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Demokratie braucht Inklusion

Dr. Brigitte Schumann
Dr. Brigitte Schumann
Foto: Bildungsklick

Düsseldorf (kobinet) "Zwei starke zivilgesellschaftliche Initiativen fordern die Bundespolitik auf, die UN-Behindertenrechtskonvention menschenrechtskonform umzusetzen, Inklusion als demokratisches Grundprinzip gesellschaftlich zu verankern und sozialen Zusammenhalt und gleichberechtigte Teilhabe zu stärken – bisher ohne Antwort." Dies schreibt die Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann in einem aktuellen Beitrat auf der Plattform bildungsklick mit dem Titel "Demokratie braucht Inklusion".

„Auf Initiative des Elternvereins mittendrin e. V. haben mehr als 140 Organisationen und mehr als 1400 Einzelpersonen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Bildungspraxis in einem Offenen Brief an Bundesminister Heil (BMAS) und Bundesministerin Stark-Watzinger (BMBF) dringenden Handlungsbedarf für inklusive Bildung gegenüber der Bundesregierung geltend gemacht. Die Unterschriften wurden am 10.10.2023 in Berlin den Ministerien übergeben“, schreibt Dr. Brigitte Schumann in ihrem Beitrag für den bildungsklick. Und weiter führt sie aus: „Seit dem 10. Oktober 2023 liegen nun die Forderungen den Bundesministerien für Arbeit und Soziales sowie Bildung und Forschung vor. Drei Monate hatten die Ministerien Zeit für eine in der Bunderegierung abgestimmte Antwort. Aber es gibt keine Antwort, keine Stellungnahme zu dem Anliegen und nicht einmal eine Eingangsbestätigung des Schreibens. Die Bundesregierung hat inzwischen Hubert Hüppe MdB auf seine parlamentarische Frage hin bestätigt, dass sie nicht die Absicht hat, den Offenen Brief zu beantworten. Sie begründet ihr Verhalten mit der Nichtzuständigkeit für Bildung.“

Link zum vollständigen Beitrag von Dr. Brigitte Schumann auf bildungsklick

Lesermeinungen

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Heidi Eiselein
04.02.2024 10:11

Das die Bundesbehörde des BMAS sich nicht zuständig fühlt, ist traurig.
Was ich allerdings dem Bürger gegenüber absolut nicht in Ordnung finde ist, dass die Behörde den Weg des geringsten Widerstands geht. Zum einen jegliche Verantwortung konsequent abhlehnt und außerdem den Fragenden ohne Unterstützungsangebot wie z.B. über die zuständige Stelle informiert. Natürlich wäre es ein Service, wenn die Behörde dann auch gleich die Anfrage dorthin weiterleitet und den Fragenden hierüber informiert sowie die Kontaktdaten für Rückfragen.

Die Handhabung an vielen Stellen der öffentlichen Hand mit denen ich im letzten Jahr zu tun hatte, leisten dieses Serviceangebot leider nicht. Die Antragsteller werden konsequent zum Bittsteller.

Auch hier werden die Werte unseres Grundgesetzes konsequent ignoriert!

Und das wichtigste: Kinder kennen die Notwendigkeit von Inklusion noch nicht. Sie gehen natürlich miteinander um. Sie spielen miteinander und lernen durch ihre natürliche Neugier ganz nebenbei die gleichberechtigte Teilhabe miteinander.
Kinder lernen von Erwachsenen eine Differenzierung von Gruppen. Studien belegen, dass Kinder nach und nach von ihrem Umfeld beeinflusst werden und sich anpassen.