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Keine Toleranz gegenüber Intoleranz

Bild vom Grundgesetz
Grundgesetz
Foto: omp

STUTTGART (kobinet) Mit dem Blick auf den Jahrestag der Gültigkeit des Grundgesetzes mahnt der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg, das Grundgesetz vor verfassungsfeindlichen Tendenzen zu schützen. Demokratische Grundwerte und Menschenrechte seien, das unterstreicht dieser Verband, die Basis für unser Grundgesetz und ein solidarisches gesellschaftliches Zusammenleben. Dieses Fundament habe bereits in der Geschichte geholfen, viele Herausforderungen zu bewältigen. Um diese Basis auch weiterhin stabil zu halten, erfordere es, die Bedürfnisse und Bedarfe aller Mitglieder der Gesellschaft ernst zu nehmen, zu berücksichtigen und niemanden auszuschließen.

Grundsätzlich sei es wichtig, so dieser Landesverband des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, dass sich Menschen in unserem Land als Mitglieder der Gesellschaft fühlten und verstünden. Dies könne Hass und Hetze eindämmen und einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Integration sein. Parolen für ein Kalifat oder auch Remigration von großen Teilen der Bevölkerung Deutschlands seien abstrus, mit unserer Verfassung nicht vereinbar und entgegen den Interessen der Mehrheit der Gesellschaft, die seit Jahrzehnten friedlich zusammen lebe. Die freiheitlich-demokratische Grundordnung müsse gegen Verfassungsfeinde jedweder Art verteidigt werden, so der Verband.

„Extremismus in all seinen Formen stellt eine ernsthafte und wachsende Bedrohung für den sozialen Frieden, die Sicherheit und die Grundwerte unserer Gesellschaft dar. Angesichts der globalen Herausforderungen und Zunahme von extremistischen Strömungen aus verschiedenen Richtungen auch in unserem Land ist es mehr denn je notwendig, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und gemeinsam an den Problemstellungen in unserem Land zu arbeiten. In einer komplexen Welt kann es keine einfachen Antworten geben. In ihr brauchen wir neue Wege, um das gegenseitige Verständnis für Offenheit, Vielfalt und Respekt zu fördern. Dabei sind Vertrauen, Gerechtigkeitsempfinden und Beteiligung die Basis für ein solidarisches Miteinander“, hebt deshalb Uta-Micaela Dürig, Vorständin Sozialpolitik des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg hervor.

Weiter hebt der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg: „Wir brauchen Solidarität und Respekt in der Gesellschaft und Demokratiebildung. Investitionen in Soziale Arbeit sind daher demokratiefördernde Zukunftsinvestitionen und der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält.“

Lesermeinungen

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Heidi Eiselein
26.05.2024 10:34

Wir müssen wieder lernen miteinander zu reden. Uns gegenseitig Zuhören und auch Aushalten, dass das Gegenüber eine andere Meinung hat.
Die Allgemeinheit braucht Angebote um sich selbst intensiver mit einem für die Person interessantem Thema auseinanderzusetzen. Das fehlt angefangen in der Schule bis hin zu Senioren. Politische Bildung für alle!
Außerdem finde ich es wichtig, dass getroffene Entscheidungen einfach verständlich angeboten werden und auch die Kriterien warum für oder eben nicht gegen einen Antrag entschieden wurde.