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Walter-Picard-Preis 2024 geht an Chor All Inklusiv

Gruppe von acht Männern und Frauen auf einer Bühne
Bei der Preisverleihung
Foto: Uwe Zucchi

KASSEL(kobinet) Der Chor All Inklusiv der Regionalen Diakonie Rheingau-Taunus hat als Musterbeispiel für gelungene Inklusion den Walter-Picard-Preis des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen erhalten. Neben dem Preisgeld von 5.000 Euro erhielten die Sängerinnen und Sänger eine Urkunde und eine Skulptur. Diese trägt den Titel „Adhäsion“ und zeigt zwei Körper, die aneinanderhaften und zu einem verschmelzen. ur.

LWV-Landesdirektorin Susanne Selbert hob bei diesem Anlass in ihrer Ansprache hervor. „Das Erfolgsrezept: locker rangehen und keinen Leistungsdruck aufbauen. Vielmehr steht für alle Beteiligten die gemeinsame Freude an der Musik im Vordergrund, miteinander eine gute Zeit zu haben und sich nach der Chorprobe besser zu fühlen als zuvor. Das ist ein richtungsweisendes Angebot.“ Weiter imponierte Selbert und auch der Jury, dass es völlig unerheblich sei, wer eine psychische Erkrankung habe und wer nicht. Durch seine vielen Auftritte sorge All Inklusiv zudem dafür, die Thematik der Inklusion psychisch kranker Menschen in die Öffentlichkeit zu tragen.