die Richtlinie streichen.
Die Europäische Kommission ist die Regierung von Europa.
Sie macht Vorschläge für neue Gesetze.
Das heißt: Die Richtlinie sollte nicht mehr bearbeitet werden.
Richtlinie ist ein Europa-Gesetz.
Alle Länder in Europa müssen dieses Gesetz befolgen.
Aber viele Menschen haben protestiert.
Deshalb hat die Kommission ihre Meinung geändert.
Die Richtlinie wird jetzt weiter bearbeitet.
Was macht die Richtlinie?
Sie soll Menschen vor Diskriminierung schützen.
Diskriminierung bedeutet unfaire Behandlung.
Das passiert zum Beispiel wegen dem Alter.
Oder wegen einer Behinderung.
Oder wegen der Religion.
Oder wegen der sexuellen Orientierung.
Sexuelle Orientierung bedeutet: Wen ein Mensch liebt.
Bisher gibt es diesen Schutz nur bei der Arbeit.
Die neue Richtlinie soll den Schutz erweitern.
Dann gilt der Schutz auch in der Schule.
Und beim Arzt.
Und beim Wohnen.
Und bei sozialen Diensten.
Soziale Dienste sind Hilfe für Menschen.
Diese Hilfe kommt vom Staat oder von Vereinen.
Katrin Langensiepen sagt:
Das ist ein wichtiges Signal für Europa.
Millionen Menschen erleben jeden Tag Diskriminierung.
Diese Menschen brauchen besseren Schutz.
Die Richtlinie gibt es schon seit 2008.
Das sind 17 Jahre.
Einige Länder haben die Richtlinie blockiert.
Zum Beispiel Deutschland.
Und Italien.
Und Tschechien.
Ende 2024 wollte die Kommission die Richtlinie streichen.
Sie hat das Parlament nicht gefragt.
Sie hat auch die Bürger-Organisationen nicht gefragt.
Bürger-Organisationen sind Vereine von normalen Menschen.
Viele Menschen haben dagegen protestiert.
Das Parlament war dagegen.
Menschen-Rechts-Organisationen waren dagegen.
Menschen-Rechts-Organisationen sind Vereine für Gerechtigkeit.
Viele Länder waren dagegen.
Katrin Langensiepen sagt:
Es wäre ein Fehler gewesen.
Rechte Kräfte greifen Menschen-Rechte an.
In dieser Zeit brauchen wir mehr Schutz.
Nicht weniger Schutz.
Die Richtlinie ist auch gut für die Wirtschaft.
Ein Bericht sagt:
Europa kann 55 Millionen Euro sparen.
Das Geld wird gespart durch bessere Gesundheit.
Und durch bessere Bildung.
Katrin Langensiepen sagt:
Anti-Diskriminierung ist wichtig für die Gesellschaft.
Sie ist wichtig für die Demokratie.
Demokratie bedeutet: Das Volk bestimmt mit.
Sie ist wichtig für die Wirtschaft.
Europa muss die Grund-Rechte schützen.
Grund-Rechte sind wichtige Rechte für alle Menschen.
Die Richtlinie muss jetzt endlich beschlossen werden.

Foto: Katrin Langensiepen
Brüssel (kobinet) "Horizontale Antidiskriminierungsrichtlinie gerettet", mit dieser positiven Nachricht kann die Europaabgeordnete der Grünen, Katrin Langensiepen in ihrem Sommer-Newsletter aufwarten. Auch wenn das noch lange nicht heißt, dass die Richtlinie endlich verabschiedet wird, aber immerhin konnte die Verbannung des Eintretens dafür aus dem Arbeitsprogramm der EU durch vielfältige Aktivitäten verhindert werden. Im Newsletter von Katrin Langensiepen heißt es u.a.: "Die Europäische Kommission hat ihre Entscheidung zurückgenommen, die Horizontale Antidiskriminierungsrichtlinie aus dem Arbeitsprogramm zu streichen. Die Richtlinie soll Schutz vor Diskriminierung aufgrund von Alter, Behinderung, Religion, sexueller Orientierung oder Weltanschauung auf Bereiche wie Bildung, Gesundheit, Wohnen und soziale Dienste ausweiten, denn bislang gilt dieser Schutz nur im Arbeitsleben. Nach massivem Druck von Parlament, Zivilgesellschaft und einer Mehrheit der Mitgliedstaaten wird die Richtlinie nun weiterverhandelt."
