Hamburg (kobinet)
Am 16. Juli 2025 war ein wichtiger Tag.
Der Tag war wichtig für gehör-lose Menschen in Hamburg.
Gehör-los bedeutet: Menschen können nicht hören.
Die Abgeordneten der Bürger-schaft haben etwas entschieden.
Abgeordnete sprechen für die Bürger.
Sie arbeiten in der Politik.
Abgeordnete sind Politiker in Hamburg.
Bürger-schaft ist das Parlament von Hamburg.
Parlament bedeutet: Politiker treffen sich dort.
Sie machen Gesetze.
Die Abgeordneten haben das Leid anerkannt.
Anerkannt bedeutet: Andere Menschen sagen: Das ist richtig.
Das Leid von gehör-losen Menschen.
Sie haben sich entschuldigt.
Der NDR hat darüber berichtet.
NDR ist ein Fernseh-Sender.
Ines Helke hat uns informiert.
Ines Helke kämpft für Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Sie kämpft auch für die Gebärden-Sprache.
Bis in die 1990er Jahre gab es ein Verbot.
Gehör-lose Schüler durften keine Gebärden-Sprache benutzen.
Gebärden-Sprache sprechen gehör-lose Menschen mit den Händen.
Sie benutzen auch das Gesicht.
Gebärden-Sprache sind Zeichen mit den Händen.
So können gehör-lose Menschen sprechen.
Die Schüler sollten die Laut-Sprache lernen.
Laut-Sprache bedeutet: Mit dem Mund sprechen.
Die Wörter kann man hören.
Das klappte aber selten gut.
Viele gehör-lose Menschen konnten sich nicht mitteilen.
Mitteilen bedeutet: Jemandem etwas sagen.
Man gibt Informationen weiter.
Sie hatten das Gefühl: Niemand versteht mich.
Manche Menschen berichten von Traumata.
Traumata sind sehr schlimme Erlebnisse.
Sie machen Menschen sehr traurig.
Die Menschen können diese Erlebnisse nicht vergessen.
Die gehör-losen Schüler konnten wenig lernen.
Deshalb hatten sie später Probleme im Beruf.
Das steht im NDR-Beitrag.
Foto: www.hamburg.de
Hamburg (kobinet) Für gehörlose Menschen in Hamburg war Mittwoch, der 16. Juli 2025, ein wichtiger Tag. Die Abgeordneten der Bürgerschaft haben das erlittene Leid von Gehörlosen anerkannt und sich dafür entschuldigt. Auf einen entsprechenden Bericht des NDR dazu hat Ines Helke, die sich seit vielen Jahren für Inklusion und die Gebärdensprache einsetzt, die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. "Bis in die 1990er-Jahre wurde gehörlosen Schülerinnen und Schülern verboten, die Gebärdensprache zu verwenden. Sie sollten auf verschiedenen Wegen doch noch die Lautsprache lernen. Das war aber selten erfolgreich. Viele Gehörlose hatten so das Gefühl, sich auf keine Weise mitteilen zu können - und berichten zum Teil auch von Traumata aufgrund psychisch und körperlich gewaltsamer Erfahrungen. Außerdem konnten sie nur wenige Inhalte in der Schule lernen. Für viele Gehörlose war es daraufhin auch beruflich schwer", heißt es u.a. im NDR-Beitrag.
Foto: www.hamburg.de
Hamburg (kobinet) Für gehörlose Menschen in Hamburg war Mittwoch, der 16. Juli 2025, ein wichtiger Tag. Die Abgeordneten der Bürgerschaft haben das erlittene Leid von Gehörlosen anerkannt und sich dafür entschuldigt. Auf einen entsprechenden Bericht des NDR dazu hat Ines Helke, die sich seit vielen Jahren für Inklusion und die Gebärdensprache einsetzt, die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. "Bis in die 1990er-Jahre wurde gehörlosen Schülerinnen und Schülern verboten, die Gebärdensprache zu verwenden. Sie sollten auf verschiedenen Wegen doch noch die Lautsprache lernen. Das war aber selten erfolgreich. Viele Gehörlose hatten so das Gefühl, sich auf keine Weise mitteilen zu können - und berichten zum Teil auch von Traumata aufgrund psychisch und körperlich gewaltsamer Erfahrungen. Außerdem konnten sie nur wenige Inhalte in der Schule lernen. Für viele Gehörlose war es daraufhin auch beruflich schwer", heißt es u.a. im NDR-Beitrag.




