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Neuer Sprecher*innenrat der LIGA Selbstvertretung Sachsen

Logo: BUMS! Behinderung und Menschenrechte in Sachsen
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Foto: LIGA Selbstvertretung Sachsen

Dresden (kobinet) Die LIGA Selbstvertretung Sachsen hat am 26. Juni auf Ihrer Plenumssitzung 2023 einen neuen Sprecher*innenrat gewählt. Wiedergewählt wurden Anett Feige aus Zwickau und Jens Merkel aus Grimma. Neu in der Funktion eines gleichberechtigten Sprechers der LIGA Selbstvertretung Sachsen ist Sascha Göttert aus Leipzig. Ein großes Dankeschön gab es für den bisherigen Sprecher der LIGA Selbstvertretung Sachsen Birger Höhn für seine Arbeit im Sprecher*innenrat. Birger Höhn ist auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wahl angetreten.

In den nächsten Tagen und Wochen wird sich der neue Sprecher*innenrat der LIGA Selbstvertretung Sachsen zusammensetzen und die nötigen Aufgaben beraten. Und da gibt es so einiges an wichtigen Aufgaben zu tun, wie Jens Merkel berichtet. Unter anderem wird am 3. Dezember 2023 ein neuer sächsischer Landesbeirat für Inklusion für die Belange der Menschen mit Behinderungen berufen. Hier sieht die LIGA Sachsen eine der wichtigsten Stellschrauben, an denen in der Politik gedreht werden kann. Immerhin ist der Landesbeirat die maßgebliche Interessenvertretung der Menschen mit Behinderungen in Sachsen. Zudem sind im Jahr 2024 Wahlen zum sächsischen Landtag.

„Wir werden unsere Öffentlichkeitsarbeit verstärken. Im Zeitalter der Digitalisierung ist die LIGA Selbstvertretung Sachsen unter liga_sv_sn neuerdings auch auf Instagram zu finden“, teilt Jens Merkel mit. Zum Ende des Plenums diskutierten die Anwesenden noch darüber, wie die Selbstvertretung der Menschen mit Beeinträchtigungen in Sachsen zukünftig aussehen kann.

Wer bei der LIGA Selbstvertretung Sachsen mitmachen möchte, kann sich unter [email protected] an die LIGA Selbstvertretung Sachsen wenden. Aber jetzt macht auch die LIGA Selbstvertretung Sachsen etwas Urlaub. Aber nicht bevor diese auf das Urteil des Budessozialgerichtes vom 19.05.2022 (Az.: B 8 SO 13/20 R) hinweist, welches besagt, dass als Leistung zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft auch Kosten in Betracht kommen, die aus einem legitimen Teilhabebedürfnis des behinderten Menschen nach Freizeit und Freizeitgestaltung und damit auch nach einem Erholungsurlaub folgen.

Link zum kobinet-Bericht vom 20. Mai 2022 über die Entscheidung des Bundessozialgerichts zur Übernahme der Kosten im Urlaub