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Teilhabe durch Arbeit für alle

Hamburg - Blick auf das Rathaus
Hamburg - Blick auf das Rathaus
Foto: H. Smikac

HAMBURG (kobinet) Für Menschen mit Behinderungen ist bereits jetzt der Zugang zu Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten nicht leicht. Insbesondere das System der Werkstätten für Menschen mit Behinderung soll deshalb aus Sicht des „Netzwerk Arbeit Hamburger Tagesförderung“(NAHT) grundlegend reformiert werden.

Angesichts der aktuellen Entwicklungen in der Politik gibt es nun die Sorge geäußert, dass die Interessen von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf nur am Rande vorkommen.

Stefani Burmeister, Vorständin der Evangelischen Stiftung Alsterdorf erklärt dazu: „Auch Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf wollen und können am Arbeitsleben teilnehmen. Dafür gibt es viele gute Beispiele und Erfahrungswerte aus der Praxis.“ Deshalb hat NAHT eine Stellungnahme an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gesandt, um seine Position zu verdeutlichen und sich in den Dialog zur Werkstattreform einzubringen.

„Uns ist wichtig, dass Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf und ihre Interessenvertreter*innen von Anfang an in den Reformprozess einbezogen werden“, sagt Stefani Burmeister. „Neben einer sichergestellten Assistenz sind Bildung und Qualifizierung wichtige Bausteine.“