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Angebot zum Gespräch zur Teilhabe am Arbeitsleben

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HAMBURG (kobinet) Das Netzwerk Arbeit Hamburger Tagesförderung (NAHT) bietet dem Bundesministerium für Arbeit und Sozial an, ihre jahrzehntelange Erfahrungen in die derzeitigen Dialoge zur überprüft die Reform des Systems der Werkstätten einzubringen.

Die Bundesregierung überprüft gegenwärtig die Reform des Systems der Werkstätten und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat vier Handlungsfelder identifiziert. Gleichzeitig fordert der UN Fachausschuss zur UN Konvention die deutschen Verantwortlichen dazu auf, Institutionelle Barrieren abzubauen, personenzentrierte Assistenz auszubauen und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu verbessern.

Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf kommen nach Einschätzung der NAHT bei den bisherigen Überlegungen nur am Rand vor. Die Hamburger Anbieter der Tagesförderung haben vor diesem Hintergrund eine Stellungnahme zu dem Dialogprozess an das BMAS geschickt und veröffentlicht.

Aus Sicht der Hamburger Anbieter von Tagesförderung ist für den aktuellen Prozess zu beachten:

  • Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf sind bei der Weiterentwicklung der beruflichen Bildungsangebote von Anfang an zu berücksichtigen und gegebenenfalls durch ihre Interessensvertreter einzubeziehen.
  • Die Interessen von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf sind bei der Weiterentwicklung der Teilhabe am Arbeitsleben unabhängig von institutionellen Schranken einzubeziehen.
  • Wissenschaftliche Forschung zu Fragen der Zugänglichkeit für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf sind sehr zu begrüßen. Gute Praxisbeispiele sollten nach den Maßgaben der UN Konvention ausgewertet werden.
  • Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter sowie ihre Angehörigen sollten in dem Prozess der Forschung und Weiterentwicklung von Anfang an bei der Fragestellung und der Auswahl der Methoden intensiv eingebunden sein.