Hamburg (kobinet)
Ines Helke bringt Menschen zusammen.
Sie macht Work-shops und Auftritte.
Work-shop bedeutet: Menschen treffen sich.
Sie arbeiten zusammen an einem Thema.
Hörende und gehörlose Menschen kommen zusammen.
Sonst sprechen diese Menschen selten miteinander.
Ines Helke ist selbst gehörlos.
Sie kommt aus Hamburg.
Sie macht Gebärden-Poesie.
Gebärden-Poesie bedeutet: Menschen erzählen Geschichten mit den Händen.
Sie bewegen ihre Hände und ihren Körper.
Das sieht aus wie ein Tanz.
Das bedeutet: Sie erzählt Geschichten mit den Händen.
Gebärden-Poesie macht die Kultur inklusiver.
Inklusiv bedeutet: für alle Menschen.
Alle können mitmachen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Das bedeutet: Alle Menschen können mitmachen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Ines Helke ist wie eine Dirigentin.
Dirigentin bedeutet: Eine Frau leitet ein Orchester.
Sie steht vor den Musikern.
Sie bewegt ihre Arme.
So spielen alle Musiker zusammen.
Sie streckt ihre Fäuste nach oben.
Ihre Arme bewegen sich wie Wellen.
Sie formt ein Herz mit den Händen.
Ihr ganzer Körper bewegt sich.
Ihr Gesicht erzählt eine Geschichte.
Ihre Hände erzählen eine Geschichte.
20 Menschen machen das nach.
Sie kopieren Ines Helke.
Dazu läuft ein Lied.
Das Lied heißt Lichter-ketten.
Lichter-ketten bedeutet: Viele kleine Lampen an einem Kabel.
Menschen hängen sie zur Dekoration auf.
Sie machen schönes buntes Licht.
Der Sänger Sasha hat das Lied gemacht.
Das Lied erzählt von Menschen.
Menschen werden stark.
Das passiert wenn sie zusammen arbeiten.

Foto: privat
Hamburg (kobinet) "Mit Workshops und Auftritten bringt Ines Helke Menschen zusammen, die sonst selten miteinander ins Gespräch kommen: Hörende und Gehörlose. Gebärdenpoesie macht die Kulturlandschaft inklusiver." So heißt es in der Einführung eines Berichts der tagesschau über das Wirken der selbst gehörlosen Ines Helke aus Hamburg. "Ines Helke ist eine Art Dirigentin: Sie streckt ihre Fäuste in die Höhe, lässt die Arme in einer Welle durch die Luft gleiten und formt schließlich ein Herz mit den Händen. Ihr ganzer Körper ist in Bewegung, auch Mimik und Gestik erzählen eine Geschichte. 20 Menschen machen nach, was Helke vormacht. Dazu tönt der Song 'Lichterketten' des deutschen Sängers Sasha aus dem Lautsprecher. Ein Lied über die Kraft, die Menschen entwickeln, wenn sie gemeinsam etwas anpacken. Passender könnte die Musik kaum sein", heißt es weiter im tagesschau-Bericht.

Foto: privat
Hamburg (kobinet) "Mit Workshops und Auftritten bringt Ines Helke Menschen zusammen, die sonst selten miteinander ins Gespräch kommen: Hörende und Gehörlose. Gebärdenpoesie macht die Kulturlandschaft inklusiver." So heißt es in der Einführung eines Berichts der tagesschau über das Wirken der selbst gehörlosen Ines Helke aus Hamburg. "Ines Helke ist eine Art Dirigentin: Sie streckt ihre Fäuste in die Höhe, lässt die Arme in einer Welle durch die Luft gleiten und formt schließlich ein Herz mit den Händen. Ihr ganzer Körper ist in Bewegung, auch Mimik und Gestik erzählen eine Geschichte. 20 Menschen machen nach, was Helke vormacht. Dazu tönt der Song 'Lichterketten' des deutschen Sängers Sasha aus dem Lautsprecher. Ein Lied über die Kraft, die Menschen entwickeln, wenn sie gemeinsam etwas anpacken. Passender könnte die Musik kaum sein", heißt es weiter im tagesschau-Bericht.




