
Foto: Karin Volz
STUTTGART (kobinet) Das Integrationsmanagement ist nach den Worten von Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha, ein zentraler Baustein der Integrationslandschaft in Baden-Württemberg – eine Erfolgsgeschichte, welche die Landesregierung nun gemeinsam mit den Kommunen fortschreiben will. Das Integrationsmanagement sei landesweit das größte und erfolgreichste Förderprogramm im Integrationsbereich und setze bundesweit neue Standards, so der Minister.
Das landesweit etablierte Förderprogramm Integrationsmanagement soll auch weiterhin mit 58 Millionen Euro jährlich gefördert werden. Dies gab Sozial- und Integrationsminister jetzt bekannt.
Ziel des Integrationsmanagements ist es, Geflüchteten in den Kommunen vor Ort durch individuelle Beratung gesellschaftliche Teilhabe und eine erste Orientierung zu ermöglichen. Das Integrationsmanagement wirkt insbesondere auf eine Stärkung der Selbstständigkeit der Geflüchteten hin. Diese sollen in die Lage versetzt werden, vorhandene Angebote der Integration sowie Strukturen der Regeldienste für ihre gesellschaftliche Teilhabe selbstständig zu nutzen.
Die jeweils 58 Millionen Euro stehen dem Integrationsmanagement mindestens für die kommenden beiden Jahre zur Verfügung. Allerdings ändert sich ab 2025 die Berechnungsgrundlage für die Mittelüberweisung in die jeweiligen Stadt- und Landkreise. Da die Mittelzuweisung konsequent an dem Grundsatz „Geld folgt Geflüchteten“ ausgerichtet ist, wird es zwischen den Kreisen Verschiebungen geben. In einzelnen Stadt- bzw. Landkreisen werden geringere Budgets als bisher zur Verfügung stehen, wenn die Zahl der aufgenommenen Geflüchteten im prozentualen Vergleich zu anderen Kreisen rückläufig ist. Andere Kreise hingegen werden in Zukunft mehr Geld zur Verfügung haben.




