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Diskussion: Alles inklusiv? So barrierefrei sind die privaten Medien

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) "Alles inklusiv? So barrierefrei sind die privaten Medien", so lautet der Titel einer Podiumsdiskussion, zu der der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen, Arne Frankenstein, am 4. März 2024 von 12:00 bis 13:30 Uhr im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft einlädt.

„Medien, wie Fernsehen, Streaming-Dienste und Hörfunk, prägen unsere Gesellschaft sehr stark. Sie gleichberechtigt nutzen zu können, ist gesetzlicher Auftrag und ein wichtiger Bestandteil gesellschaftlicher Teilhabe. Die privaten Medien engagieren sich seit Jahren stetig in Sachen Barrierefreiheit. Sie bieten z.B. Untertitel und Audiodeskriptionen zu Filmen an, Transkripte zu Audio-Inhalten, leicht verständliche Inhalte und barrierefrei zugängliche Online-Plattformen. Wir möchten gemeinsam mit Vertreter:innen behinderter Menschen und Medienverantwortlichen einen Blick auf den Stand der Barrierefreiheit in den privaten Medien werfen. Medienrechtliche Entwicklungen werden aufgezeigt und wir bieten einen Raum für neue Ideen und Vernetzung“, heißt es in der Ankündigung der Kooperationsveranstaltung der brema mit dem Landesbehindertenbeauftragten von Bremen.

Link zu weiteren Infos und zur Anmeldung, die bis zum 16. Februar möglich ist

Lesermeinungen

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2 Lesermeinungen
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Heidi Eiselein
06.02.2024 10:38

Eine Veranstaltung dazu finde ich eine tolle Idee.
Ich persönlich bin sehr enttäuscht, dass es für Blinde und hochgradig Sehbehinderte Menschen immer weniger barrierefreie Angebote gibt.

Ich teste gerade die Regionalzeitung der Main-Post im digitalen online-Angebot und per App.
Die ePaper-Ausgabe ist nicht barrierefrei nutzbar. Hier wurde zwar eine Vorlesefunktion integriert. Ausgelöst kann der Schalter jedoch nicht mit einem barrierefreien Screenreader der Betriebssysteme.
Diese Situation betrifft große Bereiche in Unterfranken und teilw. Mittelfranken.

Mir ist bewusst, dass bereits Leser der Printausgabe sich über die reduzierte Artikelzahl der Lokalzeitung beklagen. Die Zeitung wird immer dünner und Artikel und Bilder immer umfangreicher.
Dieser Wandel der Medienstruktur gilt leider für alle Medieninteressierte dieses Mediums.
Für Menschen mit Behinderung wird das Angebot leider immer schmäler, vor allem da die Information der Barrierefreiheit der hauseigenen Produkte nicht bekannt oder nicht berücksichtigt ist.
Für mich ist daher eine Nutzung der Braillezeile gar nicht möglich.

Marion
05.02.2024 11:01

Dabei muss man nur aufpassen, dass das nicht eine Pleitewelle auslöst, den gerade bei kleinen TV-Sendern könnte das dazu führen, dass diese keine Programme mehr anbieten können. Sowohl technisch als auch personell verdreifachen sich die Kosten teilweise.

Es ist un bleibt ein hoher Anspruch, aber vielleicht wird KI irgendwann der Schlüssel im TV-Bereich, oder als Option für Menschen mit Einschränkungen um Programmangebote ohne Mehrkosten für die TV-Produktionen, barrierefrei nutzen zu können.