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Monitoring-Berichts zur Barrierefreiheit in den Medien

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Bremen (kobinet) Die Ergebnisse des Monitoring-Berichts der Medienanstalten zur Barrierefreiheit in den Medien zeigen eine positive Entwicklung: Barrierefreie Angebote sind in den Medienunternehmen schon deutlich mehr verankert als dies noch vor wenigen Jahren der Fall war. Dabei konnte ProSiebenSat.1 Media SE den Anteil an untertiteltem Programm weiter steigern, RTL Deutschland verstetigen. Auch Audiodeskription, Gebärdensprache und Leichte Sprache kommen – wenn auch weiterhin in sehr geringem Maße – zum Einsatz, sind geplant oder werden immerhin geprüft. Die Medienunternehmen setzen dabei vermehrt auf innovative Lösungen, darunter auch den Einsatz von KI-basierten Tools, um Barrierefreiheit weiter zu verbessern. Darauf haben die medienanstalten auf ihrer Internetseite hingewiesen.

Seit nunmehr elf Jahren erheben die Medienanstalten jährlich den aktuellen Stand der Barrierefreiheit in den privaten Medien. Mit dem Inkrafttreten neuer gesetzlicher Bestimmungen ist es für Sender und ausgewählte Streamingdienste mit bundesweiter Zulassung erstmals verpflichtend, über ihren Einsatz und ihre Pläne zur Förderung der Barrierefreiheit in 2023 zu berichten.

Cornelia Holsten, Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt und Themenverantwortliche der Medienanstalten für Barrierefreiheit erklärte hierzu: „Die privaten Medien werden von Jahr zu Jahr barrierefreier – auch dank der neuen gesetzlichen Regelungen. Dieses Engagement muss in Zukunft weiter vorangetrieben werden, denn Medien sind die Gatekeeper der Teilhabe. Nur wer Medien nutzen kann, kann am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, sich unterhalten lassen und Nachrichten verstehen. Auch wenn es selbstverständlich für eine Gesellschaft sein sollte, niemanden außen vor zu lassen: Hier können viele noch viel lernen – und davon im eigenen Haus und Programm profitieren. Die Berichte und Aktionspläne zeigen im Übrigen: Technologischer Fortschritt unterstützt den Weg zu mehr Barrierefreiheit. Die Zeit der Ausreden ist damit endgültig vorbei.“

Der 11. Monitoring-Bericht ist als barrierefreies PDF und in einer Zusammenfassung in Leichter Sprache auf der Webseite der Medienanstalten nachzulesen:

Link zur Presseinformation der medienanstalten und zum Bericht