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ABiD verurteilt AfD-Meinung zur inklusiven Bildung

Logo zeigt die Aufschrift ABID Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland eV Für Selbstbestimmung und Würde
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Foto: ABiD

BERLIN (kobinet) Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland „FÜR SELBSTBESTIMMUNG UND WÜRDE“ (ABiD) verurteilt aufs Schärfste die Äußerungen des Thüringer AfD-Mitglieds Björn Höcke im Sommerinterview des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), dass Inklusion, also die Unterrichtung von Kindern mit Behinderungen an Regelschulen, eines von mehreren „Ideologieprojekten“ sei und es, nach Meinung der AfD, gelte, das Bildungssystem davon zu „befreien“.

Inklusive Bildung ist nach dem Verständnis des ABiD von entscheidender Bedeutung und ein Menschenrecht, da sie sicherstellt, dass alle Schüler, unabhängig von ihren Fähigkeiten oder Unterschieden, gleichberechtigt Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung haben.

Dies fördert, so der ABiD, soziale Integration, Diversität und Chancengleichheit und führt auf längere Sicht zu einer gerechteren und vielfältigeren Gesellschaft.

Die Äußerungen des führenden AfD-Mannes zeigen aus Sicht des ABiD wieder einmal, dass die AfD an der tatsächlichen Entwicklung unserer Gesellschaft kein Interesse zeigt.