„Die heutige Entscheidung ist ein überfälliges Signal, dass die Europäische Union zu ihren Werten steht und ein Sieg für Millionen Menschen in Europa, die tagtäglich Diskriminierung erfahren, sei es wegen ihrer Behinderung, ihres Alters, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Religion oder ihrer Weltanschauung“, wird Katrin Langensiepen in einer Presseinformation der Europaparlamentsfraktion der Grünen zitiert. Und weiter heißt es dort: „Die Horizontale Anti-Diskriminierungsrichtlinie, ursprünglich 2008 von der Europäischen Kommission vorgeschlagen, zielt darauf ab, den Schutz vor Diskriminierung endlich auch außerhalb des Arbeitsmarktes zu gewährleisten, etwa im Zugang zu Bildung, Gesundheit, sozialer Sicherheit, Wohnraum und Dienstleistungen. Derzeit schützt EU-Recht nur vor Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf.“
„Seit 17 Jahren liegt diese Richtlinie auf dem Tisch, blockiert durch einzelne Mitgliedstaaten wie Deutschland, Italien und Tschechien. Unter der aktuellen dänischen Ratspräsidentschaft setzen wir nun alles daran, diese historische Lücke im EU-Antidiskriminierungsrecht endlich zu schließen“, so Katrin Langensiepen. Die Kommission hatte Ende 2024 angekündigt, die Richtlinie aus ihrem Arbeitsprogramm zu streichen, ohne Konsultation des Europäischen Parlaments oder der Zivilgesellschaft. Breite Kritik folgte aus dem Parlament, von Menschenrechtsorganisationen und von einer Mehrheit der Mitgliedstaaten. „Es wäre ein politisches Desaster gewesen, diese Richtlinie gerade in Zeiten, in denen Menschenrechte unter Druck geraten und rechte Kräfte in Europa versuchen, die Errungenschaften der Gleichstellungspolitik zurückzudrehen, zu streichen.“
Katrin Langensiepen verweist zudem auf die wirtschaftlichen Argumente für eine umfassende Gleichstellungspolitik. Laut einem Bericht des Europäischen Parlaments könnte die Umsetzung der Richtlinie helfen, jährlich bis zu 55 Millionen Euro durch verbesserte Gesundheit und Bildung einzusparen. „Antidiskriminierung ist ein sozialer, demokratischer und ökonomischer Imperativ. Jetzt ist es an der Zeit, den letzten Schritt zu gehen und diese Richtlinie endlich zu verabschieden. Europa darf bei Grundrechten keine Kompromisse machen“, betonte die Grünen-Politikerin, die seit einigen Jahren im Europäischen Parlament konsequent für die Selbstbestimmung und Gleichberechtigung nicht nur behinderter Menschen eintritt.

Foto: Katrin Langensiepen
Brüssel (kobinet) "Horizontale Antidiskriminierungsrichtlinie gerettet", mit dieser positiven Nachricht kann die Europaabgeordnete der Grünen, Katrin Langensiepen in ihrem Sommer-Newsletter aufwarten. Auch wenn das noch lange nicht heißt, dass die Richtlinie endlich verabschiedet wird, aber immerhin konnte die Verbannung des Eintretens dafür aus dem Arbeitsprogramm der EU durch vielfältige Aktivitäten verhindert werden. Im Newsletter von Katrin Langensiepen heißt es u.a.: "Die Europäische Kommission hat ihre Entscheidung zurückgenommen, die Horizontale Antidiskriminierungsrichtlinie aus dem Arbeitsprogramm zu streichen. Die Richtlinie soll Schutz vor Diskriminierung aufgrund von Alter, Behinderung, Religion, sexueller Orientierung oder Weltanschauung auf Bereiche wie Bildung, Gesundheit, Wohnen und soziale Dienste ausweiten, denn bislang gilt dieser Schutz nur im Arbeitsleben. Nach massivem Druck von Parlament, Zivilgesellschaft und einer Mehrheit der Mitgliedstaaten wird die Richtlinie nun weiterverhandelt."
„Die heutige Entscheidung ist ein überfälliges Signal, dass die Europäische Union zu ihren Werten steht und ein Sieg für Millionen Menschen in Europa, die tagtäglich Diskriminierung erfahren, sei es wegen ihrer Behinderung, ihres Alters, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Religion oder ihrer Weltanschauung“, wird Katrin Langensiepen in einer Presseinformation der Europaparlamentsfraktion der Grünen zitiert. Und weiter heißt es dort: „Die Horizontale Anti-Diskriminierungsrichtlinie, ursprünglich 2008 von der Europäischen Kommission vorgeschlagen, zielt darauf ab, den Schutz vor Diskriminierung endlich auch außerhalb des Arbeitsmarktes zu gewährleisten, etwa im Zugang zu Bildung, Gesundheit, sozialer Sicherheit, Wohnraum und Dienstleistungen. Derzeit schützt EU-Recht nur vor Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf.“
„Seit 17 Jahren liegt diese Richtlinie auf dem Tisch, blockiert durch einzelne Mitgliedstaaten wie Deutschland, Italien und Tschechien. Unter der aktuellen dänischen Ratspräsidentschaft setzen wir nun alles daran, diese historische Lücke im EU-Antidiskriminierungsrecht endlich zu schließen“, so Katrin Langensiepen. Die Kommission hatte Ende 2024 angekündigt, die Richtlinie aus ihrem Arbeitsprogramm zu streichen, ohne Konsultation des Europäischen Parlaments oder der Zivilgesellschaft. Breite Kritik folgte aus dem Parlament, von Menschenrechtsorganisationen und von einer Mehrheit der Mitgliedstaaten. „Es wäre ein politisches Desaster gewesen, diese Richtlinie gerade in Zeiten, in denen Menschenrechte unter Druck geraten und rechte Kräfte in Europa versuchen, die Errungenschaften der Gleichstellungspolitik zurückzudrehen, zu streichen.“
Katrin Langensiepen verweist zudem auf die wirtschaftlichen Argumente für eine umfassende Gleichstellungspolitik. Laut einem Bericht des Europäischen Parlaments könnte die Umsetzung der Richtlinie helfen, jährlich bis zu 55 Millionen Euro durch verbesserte Gesundheit und Bildung einzusparen. „Antidiskriminierung ist ein sozialer, demokratischer und ökonomischer Imperativ. Jetzt ist es an der Zeit, den letzten Schritt zu gehen und diese Richtlinie endlich zu verabschieden. Europa darf bei Grundrechten keine Kompromisse machen“, betonte die Grünen-Politikerin, die seit einigen Jahren im Europäischen Parlament konsequent für die Selbstbestimmung und Gleichberechtigung nicht nur behinderter Menschen eintritt.




