Berlin (kobinet)
Deutschland ist Gastgeber für ein wichtiges Treffen.
Das Treffen heißt Global Disability Summit.
Das ist Englisch und bedeutet: Welt-Treffen für Menschen mit Behinderung.
Das Treffen ist am 2. und 3. April 2025 in Berlin.
Bei dem Treffen geht es um die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Die Menschen wollen über Inklusion sprechen.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen können überall dabei sein.
Und die Menschen wollen über Entwicklungs-Zusammenarbeit sprechen.
Entwicklungs-Zusammenarbeit bedeutet: Reiche Länder helfen ärmeren Ländern.
Hannelore Loskill sagt etwas zu dem Treffen.
Sie ist die Vorsitzende vom Deutschen Behinderten-Rat.
Das schwere Wort dafür ist: DBR.
Sie sagt: Bei dem Treffen geht es um ein wichtiges Thema.
Über dieses Thema wird sonst zu wenig gesprochen.
Das Treffen war schon 2 Mal in anderen Städten.
2018 war es in London.
Und 2022 war es in Oslo.
Jetzt ist Berlin der Gastgeber.
Das Treffen wird von mehreren Gruppen veranstaltet:
- Vom Bundes-Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ)
- Vom Königreich Jordanien
- Von der Internationalen Allianz für Menschen mit Behinderungen (IDA)
Bei dem Treffen werden viele verschiedene Menschen sein:
- Menschen aus der Politik
- Menschen aus Organisationen
- Menschen aus Firmen
- Menschen mit Behinderungen
- Menschen von Stiftungen
Hannelore Loskill sagt: Das Treffen ist wichtig für den Deutschen Behinderten-Rat.
Denn dort können wir mit Menschen aus der ganzen Welt sprechen.
Bei dem Treffen gibt es nicht nur das Haupt-Programm.
Es gibt auch andere Veranstaltungen.
Diese Veranstaltungen heißen Side Events.
Side Events ist Englisch und bedeutet: Neben-Veranstaltungen.
Bei diesen Veranstaltungen können die Menschen sich kennenlernen.
Und sie können ihre Ideen austauschen.
Es gibt auch einen Ausstellungs-Bereich.
Dort können sich verschiedene Organisationen vorstellen.
Zum Beispiel aus der Politik, der Gesellschaft oder der Wissenschaft.
Das Treffen hat ein wichtiges Ziel:
Die UN-Behinderten-Rechts-Konvention soll überall umgesetzt werden.
Die UN-Behinderten-Rechts-Konvention ist ein wichtiger Vertrag.
In dem Vertrag stehen die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Viele Länder haben den Vertrag unterschrieben.
Aber viele Länder setzen den Vertrag noch nicht richtig um.
Das Treffen erinnert auch an ein wichtiges Versprechen.
Das Versprechen steht in der Agenda 2030.
Die Agenda 2030 ist ein Plan für eine bessere Welt.
Das Versprechen lautet: Niemand soll zurückgelassen werden.
Das bedeutet: Alle Menschen sollen die gleichen Chancen haben.
Der Deutsche Behinderten-Rat hat auch ein Versprechen gegeben.
Das Versprechen heißt auf Englisch: Commitment.
Der Rat will in den nächsten 3 Jahren mehr mit anderen Gruppen zusammenarbeiten.
Vor allem mit Gruppen aus Osteuropa und Zentralasien.
Hannelore Loskill sagt: Wir müssen an die Rechte von Menschen mit Behinderungen in allen Ländern denken.
Diese Menschen haben ein Recht auf Barrierefreiheit.
Barrierefreiheit bedeutet: Es gibt keine Hindernisse für Menschen mit Behinderungen.
Diese Menschen haben ein Recht auf gleiche Chancen.
Diese Menschen haben ein Recht auf Teilhabe.
Teilhabe bedeutet: Sie können überall mitmachen.
Zum Beispiel in der Gesellschaft, in der Wirtschaft und in der Politik.
Hannelore Loskill sagt auch: In der Entwicklungshilfe werden Menschen mit Behinderungen oft vergessen.
Das muss sich ändern.
Der Global Disability Summit soll darauf aufmerksam machen.
Die Behinderten-Rechts-Konvention soll überall auf der Welt umgesetzt werden.
Man kann das Treffen auch im Internet anschauen.
Es gibt einen Live-Stream auf der Webseite vom Treffen.
Die Webseite heißt: www.globaldisabilitysummit.org.

Foto: DBR
Berlin (kobinet) Erstmals ist Deutschland Gastgeber des internationalen Gipfeltreffens für Menschen mit Behinderungen, dem Global Disability Summit, der am 2. und 3. April 2025 in Berlin stattfindet. Der Fokus liegt dabei darauf, die globalen Bemühungen zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen auf der ganzen Welt voranzutreiben und die Lücke zwischen den beiden bisher weitgehend voneinander getrennten Bereichen Inklusion und Entwicklungszusammenarbeit zu schließen. Nach Ansicht des Deutschen Behindertenrats (DBR) greife der Gipfel damit ein Thema auf, das oft unter dem Radar laufe, wie Hannelore Loskill, die Sprecherratsvorsitzende des Deutschen Behindertenrates (DBR), in einer Pressemitteilung im Vorfeld des Global Disability Summit mitteilte.
