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Beim Unified Floorball gemeinsam stark

Drei Flooball-Spieler mit  Sticks in einer Ecke des Spielfeldes. Zuschauer dahinter
Das Unified Team aus Halle (hier in schwarz) gegen die österreichische Auswahl (in rot-weiß) beim Floorball-Wettbewerb in Oberhof
Foto: SOD / Jo Henker

OBERHOF (kobinet) Zum Programm der Special Olympics Winterspiele in Thüringen gehörte auch der Floorball. Eine Besonderheit dabei war, dass auch Mixed-Teams an den Start gingen, in denen Spielerinnen und Spieler mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam in der Mannschaft sind - so genannte Unified Teams. Beim Unified-Wettbewerb in Oberhof traten jeweils vier Feldspielerinnen und Feldspieler und jeweils ein Torwart/eine Torfrau pro Team gegeneinander an.

Damian Häberer und Melina Schröder spielen beim USV Halle Saalebiber in einem Unified-Team. Damian hat eine geistige Beeinträchtigung und Melina ist seine Partnerin. „Seit sieben Jahren spiele ich Floorball und finde bei uns besonders den Mannschaftsgeist ganz toll. Alle halten zusammen und alle können sich aufeinander verlassen“, sagt Damian. Melina stimmt ihm zu und sagt: „Für mich gibt es keinen Unterschied, ob jemand eine Beeinträchtigung hat oder nicht. Wir wollen zusammen erfolgreich sein“.

Das Verhältnis zwischen der deutschen Mannschaft aus Halle und dem österreichischen Team aus Wien war nicht nur in der Sporthalle sehr fair. „Beide Teams wohnen in einem Hotel. Wir haben uns schon mehrfach beim Frühstück und Abendessen getroffen und ausgetauscht“, stellt Marco Gipser, der Trainer der USV Halle Saalebiber, fest. Augenzwinkernd fügt er hinzu: „Neben der Bande ist alles harmonisch“.