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Pflege gegen Rechtsradikalismus

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MÜNCHEN (kobinet) Die Einhaltung der Menschenrechte versteht der Deutschen Pflegerat als Grundpfeiler des Berufsverständnisses der Pflege. „Die rechtsradikalen Äußerungen der AfD sind schon längst nicht mehr hinnehmbar. Ihre Provokationen und ihre Polemik zielen darauf ab, unsere Demokratie zu untergraben, unsere Gesellschaft zu spalten und die Grundwerte der Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland zu verachten. Der Deutsche Pflegerat und die Profession Pflege sind schockiert darüber, dass solche Aussagen nicht nur hinter verschlossenen Türen, sondern auch in der Öffentlichkeit getätigt werden können, ohne Konsequenzen zu haben“, sagt Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats (DPR) in diesem Zusammenhang.

Weiter wird seitens des DPR betont: „Bereits im Sommer hat ein Vertreter der AfD in einem öffentlich-rechtlichen Sender nationalsozialistisches Gedankengut verwendet und unter anderem von migrantischen Kindern als Belastungsfaktoren im Bildungssystem gesprochen. Er behauptete, dass die Inklusion von Kindern mit Behinderungen und die Gleichstellung der Geschlechter ideologische Projekte seien, von denen das Bildungssystem befreit werden müsse. Die jüngsten Berichte eines Treffens von Rechtextremen und AfD-Mitgliedern, in der Menschen geplant verdrängt und abgeschoben werden sollen, zeigen erneut die Pläne und das Gesicht einer menschenverachtenden Gesinnung“.

Abschließend wird vom DPR festgestellt: „Die antidemokratischen Vorstellungen der AfD und ihrer Anhänger*innen haben bei uns und in Deutschland keinen Raum. Die Mehrheit der Gesellschaft in Deutschland steht zur Demokratie. Das haben die letzten Tage deutlich gezeigt. Das macht Mut.“