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Bericht über Werkstatträte-Treffen in Münster

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Foto: Susanne Göbel

Münster (kobinet) "Am 1. Juli 2025 hat in Münster eine große Veranstaltung der Landes-arbeits-gemeinschaft Werkstatträte NRW für Werkstatträte stattgefunden. Fast 400 Menschen aus ganz Nordrhein-Westfalen waren dabei. Sie haben sich getroffen, um über die Arbeit der Werkstatträte zu sprechen." Darüber berichtet Ingo Plaßmeier, der als Delegierter der LAG Werkstatträte Nordrhein-Westfalen an der Veranstaltung teilgenommen hat. Im folgenden veröffentlichen die kobinet-nachrichten seinen Bericht.

Bericht von Ingo Plaßmeier, Delegierter von der LAG Werkstatträte NRW

Am 1. Juli 2025 hat in Münster eine große Veranstaltung der Landes-arbeits-gemeinschaft Werkstatträte NRW für Werkstatträte stattgefunden. Fast 400 Menschen aus ganz Nordrhein-Westfalen waren dabei. Sie haben sich getroffen, um über die Arbeit der Werkstatträte zu sprechen. Werkstatträte sind Menschen, die Menschen mit Behinderungen in den Werkstätten vertreten. Sie sorgen dafür, dass es den Mitarbeitenden gut geht und die Arbeit fair ist. Also wie Betriebsräte in anderen Betrieben. Bei der Konferenz ging es um die Frage: „Was ist gute Arbeit für Werkstatträte?“ Die Teilnehmenden haben gemeinsam überlegt, wie neue Werkstatträte gut unterstützt werden können.

Ein wichtiger Gast war Minister Karl-Josef Laumann. Er hat zwischen 10 und 11 Uhr gesprochen und seine Unterstützung gezeigt. Mit dabei war auch Claudia Middendorf, Beauftragte für Menschen mit Behinderungen in NRW. Mit ihr konnten sich die Werkstatträte den ganzen Tag austauschen. Es gab auch Vorträge von Fachleuten, zum Beispiel ein Vortragsteam der Werkstatt HPZ Krefeld mit Dr. Michael Weber als Geschäftsleitung und Adolf Finken als Werkstattrat-Vorsitzender, sowie Vertretern vom LWL mit Ralph Peya und vom LVR mit Ulrich Lüking. Auch die LAG Werkstatträte NRW hat mit Ingo Plaßmeier und Alexandra Fee Widmaier einen eigenen Vortrag vorgestellt. Sie haben gezeigt, dass noch vieles nicht selbstverständlich ist und in einzelnen Werkstätten noch nicht vorhanden sind. Außerdem haben die Teilnehmenden in kleinen Gruppen über verschiedene Themen gesprochen. Sie haben Ideen gesammelt, wie Werkstatträte ihre Arbeit noch besser machen können. Die Konferenz hat gezeigt, wie wichtig es ist, klare Regeln und Unterstützung für die Arbeit der Werkstatträte zu haben.

Alle waren sich einig: Es ist wichtig, dass die Menschen mit Behinderungen in NRW gut vertreten werden und selbstbestimmt leben können. Wir danken allen, die dabei waren, und freuen uns auf die nächsten Schritte!