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Auch soziale Arbeit verlangt Weiterbildung

Logo des Martinsclub Bremen
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Foto: MC Bremen

BREMEN (kobinet) Die soziale Arbeit gilt allgemein als sinnvolles und erfüllendes Berufsfeld. Eine heile Welt also? Mitnichten, ist sich Katrin Grützmacher, Koordination für Fortbildungen beim Martinsclub Bremen sicher: „Beschäftigte im Sozialwesen sehen sich in ihrer Arbeit mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Viele Fachkräfte sind überlastet, der Personalmangel macht der ganzen Branche zu schaffen und auch die Nachwirkungen der Corona-Pandemie sind noch längst nicht ausgestanden.“ Daher brauche es Mittel und Wege, um die Menschen, die sozialen Tätigkeiten nachgehen, in ihrer Arbeit zu unterstützen. Genau dies möchte der an den Martinsclub angegliederte Fortbildungsanbieter m|colleg mit seinem aktuellen Seminarprogramm erreichen.

„Natürlich werden die Probleme mit dem Besuch von Fortbildungen nicht einfach weggezaubert. Klug eingesetzt lassen sich dadurch aber Fertigkeiten erlernen, um Belastungen handhabbar zu machen. Auch der Austausch mit anderen Fachkräften und mit Dozentinnen und Dozenten kann sehr wertvoll sein und für neuen Schwung in der täglichen Arbeit sorgen“, so Grützmacher. Das Fortbildungsprogramm orientiert sich dabei explizit an den tatsächlichen Bedarfen von Fach- und Führungskräften im Sozialwesen. „Unsere Praxisnähe zeigt sich bei der Auswahl neuer Themen als ein großer Gewinn. Fortbildungen lassen sich nicht am Reißbrett entwerfen, sondern müssen aktuelle Entwicklungen mit einbeziehen“, fügt Grützmacher hinzu.

Ein Fokus im diesjährigen Programm liegt auf dem Umgang mit herausforderndem Verhalten. Eine rauere Grundstimmung ist vielerorts deutlich spürbar. Zum Beispiel im inklusiven Schulbetrieb: Assistenzkräfte haben häufiger mit Aggressionen und Grenzverletzungen zu tun. „Umso wichtiger ist es daher, Fachkräfte bestmöglich zu unterstützen und sie in ihrer Handlungskompetenz zu stärken“, erklärt Katrin Grützmacher diese inhaltliche Ausrichtung.