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Bekämpfung der Kinderarmut braucht mehr finanzielle Mittel

Zeichnung mit Kidnern, die tanzen und Rad schlagen
Spielende Kinder - unübersehbare Lebensfreude
Foto: Pixabay/Prawny

BERLIN (kobinet) Bei der Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland mehr finanzielle Mittel, als bisher veranschlagt, zur Verfügung zu stellen, das ist die Forderung des Deutschen Kinderhilfswerkes an Bund. Länder und Kommunen. Aus Sicht der Kinderrechtsorganisation muss die geplante Kindergrundsicherung zu einer echten Sozialreform zum Wohle der Kinder werden.

Um die Kinderarmutsquote spürbar zu senken braucht es nach Einschätzung des Kinderschutzbundes eine gemeinsame Anstrengung für einen echten Paradigmenwechsel und im Ergebnis eine Kindergrundsicherung, die diesen Namen verdient.

Zugleich mahnt das Deutsche Kinderhilfswerk ein Gesamtkonzept zur Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland an, das mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet ist und umfassende Reformen bündelt. Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik sind ebenso zu berücksichtigen, wie Familien- und Bildungspolitik, Gesundheits- und Sozialpolitik sowie Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaupolitik. „Es braucht höhere Löhne, mehr Unterstützung für Alleinerziehende, mehr Investitionen in Schulen und Kitas, mehr bezahlbaren Wohnraum und letztlich auch höhere und leichter zugängliche Sozialleistungen“, so Holger Hofmann, der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.