
Foto: Special Olympics Deutschland / Florian Conrads
BERLIN (kobinet) Special Olympics Deutschland fördert die Entwicklung von Sportarten bewusst, um den Athletinnen und Athleten mehr Wahlmöglichkeiten zum Ausüben ihrer Sportarten zu bieten. Mit dem Deutschen Ruderverband (DRV) wurde bereits eine Kooperation vereinbart, um mehr Menschen mit geistiger Beeinträchtigung für diese Sportart zu gewinnen und in den Sportvereinen vor Ort barrierefreie und inklusive Angebote zu schaffen. Ab sofort gehört jetzt auch Rudern zu den offiziellen Sportarten von SOD und hat damit die Möglichkeit, bei den nächsten Nationalen Spielen Saarland 2026 in das Wettbewerbsprogramm aufgenommen zu werden.
Rudern ist eine der traditionsreichsten Sportarten in Deutschland. Unter dem Dach des DRV sind fast 500 Vereine und über 80.000 Mitglieder aktiv, die Zahl der Angebote für Athleten mit geistiger Beeinträchtigung sind dagegen noch sehr gering und ausbaufähig. Daher freuen sich alle Haupt- und ehrenamtlich Aktiven im Rudersport gleichermaßen, dass Rudern jetzt als offizielle Sportart bei SOD aufgenommen wurde, um Strukturen und Angebote gemeinsam auszubauen.
Die Referentin Sportentwicklung, Wettbewerbe & Sportprojekte, Anne Breitsprecher stellte nach dieser Entscheidung fest: „Die Aufnahme von Rudern als offizielle Sportart bei SOD ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Inklusion im Sport. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Deutschen Ruderverband können wir sicherstellen, dass Menschen mit geistiger Beeinträchtigung der Zugang zu dieser anspruchsvollen und schönen Sportart, die in Deutschland eine große Tradition hat, erleichtert wird. Die Möglichkeiten, die sich für unsere Athlet*innen ergeben werden sind vielseitig, vom breitensportlichen Wanderrudern bis hin zur Teilnahme an Regatten, und tragen weiter zu einer inklusiveren Gesellschaft bei.“




