
Foto: Ch. Smikac
BITTERFELD (kobinet) Unmittelbar vor den Feiern der 800jährigen urkundlichen Ersterwähnung der Stadt Bitterfeld hatten viele Aussteller zum Seniorentag eingeladen. Das Landratsamt Anhalt-Bitterfeld hatte es bei diesem Anlass nicht bei den bisherigen allgemein üblichen Informationen belassen, sondern sich selbst in Stände jener eingereiht, die Information mit der Sensibilisierung für Barrieren bei Sehbehinderungen verbinden.
Den Seniorenmarkt ist traditionell eine gut besuchte Möglichkeit, Unterhaltung zu finden, Informationen zu allen Themen zu bekommen, die mit den Jahren des Älterwerdens immer wichtiger werden. und auch einmal diesen oder jenen zu treffen.
Eine besondere Informationsmöglichkeit hatte sich in diesem Jahr die Verwaltung des Landkreise Anhalt-Bitterfeld ausgedacht. Teilhabemanagerin Josefine Reuter und ihre Mitarbeiterinnen präsentierten am Stand ein Sortiment von Simulationsbrillen und nahm sich Zeit, mit Besucherinnen und Besuchern des Standes über die Barrieren für sehbehinderte Menschen zu reden. „Wir stehen hier, weil wir Barrieren im Kopf abbauen möchten“, erklärt Josefine Reuter und fährt fort: „und Barrieren können am Besten durch Selbsterfahrung abgebaut werden“. Deshalb wurde am Stand des Landratsamtes neben vielen Informationen zur Region auch an diesem Tag die Möglichkeit geboten, sich diese Brillen aufzusetzen und so die möglichen Schwierigkeiten beim Lesen zu erleben. „Wir möchten erreichen, dass wir einfach füreinander da sind und für andere mehr Verständnis haben“, unterstreicht Frau Reuter.




