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Inklusiver Filmgenuss in Leer und was nun?!

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Leer (kobinet) Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) in Leer sowie dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, der um den 5. Mai herum begangen wird, wurde am 27. April der Dokumentarfilm "Inklusion bühnenreif" gezeigt. Die Gruppe der Interessierten war vielfältig und bunt. Menschen mit körperlichen, seelischen, seh-, hör- und weiteren Behinderungen sowie Menschen (noch) ohne Behinderungen kamen zusammen. Sie kamen aus ganz unterschiedlichen Bereichen wie der Politik, der Kultur, der Bildung sowie privat - also vielfältig und bunt. "Gemeinsam wurde der Film geschaut / gehört / wahrgenommen, jede*r auf seine ganz eigene Weise", heißt es in einem Bericht von Karolin Rixecker von der EUTB Leer über die Veranstaltung.



Bei der im Film gezeigten Theatergruppe wird Inklusion in der Praxis gelebt. Im Anschluss an den Film gab es eine Diskussionsrunde mit Themen, die so vielfältig wie die Gruppe, waren. Die EUTB-Mitarbeiterinnen – Carmen Aretz und Karolin Rixecker – und der Behindertenbeauftragte des Landkreises – René Herbers – führten durch diese Diskussion. Dabei sammelten sie viele Impulse, die für Stadt und den Landkreis Leer auf allen Ebenen, wie in der Politik, der Kultur, der Gesellschaft und im Mitbürgertum umgesetzt werden können und sollten, um die Inklusion weiter zu stärken und das Thema in der Stadt und im Landkreis Leer voranzubringen.

Die Mitarbeiterinnen der EUTB werden die Impulse im Weiteren durchgehen, strukturieren und sie mit den beteiligten Gremien in die unterschiedlichen Bereiche einbringen. „Wir sind gespannt, welche Liste an Punkten sich daraus ergibt und werden wieder davon berichten“, berichtet Karolin Rixecker.