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Arbeit und Inklusion? Da geht noch was!

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Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) "Menschen mit Behinderung sind auf dem Arbeitsmarkt immer noch besonders stark benachteiligt. Obwohl auch sie ausgebildete Fachkräfte und Expert*innen sind, werden sie nur selten als solche wahrgenommen. Viele Unternehmen zahlen die Ausgleichsabgabe, statt Menschen mit Behinderung einzustellen und von Inklusion am Arbeitsplatz zu profitieren", darauf weist die Aktion Mensch im Vorfeld des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen hin und verweist auf die Ergebnisse des Inklusionsbarometer Arbeit 2022.



„Etwa 173.000 Unternehmen in Deutschland sind gesetzlich dazu aufgefordert, mindestens fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze an Menschen mit Behinderung zu vergeben. Während lediglich rund 40 Prozent dieser Unternehmen alle Pflichtarbeitsplätze besetzen, beschäftigen 25 Prozent keinerlei Arbeitnehmer*innen mit Behinderung. Sie entziehen sich gänzlich ihrer Verpflichtung und zahlen stattdessen die volle Höhe der sogenannten Ausgleichsabgabe“, heißt es vonseiten der Aktion Mensch.

Mit dem Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts, das der Deutsche Bundestag am 20. April beschlossen hat und das am 12. Mai im Bundesrat behandelt wird, wird u.a. die Einführung einer vierten Staffel mit erhöhten Sätzen für die Ausgleichleichsabgabe für die Betriebe, die keinen einzigen behinderten Menschen beschäftigten, vorangetrieben.

Link zu weiteren Infos aus dem Inklusionsbarometer Arbeit 2022 der Aktion Mensch