Nach London 2018 und Oslo 2022 ist Berlin nun Gastgeber des Global Disability Summit. Veranstalter sind neben dem Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und dem Königreich Jordanien die Internationale Allianz für Menschen mit Behinderungen (IDA). Interessensvertreter*innen aus Politik, multilateralen, akademischen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, aus dem Privatsektor sowie Organisationen von Menschen mit Behinderungen und Stiftungen werden bei Paneldiskussionen zu hören sein. „Der Global Disability Summit ist für uns vom Deutschen Behindertenrat wichtig, weil es wenige Gelegenheiten gibt, sich mit Akteur*innen aus aller Welt auszutauschen“, sagt die
Vorsitzende des DBR-Sprecherinnenrats Hannelore Loskill.
Neben dem Hauptprogramm bieten Side Events Möglichkeiten zu Austausch und Vernetzung. Im Ausstellungsbereich können sich Organisationen und Akteur*innen aus Gesellschaft, Politik und Wissenschaft präsentieren. Ziel des Gipfels ist, konkrete Maßnahmen zur vollständigen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in der Entwicklungszusammenarbeit durch Selbstverpflichtungen zu verstärken. Er unterstreicht zudem die Notwendigkeit, das im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung deklarierte Versprechen „Niemand soll zurückgelassen werden“ tatsächlich zu verwirklichen. Auch der DBR hat ein Commitment abgegeben mit der Zielsetzung, den Austausch mit anderen Allianzen
behinderter Menschen, insbesondere mit Vertreter*innen der Behindertenverbände aus Osteuropa und Zentralasien, in den kommenden drei Jahren zu intensivieren. „Dieser Fokus auf inklusive Entwicklungszusammenarbeit verdeutlicht, dass es auch in anderen Ländern Menschen mit Behinderungen gibt, für deren Rechte zu Barrierefreiheit, Chancengleichheit, Förderung der Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und
politischen Leben sowie am Arbeitsmarkt wir einstehen müssen“, sagt Hannelore Loskill. Diese würden in der Entwicklungshilfe zu oft nicht mitgedacht – das müsse sich ändern. Darauf soll der GDS die Aufmerksamkeit lenken, sodass die Behindertenrechtskonvention auch wirklich überall auf der Welt umgesetzt wird.
Über die Website des Gipfels www.globaldisabilitysummit.org wird das Programm auch im Live-Stream übertragen.

Foto: DBR
Berlin (kobinet) Erstmals ist Deutschland Gastgeber des internationalen Gipfeltreffens für Menschen mit Behinderungen, dem Global Disability Summit, der am 2. und 3. April 2025 in Berlin stattfindet. Der Fokus liegt dabei darauf, die globalen Bemühungen zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen auf der ganzen Welt voranzutreiben und die Lücke zwischen den beiden bisher weitgehend voneinander getrennten Bereichen Inklusion und Entwicklungszusammenarbeit zu schließen. Nach Ansicht des Deutschen Behindertenrats (DBR) greife der Gipfel damit ein Thema auf, das oft unter dem Radar laufe, wie Hannelore Loskill, die Sprecherratsvorsitzende des Deutschen Behindertenrates (DBR), in einer Pressemitteilung im Vorfeld des Global Disability Summit mitteilte.
Nach London 2018 und Oslo 2022 ist Berlin nun Gastgeber des Global Disability Summit. Veranstalter sind neben dem Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und dem Königreich Jordanien die Internationale Allianz für Menschen mit Behinderungen (IDA). Interessensvertreter*innen aus Politik, multilateralen, akademischen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, aus dem Privatsektor sowie Organisationen von Menschen mit Behinderungen und Stiftungen werden bei Paneldiskussionen zu hören sein. „Der Global Disability Summit ist für uns vom Deutschen Behindertenrat wichtig, weil es wenige Gelegenheiten gibt, sich mit Akteur*innen aus aller Welt auszutauschen“, sagt die
Vorsitzende des DBR-Sprecherinnenrats Hannelore Loskill.
Neben dem Hauptprogramm bieten Side Events Möglichkeiten zu Austausch und Vernetzung. Im Ausstellungsbereich können sich Organisationen und Akteur*innen aus Gesellschaft, Politik und Wissenschaft präsentieren. Ziel des Gipfels ist, konkrete Maßnahmen zur vollständigen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in der Entwicklungszusammenarbeit durch Selbstverpflichtungen zu verstärken. Er unterstreicht zudem die Notwendigkeit, das im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung deklarierte Versprechen „Niemand soll zurückgelassen werden“ tatsächlich zu verwirklichen. Auch der DBR hat ein Commitment abgegeben mit der Zielsetzung, den Austausch mit anderen Allianzen
behinderter Menschen, insbesondere mit Vertreter*innen der Behindertenverbände aus Osteuropa und Zentralasien, in den kommenden drei Jahren zu intensivieren. „Dieser Fokus auf inklusive Entwicklungszusammenarbeit verdeutlicht, dass es auch in anderen Ländern Menschen mit Behinderungen gibt, für deren Rechte zu Barrierefreiheit, Chancengleichheit, Förderung der Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und
politischen Leben sowie am Arbeitsmarkt wir einstehen müssen“, sagt Hannelore Loskill. Diese würden in der Entwicklungshilfe zu oft nicht mitgedacht – das müsse sich ändern. Darauf soll der GDS die Aufmerksamkeit lenken, sodass die Behindertenrechtskonvention auch wirklich überall auf der Welt umgesetzt wird.
Über die Website des Gipfels www.globaldisabilitysummit.org wird das Programm auch im Live-Stream übertragen.




