
Foto: advd
Berlin (kobinet) Warum es einer dringenden Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) bedarf, darauf macht der Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) zusammen mit dem Bündnis AGG Reform Jetzt seit einigen Tagen in einer Social Media Aktion aufmerksam. Für die Vorsitzende des Sprecher*innenrats des Deutschen Behindertenrats, Prof. Dr. Sigrid Arnade ist klar: "Die Privatwirtschaft muss endlich zur Barrierefreiheit verpflichtet werden. Denn das Leben findet im Laden, der Kneipe, beim Friseur, der Ärztin, im Kino um die Ecke, wo behinderte Menschen täglich diskriminiert werden statt. Deshalb AGG-Reform Jetzt", wie sie in einem Sharepic im Rahmen der Kampagne klarstellt.
Link zum Sharepic von Prof. Dr. Sigrid Arnade, das auf X vom advd verbreitet wurde





So eine Verpflichtung wird Pleitewellen auslösen, da gerade klein- und Kleinstunternehmen sich das finanziell nicht leisten können, wenn der Staat diese Finanzierung nicht übernehmen würde. Selbst Steuervorteile sind da nur bedingt hilfreich.
Für viele Arztpraxen wäre so eine Verpflichtung nicht finanzierbar und diese müssten schließen. Viele, nein die meisten Arztpraxen.
Es ist wieder ein konzeptloser Gedanke, der da ausgesprochen wird und Kobinet präsentiert das auch noch. Peinlich liebe Kobinet-Redakteure, denn damit präsentiert ihr keine Lösungen, sondern Forderungen.
Solche Forderungen verlaufen im Sande, wenn man dazu keine Konzepte zur Umsetzung konzipiert.