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Inklusion an Universitäten – Interview mit Felix Welti

Prof. Dr. jur. Felix Welti
Prof. Dr. jur. Felix Welti
Foto: Prof. Dr. jur. Felix Welti

Kassel (kobinet) "Einer, der täglich mit dem Thema Inkusion an der Universität zu tun hat, ist Felix Welti. Er ist Professor am Fachgebiet Humanwissenschaften und seit 15 Jahren auch Beauftragter für Studium und Behinderung", so heißt es in einem Bericht der Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) mit einem Interview mit Prof. Dr. Felix Welti von der Universität Kassel, in dem es auch darum geht, dass die meisten Behinderungen unsichtbar sind.

Auf die Frage, wie gut es mit der Inklusion an Universitäten läuft, antwortete Felix Welti im HNA-Interview: „Mittelgut. Ich bekomme immer wieder die Frage, wie viele Behinderte haben wir denn? Das deutet darauf hin, dass die Menschen sich zum ersten Mal damit beschäftigen. Oft wird ja nicht gesehen, dass die meisten Behinderungen unsichtbar sind. Das Problem bleibt dann unbemerkt. Schwerhörigkeit, zum Beispiel, ist gar nicht so selten. Oder psychische Krankheiten. Wer chronische Darmerkrankungen hat, hat Probleme, drei Stunden lang Klausuren zu schreiben. Damit das kein Problem wird, muss eine Atmosphäre herrschen, in der jemand über seine Probleme sprechen kann und dann am Rand sitzen kann, um öfter auf Toilette gehen zu können. Oft sind es Dinge, die einfach wären, aber durch die Abläufe, wie sie sind, zum Problem werden.“

Link zum vollständigen Interview